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Schulzentrum nach Droh-Emails weiter geschlossen

Pferde gehen durch, Schulen in Schwerte geschlossen, Podolski hat Glück

NRW Trotz ihres Rückztritts droht NRWs Ex-Umweltministerin Schulze-Föcking ein Untersuchungsausschuss. In Schwerte bleibt nach Droh-Emails auch heute ein Schulzentrum geschlossen. Lukas Podolski droht nun doch kein Bußgeld, weil er trotz Verbot zur Eröffnung seiner Eisdiele erschien. Hier ist das Morgen Update.

Pferde gehen durch, Schulen in Schwerte geschlossen, Podolski hat Glück

Das Wetter:

Heute bleibt es warm bei Temperaturen zwischen 27 bis 31 Grad. Der Tag beginnt zwar heiter, im Laufe des Mittags kann es jedoch zu Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen.

Der Verkehr:

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Ein 68 Jahre alter Kutscher ist in Holtwick (Kreis Coesfeld) lebensgefährlich verletzt worden, als seine beiden Pferde durchgingen. Bereits nach dem Anschirren der Tiere an einem Stall habe er die Gewalt über die Pferde verloren, teilte die Polizei am Abend mit. Sie seien danach samt Kutsche über Feldwege zu einer Landstraße gelaufen. „Dabei verlor der Kutscher den Halt und stürzte kopfüber in das Pferde-Geschirr“, berichtete die Polizei. Die Tiere seien weiter auf der Straße entlanggelaufen und hätten dabei ein Verkehrsschild überrannt. Das habe den Kutscher am Kopf getroffen. Anwohner stoppten schließlich das Gespann. Der 68-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und musste von einem Notarzt reanimiert worden.
  • Nach dem Wirbel um den Auftritt von Fußballer Lukas Podolski (32) bei der Eröffnung seiner zweiten Eisdiele in Köln wird es keinen Bußgeldbescheid geben. „Es gibt kein Bußgeld“, sagte eine Sprecherin der Stadt Köln am Montagabend. Podolski war bei dem Event am Samstag erschienen, obwohl die Stadt dies wegen eines fehlenden Sicherheitskonzeptes zuvor untersagt hatte. Es gebe auf der einen Seite keinen Promi-Bonus, es werde aber auf der anderen Seite auch nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen, so die Sprecherin.

  • Knapp elf Monate nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei am frühen Morgen mit Durchsuchungen in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz begonnen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hamburg mitteilten, werden die Ermittler der Sonderkommission „Schwarzer Block“ bei der Suche nach Verdächtigen von zahlreichen Polizeidienststellen sowie der europäischen Behörde Eurojust mit Sitz in Den Haag unterstützt.
  • Die Hilfsorganisation Oxfam warnt vor einer Hungersnot im Bürgerkriegsland Südsudan. Im Kreis Pibor leide bereits ein Fünftel der Haushalte unter Hunger, teilte die Organisation mit. Vier Jahre Konflikt und Bürgerkrieg hätten die Vorräte der Menschen aufgezehrt und landesweit die Selbsthilfemöglichkeiten der Gemeinden erschöpft. Die Menschen müssten Gras und Unkraut essen.
  • Dass der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia den Giftanschlag überlebt haben, grenzt nach Ansicht der behandelnden Mediziner fast an ein Wunder. Stephen Jukes, Facharzt im Krankenhaus im englischen Salisbury, sagte der BBC: „Als uns erstmalig bewusst wurde, dass das ein Nervenkampfstoff war, gingen wir davon aus, dass sie nicht überleben.“ Skripal und seine Tochter Julia waren im März in Salisbury bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden. Sie wurden mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • In Schwerte bleiben nach einer Bedrohung zwei Schulen geschlossen. „Die Polizei sieht ausdrücklich keine Gefährdungssituation“, hieß es in der Mitteilung einer betroffenen Gesamtschule. Die Lage sei aber noch ungeklärt, deshalb werde kein Unterricht stattfinden. Auch an einer direkt angrenzenden Realschule fällt der Unterricht aus. Am Montagvormittag war eine Geldforderung an einer der beiden Schulen eingegangen. Die Schulleitung gab den Schülern in Absprache mit der Polizei hitzefrei. Am Nachmittag wurden laut Polizei weitere Bedrohungen samt Geldforderungen per E-Mail an verschiedene örtliche Medienvertreter gesendet.

Polizeieinsatz an Fleitmann-Schule in Schwerte

Bedrohung: Unterricht an Schwerter Schulzentrum fällt weiter aus

Schwerte Ohne Vorwarnung fiel der Unterricht am Schwerter Schulzentrum Nord-West am Montagmorgen aus. Grund war eine „Bedrohung“ der Schule. Für die Schüler gab es aber offiziell Hitzefrei. Auch am Dienstag fällt noch Unterricht aus.mehr...

  • Die Vorwürfe gegen Nordrhein-Westfalens Ex-Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) werden wahrscheinlich trotz ihres Rücktritts im Landtag aufgearbeitet. Sowohl die SPD als auch die Grünen beraten, ob sie einen Untersuchungsausschuss im Düsseldorfer Landtag beantragen. Die Fraktionsvorsitzenden, Thomas Kutschaty (SPD) und Monika Düker (Grüne), haben bereits erklärt, dass sie diesen Schritt zur Aufklärung für nötig halten. Schulze Föcking war Mitte Mai zurückgetreten. Die 41-Jährige stand an drei Fronten erheblich unter Druck: wegen der Tierhaltung im familiären Schweinemastbetrieb, der Auflösung einer „Stabsstelle Umweltkriminalität“ und wegen eines vermeintlichen Hacker-Angriffs auf ihr Privathaus, der sich als Bedienungsfehler entpuppt hat.
  • Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll im Innenausschuss des Bundestages erklären, wie viele falsche Asylbescheide das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in den vergangenen Jahren ausgestellt hat. Den Fragen muss sich auch die Bamf-Präsidentin Jutta Cordt stellen. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bremen gegen die ehemalige Leiterin der Außenstelle des Flüchtlingsamts in der Hansestadt. Unter ihrer Ägide sollen zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Ausländer unrechtmäßig Asyl erhalten haben. Auch Anwälte und ein Dolmetscher gehören zu den Beschuldigten. Die Asylbescheide in Dortmund werden zur Zeit ebenfalls überprüft.

Nach BAMF-Skandal auch Überprüfung in Dortmund

Dortmunder Asylentscheidungen kommen auf den Prüfstand

Dortmund Nach dem Skandal um unrechtmäßige Asylbescheide in Bremen werden auch Entscheidungen der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Dortmund stichprobenartig überprüft. Auch hier gibt es auf den ersten Blick auffällig hohe Anerkennungsquoten.mehr...

  • Flüsse, Seen oder Küsten: Wo lässt es sich in Deutschland sauber baden? Diese Frage beantwortet der jährliche Bericht zur Badegewässerqualität, den die Europäische Umweltagentur (EEA) in Kopenhagen vorstellt. Für die Erhebung wird die Belastung der europäischen Gewässer mit Bakterien untersucht, die bei Menschen Krankheiten verursachen können. Die Daten beziehen sich dabei jeweils auf die Badesaison des Vorjahres.
  • Das Oberlandesgericht Köln entscheidet über eine Millionenentschädigung für den im vergangenen Jahr gestorbenen Altkanzler Helmut Kohl. Das Landgericht Köln hatte dem ehemaligen CDU-Politiker kurz vor dessen Tod die höchste Entschädigung der deutschen Rechtsgeschichte zugesprochen: Er sollte eine Million Euro erhalten - für die Verletzung seines Persönlichkeitsrechts durch das Buch „Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle“. Das Urteil war aber noch nicht rechtskräftig, als Kohl am 16. Juni 2017 starb. Nun geht es darum, ob der Entschädigungsanspruch auf Kohls Witwe Maike Kohl-Richter vererbbar ist.
  • Beim Autohersteller Opel verhandeln Unternehmen und Betriebsrat weiter über die Details der anstehenden Sanierung. Die Parteien sind in Rüsselsheim zur 16. Runde der sogenannten Einigungsstelle zusammengekommen. Die IG Metall erwartet vom Management belastbare Planungen zu Produktion und Personaleinsatz an den deutschen Opel-Standorten. Die Gewerkschaft hat für den Fall des Scheiterns mit einer Eskalation des Konflikts gedroht.
  • Am dritten Turniertag der French Open bestreiten noch acht deutsche Tennisprofis ihre Erstrundenspiele. Zwei Siege sind dabei garantiert, weil es direkte Duelle gibt. Bei den Damen trifft Angelique Kerber auf Mona Barthel, bei den Herren stehen sich Mischa Zverev und Routinier Florian Mayer gegenüber. Vor einer schwierigen Aufgabe steht Julia Görges gegen die Slowakin Dominika Cibulkova, die schon das Finale der Australian Open bestritt und Siegerin des WTA-Masters war. Auch Carina Witthöft, Jan-Lennard Struff und Maximilian Marterer sind gefordert.

Heute vor...


...25 Jahren zünden vier rechtsradikale Männer das Haus der türkischstämmigen Familie Genc in Solingen an. Fünf Frauen und Mädchen sterben. Der Brandanschlag gilt als eine der folgenschwersten rassistischen Taten in der Geschichte der Bundesrepublik und löste weltweites Entsetzen aus. An diesem Dienstag wird mit zwei zentralen Veranstaltungen der Opfer gedacht.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Die warmen Temperaturen haben Auswirkungen im Netz:

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