Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Positives Ergebnis, aber keine Euphorie

Handball: ?Sechs Tore Differenz sind okay?

15.05.2007

?Sechs Tore Unterschied, das ist okay.? Stefan König, sportlicher Leiter der HSG Schwerte-Westhofen und gleichzeitig als Spieler der zweiten Mannschaft unmittelbar beteiligt, wertet die Ausgangsposition für die HSG-?Zweite? nach dem 29:23-Hinspielsieg um den Landesliga-Klassenerhalt gegen den SV Eintracht Dolberg positiv. Im gleichen Atemzug aber erstickt König jegliche verfrühte Euphorie im Keim. Mit 50 Prozent beziffert er die Chancen für seine Mannschaft auf den Klassenerhalt ? mehr nicht. So ganz scheint König dem Braten offenbar noch nicht zu trauen. Zu sehr glich die Partie der Kampshoff-Schützlinge einer Achterbahnfahrt ? wie so oft in der abgelaufenen Saison. Die Chancenverwertung war es, die den Schwertern in der ersten Halbzeit einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen schien. Immer wieder scheiterten die Schwerter Werfer am nicht übermäßig austrainierten Gästetorwart. So war der 13:12-Pausenvorsprung alles andere als ein komfortables Polster. Und als die Gäste nach Wiederanpfiff sogar mit 19:17 in Führung gingen, drohten im Kampf um den Liga-Erhalt frühzeitig die Lichter auszugehen. Aber die HSG kam zurück: Geführt von Niclas Kohl und dem erstaunlich starken Sascha Paul drehte sie die Partie noch und profitierte dabei auch davon, dass die Dolberger sich mehr und mehr mit den eigenartig pfeifenden Schiedsrichtern anlegten und sich selbst dezimierten. ?Die waren selbst schuld?, kommentierte König das lautstarke Reklamieren der Gästespieler, das seinen Höhepunkt erreichte, als nur noch zwei Dolberger Feldspieler auf dem Parkett standen. So konnten die Ruhrstädter doch noch einen Vorsprung in einer Größenordnung herauswerfen, nach der es Mitte der zweiten Halbzeit ganz und gar nicht ausgesehen hatte. Die Tür zum Klassenerhalt scheint damit ein gutes Stück offen zu stehen. Im Rückspiel am Sonntag (18 Uhr, Friedrich-Ebert-Sporthalle Ahlen) wollen die Schwerter dann den letzten Schritt machen. mid

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden