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Bayern-Ärger mit Lewandowski

Pro & Contra: Sollte Bayern den Stürmer ziehen lassen?

Dortmund Droht jetzt auch dem Deutschen Meister FC Bayern München eine schmutzige Transfer-Affäre? Torjäger und Weltstar Robert Lewandowski verweigerte am Samstag nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Köln Bayern-Coach Jupp Heynckes den Handschlag. Will der Pole damit seinen Abgang aus München erzwingen, um einen Wechsel zu seinem Traumverein Real Madrid zu verwirklichen? Wir diskutieren: Sollten die Bayern Lewandowski ziehen lassen?

Pro & Contra: Sollte Bayern den Stürmer ziehen lassen?

Sollte der FC Bayern seinen Torjäger Robert Lewandowski ziehen lassen? Foto: dpa

Ja, Lewandowski muss gehen - Ein gezielter Affront

War’s nur den Emotionen geschuldet, mal wieder ein Ego-Anfall oder doch eiskaltes Kalkül, ein gezielter Affront, als Robert Lewandowski am Samstag seinem Trainer Jupp Heynckes den Handschlag verweigerte? Wahrscheinlich Letzteres, denn Lewandowski will weg aus München, kokettiert seit Ewigkeiten mit einem Wechsel zu Real Madrid. Trotz eines Langzeitvertrages bis 2021. Dass das kein Problem darstellen muss, haben in Dortmund die Herren Aubameyang und Dembélé in unwürdiger Weise bewiesen.

Nun also auch Robert Lewandowski. Was treibt ihn eigentlich an? Er ist schon jetzt der Großverdiener in München mit geschätzten 15 Mio. Euro im Jahr. 1,25 Millionen Euro im Monat, 41.000 Euro am Tag. Völlig irrational. Keine Frage, Lewandowski ist einer der besten „Neuner“ der Welt.

29 Tore in 29 Bundesligaspielen. Geschenkt. Was zählt, ist die Champions League. Hier hat der Pole fünfmal in elf Spielen getroffen, davon allein zweimal beim 5:0 gegen Besiktas. In 180 Minuten gegen Real Madrid blieb er blass. Zwei Tore hätte er allein im Hinspiel gegen die „Königlichen“ erzielen müssen. Deshalb: Bayern sollte ihn schnellstens verkaufen, falls es einen Klub gibt, der bereit ist, die Millionen zu bezahlen.

Von Peter Kehl

Umfrage

Sollte der FC Bayern Robert Lewandowski ziehen lassen?

76 abgegebene Stimmen


Nein, Lewandowski muss bleiben - Ein Symbol für die Klubs

Deutliche Worte hat Uli Hoeneß zum Dembele-Wechsel nach Barcelona gesprochen. „Ousmane Dembele hätte ich nicht gehen lassen“, um dann anzufügen: „Haben Sie schon mal gelesen, dass ein Spieler dem FC Bayern auf der Nase herumtanzt“, sagte der Präsident des FC Bayern München im Januar der Rheinischen Post. An diesen Worten muss er sich jetzt messen lassen und darf Robert Lewandowski nicht ziehen lassen, auch wenn der Pole den Klub gerne wechseln möchte.

Da wäre als erster Grund die sportliche Abhängigkeit. Robert Lewandowski ist einer der ganz wenigen Spieler in der Bundesliga, der Weltklasse verkörpert. Einen Ersatz zu finden, ist extrem schwer. Weltweit gibt es vielleicht zwei, drei Stürmer, die sich auf dem Niveau von Lewandowski bewegen. Wie zum Beispiel Karim Benzema oder Luiz Suarez. Und diese Spieler in die Bundesliga zu bekommen, ist fast unmöglich.

Der wichtigere Grund – für den gesamten Fußball – wäre die symbolische Strahlkraft nach außen, einen bockigen Spieler zum Bleiben zu zwingen. Zu viel haben die Spieler und Berater in den vergangenen Jahren an Macht gewonnen. Die Vereine wirken immer mehr wie Spielbälle von ihnen. Mal schauen, ob Hoeneß auch einer wird.


Von Thomas Schulzke

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