Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Rhein als Grenze: „Nasser Limes“ soll Welterbe werden

Bonn. Der Niedergermanische Limes zwischen Bad Breisig im Süden von Bonn und dem Seebad Katwijk in den Niederlanden soll Kandidat fürs Weltkulturerbe werden. Das Projekt stehe auf der deutschen Vorschlagsliste, bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Unesco-Kommission in Bonn. Dabei geht es um einen etwa 400 Kilometer langen Grenzabschnitt, der dem Verlauf des Rheines zu Römerzeiten entspricht. Dieser „nasse Limes“ endet an bereits unter Welterbe-Schutz stehenden benachbarten Grenzanlagen.

Im Norden ist es der Hadrianswall in Großbritannien. Im Süden ist es der Obergermanisch-Raetische Limes, der vom rheinland-pfälzischen Rheinbrohl bei Neuwied 550 Kilometer lang bis in Eining bei Regensburg reicht. Die Römer haben vor rund 2000 Jahren die Grenzen ihres Imperiums befestigt und gesichert. Dieser Limes kann eine Mauer, ein Erdwall, ein Graben oder eben auch ein Fluss sein.

Die Nominierung für den Niedergermanischen Limes sei noch nicht eingereicht, teilte die Unesco mit. Dies ist nach Angaben des Limes-Beauftragten für das Land Nordrhein-Westfalen, Steve Bödecker, 2020 geplant. Die Niederlande sind federführend. Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind angeschlossen.

In Nordrhein-Westfalen ist der Niedergermanische Limes fast 220 Kilometer lang. Entlang der Strecke gibt es 19 Kommunen mit wichtigen Fundplätzen des römischen Militärs. Der bedeutendste Ort ist Köln, wo der Amtssitz des Statthalters der römischen Provinz Niedergermanien war. In Xanten war zeitweise das größte Legionslager mit mindestens 10 000 Mann im Römischen Imperium. Unter anderem in Bonn, Neuss, Krefeld, Kalkar oder Dormagen hatten die Römer Militärbasen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dortmund/Mainz. Der Transfer des französischen U21-Nationalspielers Abdou Diallo zum Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund steht nach „Bild“-Informationen (Sonntag) unmittelbar bevor. Demnach soll der 22 Jahre alte Abwehrspieler für angeblich 25 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten FSV Mainz 05 zum BVB wechseln. Diallo gilt als Wunschkandidat des neuen Borussia-Trainers Lucien Favre und soll einen Fünfjahresvertrag bekommen.mehr...

Aachen. Nach einem Wasserrohrbruch und Unterspülungen der Fahrbahn muss die Bundesstraße 57 in Aachen in Richtung Innenstadt mindestens bis Dienstag gesperrt bleiben. Das haben die Stadtwerke am Sonntag mitgeteilt. Die Fahrbahn müsse saniert werden. Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Die Wasserversorgung der Häuser entlang der Straße sei inzwischen wieder hergestellt.mehr...

Gelsenkirchen. Sechs Menschen sind beim Zusammenstoß zweier Autos an einer Ampelkreuzung in Gelsenkirchen verletzt worden. Zwei Insassen erlitten bei dem Unfall am Samstagabend schwere Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Verursacht hatte den Unfall eine 59 Jahre alte Autofahrerin, die bei Rotlicht über eine Ampel gefahren und auf der Kreuzung mit dem Wagen eines 30 Jahre alten Mannes aus Gelsenkirchen zusammengestoßen war. Er und zwei Kinder wurden verletzt, als das Auto der Familie bei dem Aufprall gegen einen Brückenpfeiler schleuderte.mehr...

Coesfeld. Mit vereinten Kräften haben Polizisten und Sanitäter in Ascheberg einen betrunkenen halbnackten Jugendlichen bei seiner Flucht durch Felder und Wiesen gestoppt. Der 16-Jährige habe bei einer Vereinsfeier zu tief ins Glas geschaut und sei dadurch reichlich verwirrt gewesen, berichtete die Polizei in Coesfeld. Daheim habe er zunächst den Autoschlüssel seiner Eltern entwendet und deren Wagen in einen Straßengraben gesteuert.mehr...

Hamm. Nach der Sichtung einer Schlange ist ein Mehrfamilienhaus im westfälischen Hamm evakuiert und versiegelt worden. Es sei nicht auszuschließen, dass es sich bei dem braunen Kriechtier, das im ersten Stock gesehen worden sei, um eine Giftschlange handele, berichtete die Polizei. Ein Schlangenexperte habe das Haus zwei Mal abgesucht - ohne Erfolg. Seine 20 Bewohner kamen in einem Hotel oder privat unter. Feuerwehr und Polizei wollen nun beraten, wie es weitergeht.mehr...

Kleve. Ein brennendes Werkstattgebäude in einem Industriegebiet in Kleve hat sich vor Ort als Drogenplantage entpuppt. Als Löschtrupps der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten in das Gebäude eindrangen, seien sie auf die Drogenaufzucht gestoßen, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Im angrenzenden Wohnhaus sei niemand angetroffen worden. Der Brand sei schnell gelöscht gewesen und der Tatort dann der Kriminalpolizei zur Spurensicherung übergeben worden.mehr...