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Rückblick VfL Schwerte: Mit Kneuper kam die Wende

SCHWERTE Nur nicht wieder so eine Zittersaison wie im Vorjahr wollte man am Schützenhof erleben, doch die Hoffnungen trogen. Zum dritten Mal in Folge beendete mit Marco Schink ein Trainer die Saison nicht. Erneut geriet der VfL in akute Abstiegssorgen. Und nach ähnlichem Saisonverlauf schafften die Blau-Weißen die Wende.

von Von Jörg Krause

, 20.06.2008

Der Verein atmete auf, als völlig überraschend "Kiki" Kneuper auf den Trainerstuhl zurückkehrte. Mit ihm fand die Mannschaft ihre Stärke wieder und konnte an die Rückrunden-Leistungen der Vorsaison unter Peter Lodde anknüpfen. Am drittletzten Spieltag, wie im Vorjahr, war der Klassenerhalt unter Dach und Fach.

Nach dem unterirdischen 0:0, das Ergebnis war noch das beste an dem Spiel, gegen den SC Hassel am achten Spieltag erklärte Marco Schink auf der anschließenden Pressekonferenz seinen Rücktritt und stürzte den Verein in eine Krise. Schinks Bilanz: Sechs Punkte. Die Suche nach einem Nachfolger begann, Co-Trainer Raimund Striewe und Peter Lodde überbrückten drei Partien - alle drei gingen verloren. Als Kneuper die Mannschaft übernahm, befand sie sich auf dem letzten Platz mit bereits sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer.

Kneuper führte sie zum Ende der Hinrunde aus der Abstiegszone und überwinterte schließlich auf Platz elf. Höhepunkte waren die Heimsiege über den Lüner SV (4:1) und SuS Lanscheid/Enkhausen (4:0). Auch nach der Winterpause ließen sich Trainer und Mannschaft nicht beirren. Obwohl die halbe Liga noch zittern musste, zeichnete sich die Rettung des VfL ab. Mit dem 5:1-Sieg in Kornharpen waren die letzten Zweifler verstummt.

Der Ausblick

Die Liga ist dieselbe, aber der Name ist ein anderer. Die Verbandsliga heißt nun Westfalenliga. Auf den VfL warten vier Spiele mehr, da es durch die Ligareform einen vermehrten Abstieg aus der Oberliga gab und die Westfalenliga nun mit 18 Vereinen startet. Der VfL konnte die zehn Akteure mit der meisten Einsatzzeit halten. Hinzu kommen einige namhafte Verstärkungen mit "Stallgeruch" und einige talentierte Akteure. Zudem bleibt Erfolgstrainer "Kiki" Kneuper an Bord. Der VfL scheint gerüstet für die kommende Saison.

Eine Einzelkritik der Spieler, das Spielerzeugnis sowie zahlreiche Statistiken zur Verbandsliga finden Sie am Samstag (21. Juni) auf einer Sonderseite in den Schwerter Ruhr Nachrichten.

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