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Rock- und Pop-Konzerte im April

Berlin. Große Namen machen im April Station in deutschen Konzerthallen, darunter eine Britpop-Ikone und ein Oscar-Gewinner. Auch die musikalische Bandbreite ist enorm. Es gibt kultigen Trash und Songs aus der Feder eines Literatur-Nobelpreisträgers.

Rock- und Pop-Konzerte im April

Sam Smith ist ein melancholischer Typ. Foto: Joel C Ryan/Invision/AP

BOB DYLAN hat nicht nur als einziger Rockmusiker den Literaturnobelpreis gewonnen, er ist für viele einer der wichtigsten Songwriter der jüngeren Geschichte. Der US-Amerikaner gilt als Wegbereiter der Folk- und Rockmusik und verkaufte in seiner Karriere bislang mehr als 110 Millionen Platten. Und er geht offenbar immer noch gerne auf Tour. Ein Jahr nach seinen letzten Gastspielen kommt Dylan im April zurück nach Deutschland. Mit seiner Band präsentiert er viele seiner größten Hits, etwa den Klassiker „Blowin' In The Wind“. Der 76-Jährige gastiert in Neu-Ulm (12.4.), Leipzig (18.4.), Krefeld (19.4.), Bielefeld (21.4.), Nürnberg (22.4.) und Baden-Baden (23.4.).

Mit DAVID HASSELHOFF ist eine ganze Generation aufgewachsen, oft wird er für seine filmischen und gesanglichen Auftritte belächelt. In den 80er Jahren wurden er und sein sprechendes Auto „K.I.T.T.“ durch die Serie „Knight Rider“ zum Kult. Musikalisch steuerte er mit „Looking For Freedom“ den Soundtrack zum Mauerfall bei. (Fast) 30 Jahre danach zieht Hasselhoff mit seiner „30 Years Looking For Freedom“-Tour durch Deutschland, um „das Leben zu feiern“ - mit Trashhits wie „Limbo Dance“ und „Hooked on a Feeling“. Der 65-Jährige ist zu sehen in Berlin (11./30.4.), Braunschweig (12.4.), Neubrandenburg (13.4.), Hamburg (14./29.4.), Magdeburg (15.4.), Nürnberg (16.4.), Leipzig (17.4.), Wetzlar (18.4.), Jena (20.4.), Ludwigsburg (21.4.), Suhl (22.4.), Oberhausen (25.4.), Saarbrücken (26.4.), Lingen (Ems) (27.4.) und Bremen (28.4.).

SAM SMITH liefert auf seinen Konzerten kein Feuerwerk der guten Laune, dafür Songs zum Schmusen und gegen die Traurigkeit. Der britische Popsänger mit der samtweichen Stimme singt gerne sentimental über schmerzhafte Beziehungen und Trennungen. Auch auf seinem zweiten Album „The Thrill Of It All“, mit dem er ab April auf Tour durch Deutschland geht. „Ich bin ein sehr melancholischer Typ. Ich bin entweder sehr, sehr glücklich oder richtig traurig“, sagte Smith der Deutschen Presse-Agentur. „Manche Leute lassen sich deshalb therapieren. Ich nutze die Musik, um mit meiner Traurigkeit klarzukommen.“ Die Zuhörer erwarten neuere Balladen wie „Too Good at Goodbyes“ und „Burning“, aber auch Hits des ersten Albums wie „Stay With Me“ und den James-Bond-Titelsong „Writing's on the Wall“. Der 25-Jährige gastiert in Berlin (25.4.), Hamburg (27.4.) und Köln (28.4.).

Ein Gallagher kommt selten allein: Einen Monat nach seinem Bruder Liam kommt NOEL GALLAGHER mit seiner Band High Flying Birds auf Tour nach Deutschland. Mit der Band Oasis gehörten die beiden in den 90ern zu den zentralen Figuren der britischen Popszene. Nach ewigen Zankereien stieg Noel 2009 aus und gründete zwei Jahre später seine aktuelle Band. Vor wenigen Monaten veröffentlichten die Rocker bereits ihr drittes Album „Who Built the Moon?“, das in ihrer Heimat mal wieder den Sprung auf Platz eins der Charts schaffte. Sänger und Gitarrist Gallagher spielt auf seinen Konzerten vor allem Songs seiner neuen Band, aber meist auch Oasis-Klassiker wie „Wonderwall“ und „Don't Look Back in Anger“. Live zu hören ist er in Hamburg (8.4.), Düsseldorf (9.4.), München (12.4.), Berlin (16.4.) und Wiesbaden (17.4.).

FELIX JAEHN ist der erste deutsche Künstler, der es nach Milli Vanilli Ende der Achtzigerjahre wieder an die Spitze der US-Charts geschafft hat. 2014 war das, mit seiner Debütsingle „Cheerleader“. Seitdem ist der DJ aus der mecklenburgischen Provinz auf der ganzen Welt unterwegs und hatte mit „Ain't Nobody“ oder „Bonfire“ weitere Welthits. Ein eigenes Album hat er aber lange Zeit nicht auf den Markt gebracht. Erst im Februar veröffentlichte der 23-Jährige „I“ und geht damit jetzt auf Tour. Auf der Platte finden sich vor allem Popsongs im elektronischen Gewand und mit Ohrwurmpotenzial. Zu hören gibt es die Songs live in Hamburg (5.4.), Offenbach (6.4.), München (7.4.) und Köln (8.4.).

ANASTACIA war in den vergangenen Monaten öfter in Deutschland: Auf Tour, bei einer Preisverleihung in Baden-Baden, der Vorstellung einer Modekollektion und der Besteigung des höchsten Kirchturms der Welt: dem Ulmer Münster. Im April startet die Powerfrau mit Soulstimme ihre neue Tour „Evolution“. Das dazugehörige Album erschien im Herbst. Mehr als 30 Millionen Platten verkaufte die US-Sängerin („I'm Outta Love“, „Paid My Dues“) bislang. Ihr sicherlich größter Erfolg war aber wohl, dass sie den Krebs besiegt hat. „Ich bin durch viele Höhen und Tiefen gegangen.“ Das alles finde sich in ihren Liedern wieder. Zu hören sind diese live in Berlin (25.4.), Hamburg (26.4.), Essen (28.4.), München (30.4.) und im Mai in weiteren Städten.

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