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Radsport: Sieberg bei der Deutschen Meisterschaft lange vorne dabei

BOCHUM Der alte Meister ist auch der neue: Fabian Wegmann sicherte sich den Titel der Elite-Fahrer bei den Deutschen Straßenmeisterschaften der Radprofis in Bochum. Der Castrop-Rauxeler Marcel Sieberg kam im hinteren Feld ins Ziel.

von Von Marc Stommer und Florian Kopshoff

, 30.06.2008

Das Rennen hatte für Marcel Sieberg schon mit Problemen begonnen hatte. 20 Minuten nach dem Start hatte der Fahrer vom Team High Road einen Defekt am Rad zu beklagen. Doch der Europastädter fand rasch ins Feld zurück.

Im Rennverlauf steigert sich Sieberg kontinuierlich und mischt in der mittleren Phase gar in der Spitzengruppe mit. Die Gruppe hat zwischenzeitlich 4:58 Minuten Vorsprung auf das Feld. Vorne mit dabei Milram mit Enrico Poitschke, Artur Gajek und Dominik Roels. Dann Marcel Sieberg, dazu weiter Mathias Jelitto und Matthias Bertling für Kuota. Außerdem mit dabei Ralf Grabsch und erstmals auch in den ersten Reihen Jens Voigt vom Team CSC.

Drei Runden vor Schluss schmilzt der Puffer aufs Hauptfeld. Zwei Runden vor Rennschluss beträgt der Vorsprung nur noch 48 Sekunden. Sieberg muss sich aus der Spitzengruppe verabschieden. Und auch die Verfolger entfliehen dem Europastädter. In der letzten Runde sind mit Jens Voigt, Tony Martin, Erik Zabel, Fabian Wegmann, Stefan Schumacher, Marcus Burghardt und Björn Papstein sieben Fahrer vorne, Christian Knees ist um Anschluss bemüht.

Am Ende reicht es nicht fürs Team High Road

Marcel Sieberg macht für die High-Road-Fahrer Burghardt und Ciolek hinten zu. Am Ende reicht es nicht zum Sieg fürs Team. Der amtierende Deutsche Meister Fabian Wegmann (Gerolsteiner) macht auch in diesem Jahr wieder das Rennen: Er rettet einen knappen Vorsprung auf den letzten Metern ins Ziel. Erik Zabel (Milram) gewinnt den Sprint dahinter und wird Zweiter vor Ciolek.

"Der Rennverlauf war in Ordnung. Es war eine schwere Strecke mit giftigen Anstiegen. Dafür ist Marcel lange Zeit gut vorne mitgefahren. Dass es am Ende nicht fürs Team gereicht hat, ist schade", resümierte Vater Wilhelm Sieberg.

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