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Ringer verpassen dritte Medaille

Kaspijsk. Die deutschen Ringer haben bei der EM am Schlusstag die dritte Medaille verpasst, aber dennoch ein positives Fazit der Titelkämpfe in Russland gezogen.

Ringer verpassen dritte Medaille

Der Bundestrainer der Nationalmannschaft der Ringer, Jannis Zamanduridis. Foto: Frank Rumpenhorst

„Das war eine Standortbestimmung für manche jungen Leute“, sagte Sportdirektor Jannis Zamanduridis. „Wir können recht zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass der Fokus auf der Weltmeisterschaft liegt.“ Der Saisonhöhepunkt steigt im Oktober, wenn in Budapest auch alle deutschen Leistungsträger an den Start gehen. In Kaspijsk fehlte etwa Weltmeister Frank Stäbler.

In der Freistil-Klasse bis 86 Kilogramm erkämpfte sich Ahmed Dudarov aus Weingarten über die Hoffnungsrunde die Bronze-Chance, verlor aber im Duell um Rang drei gegen Sandro Aminaschwili aus Georgien knapp. Tags zuvor hatte Martin Obst aus Luckenwalde Silber bis 79 Kilogramm geholt und dem Deutschen Ringer-Bund das erste Freistil-EM-Finale seit 2007 beschert. „Er hat ein grandioses Turnier gerungen und hochverdient Silber gewonnen“, lobte Zamandurids.

Die andere Medaille hatte zu Beginn der Wettkämpfe Denis Kudla im Griechisch-Römisch-Stil mit Bronze geholt. Der Vize-Weltmeister und Olympia-Dritte habe eine „sensationelle Leistung“ gezeigt, sagte der Sportdirektor und lobte auch andere junge Athleten. Zugleich aber ergänzte Zamanduridis: „Wir haben überall noch Luft nach oben.“

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