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Rasenroboter nie unbeaufsichtigt mähen lassen

Berlin. Mit einem Rasenroboter müssen sich Gartenbesitzer nicht mehr um ihre Grünflächen kümmern? Das stimmt nicht ganz. Ratsam ist es, das Gerät zu überwachen - vor allem wenn Kinder in der Nähe sind.

Rasenroboter nie unbeaufsichtigt mähen lassen

Eigentlich sollten Rasenroboter Hindernisse erkennen. Doch nicht bei allen Geräten können sich Gartenbesitzer darauf verlassen. Kinder lassen sie besser nicht in die Nähe. Foto: Sebastian Gollnow

Gartenbesitzer sollten Rasenroboter niemals unbeaufsichtigt Gras mähen lassen. Das gilt insbesondere, wenn auf dem Grundstück Kinder spielen, warnt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 5/2018).

Die Tester haben Unfallsituationen simuliert - mit Fuß- und Fingerattrappen von Kindern. Während alle acht getesteten Mäher stehende Kinder als Hindernisse erkennen konnten, stoppten zwei der Rasenroboter bei krabbelnden Kindern nicht. Sie fuhren über die Fußattrappen. Im Ernstfall hätten die scharfen Klingen heftige Schnittverletzungen verursachen können, so das Urteil der Tester.

Auch wenn einzelne Modelle beim Mähen und bei der Handhabung „gut“ abschnitten, haben die Tester keinen der acht Roboter besser als „befriedigend“ bewertet - wegen der Sicherheitsbedenken zogen sie von der Gesamtbewertung nämlich jeweils eine halbe Note ab.

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