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Roßkopf vor Team-WM: „Wollen an Chinas Dominanz rütteln“

Halmstad. Vor dem Beginn der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Schweden hat Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf die großen Erwartungen an das deutsche Team ein wenig gedämpft.

Roßkopf vor Team-WM: „Wollen an Chinas Dominanz rütteln“

Schaut der Tischtennis-Team-WM optimistisch entgegen: Bundestrainer Jörg Rosskopf. Foto: Ronny Hartmann/dpa

„China war und ist der große Favorit“, sagte der frühere Weltklasse-Spieler vor dem Auftaktmatch von Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Co. am Sonntag um 13.00 Uhr gegen Ägypten. „Wir sind aber, das haben wir in den letzten Monaten mehrfach bewiesen, etwas näher herangerückt. Deshalb werden wir natürlich bei dieser WM einen erneuten Anlauf unternehmen und alles daran setzen, an Chinas Dominanz zu rütteln.“

Die deutschen Männer stehen bei der WM von diesem bis zum darauffolgenden Sonntag sogar noch vor Titelverteidiger China auf Platz eins der Setzliste. Die weiteren Vorrunden-Gegner in Halmstad sind Rumänien, Gastgeber Schweden, Hongkong und Slowenien. „Natürlich wäre es einfacher, Gruppenerster zu werden. Dann könnten wir den Chinesen bis zum Endspiel aus dem Weg gehen“, sagte Roßkopf. „Aber unser Ziel ist erst einmal, dass die Mannschaft unter die ersten Drei der Gruppe kommt und dadurch die K.o.-Runde erreicht.“

Die deutschen Frauen starten am Sonntag gleich mit zwei Spielen gegen Brasilien (10.00 Uhr) und Südkorea (20.00 Uhr) in die WM.

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