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Organisatoren stellen Pläne für NRW-Olympia-Bewerbung vor

Düsseldorf. Die letzten Olympischen Sommerspiele in Deutschland fanden 1972 in München statt. Könnte es 2032 wieder einmal klappen? Nordrhein-Westfalen möchte sich bewerben. Doch mehrere Versuche, Olympia wieder nach Deutschland zu holen, sind schon gescheitert.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Sportmanager Michael Mronz stellen heute die nächsten Schritte für eine mögliche Bewerbung Nordrhein-Westfalens für die Olympischen Sommerspiele 2032 vor. Mronz als Begründer der Initiative will die Planungsbroschüre „Rhein Ruhr City 2032“ präsentieren. Auch Oberbürgermeister und Vertreter der beteiligten Kommunen werden bei dem Termin in der Düsseldorfer Staatskanzlei dabei sein.

Das von Mronz im Juli 2017 vorgelegte Sportstättenkonzept erfasst 13 nordrhein-westfälische Städte für Olympia. Als Vorteil sehen die Befürworter, dass mehr als 80 Prozent der benötigten Sportstätten bereits vorhanden sind. Neu gebaut werden müsste lediglich eine Anlage für Kanuslalom, hatte es damals geheißen.

Olympia-Wettkämpfe könnten demnach in Aachen, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen stattfinden. Bislang gab es noch keine Informationen zu den möglichen Kosten und der geplanten Finanzierung des sportlichen Mega-Events.

In ihrem Koalitionsvertrag unterstützt die CDU/FDP-Landesregierung eine Bewerbung des Landes NRW für die Olympischen Sommerspiele und Paralympischen Sommerspiele 2028 oder 2032. Nach den gescheiterten Versuchen um Olympische Spiele wie zuletzt etwa in Hamburg und München wird eine erneute deutsche Bewerbung allerdings auch kritisch betrachtet.

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