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Alle Artikel zum Thema: Russland

Russland

St. Petersburg. Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine gemeinsame britisch-russische Untersuchung des Giftanschlags auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal gefordert. Nur dann sei eine objektive Aufklärung möglich, aber London lehne diese Moskauer Forderung bislang ab, sagte Putin bei einem Treffen mit führenden internationalen Nachrichtenagenturen, darunter der dpa. Die britische Regierung wirft Moskau vor, hinter dem Anschlag auf Skripal und dessen Tochter Julia von Anfang März zu stehen.mehr...

Paris. Russland hat in einem Schreiben an die Welt-Anti-Doping-Agentur erstmals Doping eingestanden, ein staatlich gelenktes Manipulationssystem aber weiterhin nicht bestätigt. „Die ernsthafte Krise, die den russischen Sport belastet hat, wurde von inakzeptablen Manipulationen des Anti-Doping-Systems verursacht, die von Untersuchungen unter der Federführung der WADA und des IOC aufgedeckt wurden“, heißt es in einem Brief, aus dem die französische Sportzeitung „L'Equipe“ zitiert.mehr...

St. Petersburg. Die Präsidenten Russlands und Frankreichs fordern angesichts der Krisen in der Welt eine Rückkehr zu den festen Regeln internationaler Beziehungen. „Die Regelverletzung wird die Norm“, klagte Kremlchef Wladimir Putin in einer Rede beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Vor Politikern und Unternehmern plädierten Putin und der französische Präsident Emmanuel Macron dafür, verloren gegangenes Vertrauen zwischen den Staaten zurückzugewinnen. Macron appellierte an Russland, gemeinsam den UN-Sicherheitsrat zu stärken.mehr...

Den Haag/Moskau. Knapp vier Jahre nach dem Abschuss von Passagierflug MH17 über der Ostukraine haben die Niederlande und Australien Russland offiziell dafür verantwortlich gemacht. Moskau sei rechtlich haftbar, teilte die niederländische Regierung mit. Die Beteiligung Russlands an dem Abschuss sei erwiesen, betonte die australische Außenministerin Julie Bishop. Russland wies die Vorwürfe entschieden zurück. Westliche Verbündete riefen Moskau auf, nun mit den Ermittlern zu kooperieren. Bei dem Abschuss der Maschine im Juli 2014 waren 298 Menschen getötet worden.mehr...

St. Petersburg. Russland strebt nach vollständiger Wiederaufnahme in den Weltsport. Das Doping-Eingeständnis an die WADA ist ein Schritt dahin. Die Verwicklung des Staates in ein Doping-System bestätigt Sportminister Kolobkow aber noch immer nicht.mehr...

Den Haag/Moskau. Vor knapp vier Jahren wurde ein Passagierflugzeug über der Ostukraine abgeschossen. 298 Menschen starben dabei. Die Ermittler legen nun Beweise gegen Russland vor. Der Druck auf den Kreml wird stärker.mehr...

Den Haag. Die Niederlande und Australien machen Russland offiziell rechtlich haftbar für eine Beteiligung am Abschuss des Passagierfluges MH17 vor knapp vier Jahren. Das teilte die niederländische Regierung in Den Haag mit. Dieser Beschluss ist eine direkte Reaktion auf den Bericht der internationalen Ermittler, dass die Maschine der Malaysia Airlines mit einer Buk-Rakete der russischen Armee über der Ostukraine abgeschossen worden sei. Alle 298 Personen an Bord waren damals am 17. Juli 2014 getötet worden. Die meisten waren Niederländer.mehr...

Bunnik. Im Juli 2014 trifft eine Rakete Passagierflug MH17 über der Ostukraine. 298 Menschen sterben. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die Ermittler kommen den Schuldigen näher.mehr...

Moskau. Julia Skripal, Tochter des russischen Ex-Spions und ebenfalls Giftopfer, äußert sich nach dem Nowitschok-Anschlag erstmals öffentlich. Der Kreml weiß auch schon, unter welchen Umständen: Sie sei wohl unter Druck gesetzt worden.mehr...

Brüssel. Hat Gazprom seine marktbeherrschende Stellung in Osteuropa missbraucht? Mehrere Jahre stritten Brüssel und der russische Energieriese darüber. Eine saftige Geldstrafe konnte Gazprom nun wohl verhindern. Doch der Streit hat auch eine politische Dimension.mehr...

Bunnik. Die Rakete, mit der Passagierflug MH17 vor knapp vier Jahren über der Ostukraine abgeschossen worden war, stammte nach Angaben der Ermittler von der russischen Armee. Das Flugabwehrsystem vom Typ Buk gehörte zu Beständen der 53. Brigade der in Kursk stationierten russischen Armee, teilten die internationalen Ermittler im niederländischen Bunnik bei Utrecht mit. Zahlreiche Fotos, Videos und Zeugenaussagen würden das belegen. Die Passagiermaschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.mehr...

Hannover. Reicht ein Personalausweis oder brauche ich einen Reisepass? Und wie sieht es mit einem Visum aus? Gibt es die Einreiseerlaubnis am Flughafen oder muss ich sie vorher beantragen? Ein Überblick.mehr...

Nowosibirsk. Unglaublich niedlich sind die Füchse, die sibirische Forscher in einem weltweit einmaligen Experiment schaffen. Sie haben geflecktes Fell, sind lebenslang verspielt, wedeln mit dem Schwanz - so wie Hunde das tun. Eine spezielle Fuchs-Eigenheit bleibt jedoch erhalten.mehr...

St. Petersburg. Erst kam Kanzlerin Merkel nach Russland, nun Frankreichs Staatschef Macron: Die EU-Länder suchen nach einem neuen Verhältnis zu Russland. Präsident Putin präsentiert dem Gast, was er zu bieten hat.mehr...

Tunis. Änis Ben-Hatira polarisiert, das hat er schon in Deutschland. Die Nicht-Nominierung für die WM und das abrupte Ende in Tunis schmerzen den einstigen U21-Europameister. Der Profi fordert eine neue Chance.mehr...

Buenos Aires. Der argentinische Nationaltorwart Sergio Romero wird wegen einer Knieverletzung nicht an der WM in Russland teilnehmen können. Der Torhüter von Manchester United erlitt bei einem Training der Nationalelf in Buenos Aires eine Verletzung am rechten Knie, die eventuell operiert werden muss, hieß es in einer Mitteilung des Fußballverbands AFA. Romero stand 2016 in Brasilien im WM-Finale gegen Deutschland im argentinischen Tor. Die „Gauchos“ beginnen ihre WM-Teilnahme am 16. Juni in Moskau gegen Island.mehr...

Moskau. Der russische Fußballverband hat die Absage der FIFA zu Doping-Verwürfen gegen die Nationalmannschaft begrüßt. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte nach einem ARD-Bericht Hinweise auf Proben mit auffälligen Werten an die FIFA weitergeleitet. Betroffen sollten auch Spieler aus dem vorläufigen WM-Kader Russlands gewesen sein. Die FIFA teilte aber mit, dass sie keine Beweise für Doping-Vergehen der aktuellen russischen Fußball-Nationalspieler gefunden habe.mehr...

Zürich. Die FIFA hat bei einer Untersuchung keine Beweise für Doping-Vergehen der aktuellen russischen Fußball-Nationalspieler im vorläufigen Kader des WM-Gastgebers feststellen können. Gegen mehrere Spieler, die nicht bei der WM im Einsatz sein werden, laufen hingegen noch Untersuchungen, wie der Weltverband mitteilte. Diese sollen mit Unterstützung der Welt-Anti-Doping-Agentur fortgesetzt werden. Zuletzt hatte die ARD berichtet, dass Dopingproben mit auffälligen Werten von Nationalspielern aus dem vorläufigen WM-Kader Russlands in der Vergangenheit nicht ausreichend verfolgt worden sein sollen.mehr...

Zürich. Die FIFA hat bei einer Untersuchung keine Beweise für Doping-Vergehen der aktuellen russischen Fußball-Nationalspieler im vorläufigen Kader des WM-Gastgebers feststellen können. Gegen mehrere Spieler, die nicht bei der WM im Einsatz sein werden, laufen noch Untersuchungen, wie der Weltverband mitteilte.mehr...

Erste Bundesliga

22.05.2018

FIFA entlastet Russland von Doping-Verdacht

Frankfurt/Main. Drei Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Russland hat die FIFA den Gastgeber weitgehend von Doping-Verdächtigungen entlastet. „Mangels ausreichender Beweise“, teilte der Weltverband mit. Es laufen nur noch Untersuchungen gegen Spieler, die nicht an der WM teilnehmen.mehr...

Zürich. Die FIFA hat bei einer Untersuchung keine Beweise für Doping-Vergehen der aktuellen russischen Fußball-Nationalspieler im vorläufigen Kader des WM-Gastgebers feststellen können. Gegen mehrere Spieler, die nicht bei der WM im Einsatz sein werden, laufen noch Untersuchungen, wie der Weltverband am Dienstag mitteilte.mehr...

Baikonur. Zwei Wochen vor dem Flug des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation (ISS) haben russische Techniker auf dem Weltraumbahnhof Baikonur Gersts Raumschiff betankt.mehr...

Frankfurt/Main. Die Fußball-WM beginnt am 14. Juni in Russland, das als Sportland durch systematisches Doping in Misskredit geraten ist. Es gibt den Verdacht: Auch im russischen Fußball wurde gedopt und vertuscht. Die FIFA ermittelt seit langem ohne Ergebnis. Die NADA ist erbost. lmehr...

Tubize. Mit Dortmunds Stürmer Michy Batshuayi nimmt Mitfavorit Belgien an diesem Dienstag die Vorbereitung auf die Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) auf. Der 24-Jährige erlitt beim BVB Mitte April eine Sprunggelenksverletzung und konnte im Saisonfinale nicht mehr eingesetzt werden. Beim Trainingsstart im belgischen Tubize gehört Batshuayi wie auch Gladbachs Thorgan Hazard zu den zehn Profis, die direkt ins Trainingslager starten.mehr...

Moskau. Ein betrunkener russischer Verkehrspolizist hat auf der Halbinsel Krim einen schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten verursacht. Wie die Agentur Interfax berichtete, war der Polizist am Steuer seines Wagens auf der Strecke zwischen Jalta und Sewastopol in den Gegenverkehr geraten und hatte dort zwei Autos gerammt. In dem ersten Wagen starben eine Frau und ihr einjähriges Kind. Zwei weitere Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Die Polizisten nahmen ihren alkoholisierten Kollegen fest.mehr...

Granja Comary. Brasiliens Fußball-Superstar Neymar ist gemeinsam mit einem Großteil der Seleção im ersten WM-Vorbereitungscamp in Teresópolis angekommen.mehr...

Washington. Kurz vor der US-Präsidentenwahl 2016 haben womöglich neben Russland auch andere Länder versucht, Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge traf sich Trumps ältester Sohn Donald Jr. im August 2016 mit einem Repräsentanten zweier Golfmonarchien. Dieser habe ein sehr großes Interesse der Kronprinzen Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate übermittelt, den Kandidaten der Republikaner zu unterstützen. US-Recht verbietet es Ausländern, Wahlkämpfe in den USA zu unterstützen.mehr...

Washington. Was vor Trumps Wahl 2016 geschah, interessiert Ermittler in den USA schon lange. Unterstützung, Absprachen, Kampagnen - Moskau steht im Fokus. Aber womöglich war Russland nicht alleine.mehr...

Washington. Donald Trumps ältester Sohn hat sich einem Bericht zufolge im Jahr 2016 mit einem Repräsentanten zweier Golfmonarchien getroffen, die seinem Vater angeblich zum Wahlsieg verhelfen wollten. Wie die „New York Times“ berichtet, habe der US-libanesische Geschäftsmann George Nader bei dem Treffen am 3. August 2016 Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate repräsentiert. Nader habe Donald Trump Jr. gesagt, dass die Kronprinzen der Golfmonarchien ganz wild darauf seien, Trump drei Monate vor der Präsidentenwahl zu unterstützen, schreibt die „New York Times“.mehr...

Baikonur. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst ist gut zwei Wochen vor dem Start zur Internationalen Raumstation am russischen Weltraumbahnhof Baikonur angekommen. Die frühere sowjetische Raumfahrerin Valentina Tereschkowa habe ihn und seine Kollegen, den Russen Sergej Prokopjew und die US-Amerikanerin Serena Auñón-Chancellor, verabschiedet, twitterte der 42-Jährige. Gerst muss routinemäßig in Baikonur die letzten Tage vor dem Start am 6. Juni in Quarantäne verbringen. So soll vermieden werden, dass die Raumfahrer Infektionen mit auf die Station nehmen.mehr...

Sotschi. Russlands Präsident Wladimir Putin will die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine wieder voranbringen. „Wir werden natürlich unsere gemeinsame Arbeit im Rahmen des Normandie-Formats fortsetzen“, sagte Putin bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Sotschi. Deutschland und Russland hätten über eine mögliche Blauhelmmission in der Ostukraine beraten. Die Außenministerien beider Länder seien beauftragt worden, dies auszuarbeiten. Merkel äußerte sich ähnlich.mehr...

Sotschi. Russlands Präsident Wladimir Putin glaubt nicht an eine Vergiftung des Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien durch einen militärischen Kampfstoff. „Dann wäre er sofort gestorben“, sagte Putin in Sotschi bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er freue sich, dass Skripal nach langer Krankheit aus dem Krankenhaus entlassen worden sei. Der frühere russische Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März in dem englischen Städtchen Salisbury vergiftet aufgefunden worden. Die britischen Behörden machen Russland für den Anschlag verantwortlich.mehr...

Sotschi. Russland sollte aus Sicht der Bundesregierung seinen Einfluss geltend machen, um eine Enteignung der Flüchtlinge aus Syrien zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Gespräch in Sotschi auf ein Dekret an. Es sieht vor, dass Syrer, die sich nicht binnen weniger Wochen an ihrem Heimatort melden, ihr Wohneigentum verlieren. „Das wäre eine große Barriere für eine Rückkehr“, sagte Merkel - auch mit Blick auf syrische Flüchtlinge in Deutschland.mehr...

Sotschi. Der russische Präsident Wladimir Putin will den Gastransit durch die Ukraine auch nach dem Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Sream 2 fortsetzen. „Die Lieferungen werden fortgesetzt, wenn dies wirtschaftlich begründet und sinnvoll ist für alle Beteiligten“, sagte er bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Sotschi. Merkel sagte, die Überzeugung Deutschlands sei, dass auch nach dem Bau von Nord Stream 2 die Transit-Rolle der Ukraine weiter bestehen muss. Dies sei von strategischer Bedeutung.mehr...

Sotschi. Vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation im Nahen Osten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gespräch unter vier Augen getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche dürften der Krieg in Syrien, der Konflikt in der Ostukraine und das von den USA aufgekündigte Atomabkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Abkommen festhalten. Außerdem will Merkel die Umsetzung der Friedensvereinbarungen für die Ostukraine vorantreiben.mehr...

Salisbury. Der vergiftete ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal ist aus dem Krankenhaus in Salisbury entlassen worden. Das teilten die Klinik mit. Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März in der südenglischen Kleinstadt bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden. Sie wurden Untersuchungen zufolge mit einer geringen Menge des Nervengifts Nowitschok in flüssiger Form vergiftet. Spuren davon wurden an Orten entdeckt, die sie besucht hatten. Die höchste Konzentration stellten Experten an einer Türklinke am Wohnhaus des Ex-Spions fest.mehr...

Salisbury. Der vergiftete ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal ist aus dem Krankenhaus im südenglischen Salisbury entlassen worden. Das teilte die Klinik der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge mit.mehr...

Salisbury. Er kämpfte nach einem Giftanschlag wochenlang um sein Leben. Nun ist Sergej Skripal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wird er Hinweise auf den Täter geben können?mehr...

Salisbury. Der vergiftete ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal ist aus dem Krankenhaus im südenglischen Salisbury entlassen worden. Das teilte die Klinik am Freitag der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge mit.mehr...

Singapur/Frankfurt. Die Ölpreise haben sich in der Nähe der am Vortag erreichten mehrjährigen Höchststände gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 79,53 US-Dollar.mehr...

Schlaglichter

18.05.2018

Merkel zu Treffen mit Putin abgereist

Berlin. Ein Jahr nach ihrem letzten Besuch in Russland ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi abgeflogen. Im Mittelpunkt des eintägigen Arbeitsbesuchs am Schwarzen Meer dürften der Krieg in Syrien und das von Trump aufgekündigte Atom-Abkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Iran-Abkommen festhalten. Merkel will auch darauf dringen, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine voranzutreiben.mehr...

Brüssel. Belgiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Martínez verlängert seinen Vertrag noch vor der WM in Russland bis 2020. Der Verband bestätigte übereinstimmende belgische Medienberichte. Der Spanier Martínez übernahm die talentierte Elf nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM  2016 unter Vorgänger Marc Wilmots. Die vorzeitige Verlängerung des Vertrags kommt überraschend, weil Martínez bislang noch kein großes Turnier als Trainer hinter sich hat und Belgien in Russland als einer der Mitfavoriten auf den Titel gilt.mehr...

Sotschi. Zwei Minister hat Kanzlerin Merkel vorgeschickt, bevor sie selbst nach Russland reist. Es sind vor allem die internationalen Krisen in der Ukraine und Syrien, die sie mit Putin bespricht. Bei einem Thema liegen ihre Positionen überraschend nah beieinander.mehr...

Sotschi. Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich an diesem Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll es nach Angaben beider Seiten um die bilateralen Beziehungen, internationale Krisen wie in der Ukraine und in Syrien sowie das Atomabkommen mit dem Iran gehen. Russland und Deutschland sind sich einig, das Abkommen mit Teheran möglichst zu erhalten. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung gekündigt, die den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern soll.mehr...

Sotschi. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi am Schwarzen Meer. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll es nach Angaben beider Seiten um die bilateralen Beziehungen sowie um internationale Krisen wie in der Ukraine und Syrien gehen. Russland und Deutschland sind sich einig, möglichst das Atomabkommen mit dem Iran zu erhalten. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung gekündigt, die den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern soll.mehr...

Sotschi. Der russische Präsident Wladimir Putin hat unangekündigt den syrischen Staatschef Baschar al-Assad in Sotschi am Schwarzen Meer empfangen. Dabei nannte Putin die jüngsten Rückeroberungen von Rebellengebieten durch Assads Regierungsarmee Erfolge im Kampf gegen den Terrorismus. „Es sind wichtige Schritte gemacht worden, um die gesetzmäßige Staatsmacht wiederherzustellen“, sagte Putin nach Angaben des Kremls weiter. Dies eröffne neue Chancen für eine politische Beendigung des Krieges. Ausländische Truppen sollten Syrien verlassen, forderte er.mehr...

Hannover. Einen Tag bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Freitag bei Putin in Sotschi erwartet wird, hat dieser den syrischen Staatschef Baschar al-Assad empfangen.mehr...

Moskau. Der russische Verbraucherschutz geht weiter gegen überhöhte Hotelpreise während der bevorstehenden Fußball-WM vor. In den elf WM-Städten seien 18 500 Hotels überprüft worden, teilte die Behörde Rospotrebnadsor in Moskau mit. In 704 Fällen sei ein Bußgeld verhängt worden. Die Unterkünfte hätten die Übernachtungspreise für WM-Touristen teilweise um das Sechsfache erhöht. Die Bußgelder fielen allerdings eher symbolisch aus: Insgesamt wurden 8,7 Millionen Rubel, umgerechnet 121 000 Euro, kassiert - etwa 170 Euro pro Fall.mehr...

Berlin/München. Seit zwei Monaten rätseln Ermittler, wer den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter mit dem Kampfstoff Nowitschok in England vergiftet hat. Weil die Substanz einst in der Sowjetunion entwickelt wurde, richten sich die Vorwürfe des Westens gegen Russland.mehr...

Washington. Einen Tag nach der Eröffnung durch Präsident Wladimir Putin ist die umstrittene Brücke auf die Halbinsel Krim für den Auto-Verkehr freigegeben worden.mehr...

München. Das Leben von Philipp Lahm hat sich sehr verändert. Aber der Fußball lässt den Unternehmer und Familienvater nicht los. Das aktuelle Ziel gilt der EM 2024. Der Weltmeister-Kapitän spricht über Brasilien 2014, die WM in Russland, seine Zukunftspläne und „tote Zeit“.mehr...

Kertsch. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die umstrittene Brücke zwischen dem Kernland und der annektierten Halbinsel Krim für den Autoverkehr freigegeben. Der Staatschef setzte sich selbst ans Steuer eines orangenen Lastwagens und fuhr die 19 Kilometer lange Strecke ab. Die Brücke über die Meerenge von Kertsch verbindet das russische Kernland mit dem beliebten Urlaubsziel Krim, denn Russland hat keinen direkten Landweg dorthin. Moskau hatte sich die Krim nach einem umstrittenen Referendum im März 2014 einverleibt. Die Ukraine sieht die Krim weiterhin als Teil ihres Staatsgebiets.mehr...

Moskau. Die russische Justiz will den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt vernehmen, falls dieser zur Fußball-WM nach Russland kommen sollte. Hintergrund seien die laufenden russischen Ermittlungen gegen den Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow, sagte die Sprecherin des Staatlichen Ermittlungskomitees in Moskau. Russland habe Deutschland um Rechtshilfe ersucht, um Seppelt zu dessen Enthüllungen über angebliches Doping befragen zu können. Die deutsche Seite habe immer darauf verwiesen, dass der Journalist von seinem Recht auf Zeugnisverweigerung Gebrauch mache.mehr...

Kertsch. Vier Jahre nach der Annexion der Halbinsel ist es soweit: Die Krim-Brücke als Verbindung zum russischen Kernland ist fertig. Staatschef Putin setzt sich mit dem Prestigeprojekt ein politisches Denkmal.mehr...

Berlin. Die Rote Karte für den ARD-Dopingexperten hebt Russland auf, aber es gibt eine Bedingung. Er erhält ein Visum für die Fußball-WM, soll aber nach der Einreise zum Doping-Kronzeugen Rodschenkow vernommen werden.mehr...

Berlin. Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgehoben. Das teilte Außenminister Heiko Maas auf Twitter mit. Zuvor hatte „stern.de“ darüber berichtet.mehr...

Berlin. Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgehoben. Das teilte Außenminister Heiko Maas am Dienstag auf Twitter mit. Zuvor hatte „stern.de“ darüber berichtet.mehr...

Düsseldorf. Die Schwäche des Russland-Geschäfts hat dem Handelskonzern Metro das Quartal verhagelt. Unter dem Strich fiel zwischen Januar und März ein Verlust von 52 Millionen Euro an, wie Metro am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Vor einem Jahr hatte dort noch ein Gewinn von 41 Millionen Euro gestanden. In diesem Jahr hat der Konzern allerdings auch weniger Geld mit Immobilientransaktionen verdient.mehr...

Moskau. Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky wird nach US-Spionagevorwürfen die Daten von Kunden unter anderem aus Europa und Nordamerika von Russland in die Schweiz verlegen.mehr...

Auslandsfußball

14.05.2018

Mancini wird Nationaltrainer von Italien

Rom. Roberto Mancini wird neuer Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Der italienische Fußball-Verband bestätigte dies offiziell und lud via Twitter zur offiziellen Pressekonferenz zur Vorstellung von Mancini für Dienstag (12.00 Uhr) nach Rom ein.mehr...

Moskau. Die Ausbildung ist bestanden, die Koffer sind gepackt. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst beendet das Training für seine Mission auf der Raumstation ISS in blendender Laune. Im All freut sich „Commander Gerst“ aber nicht nur auf Experimente und Arbeit.mehr...

Berlin. Als wenn es zwischen Deutschland und Russland nicht schon genug Streitthemen gäbe: Der Fall Seppelt sorgt vor dem Gipfeltreffen zwischen Merkel und Putin in Sotschi für neuen Ärger.mehr...

Moskau. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst sieht seiner zweiten Mission auf der Internationalen Raumstation und seiner neuen Aufgabe als Kommandant der ISS mit großem Respekt entgegen.mehr...

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat der Ukraine beim Streit um das umstrittene Ostsee-Pipeline-Projekt Nord Stream 2 Unterstützung signalisiert. Er trifft heute in Kiew den ukrainischen Regierungschef Wladimir Groisman. Die Ukraine befürchtet angesichts der geplanten Pipeline, für Russland weniger wichtig zu werden als Transitland beim Gas-Transport. Die Einnahmen sind sehr wichtig für die Ukraine. Später reist Altmaier weiter nach Moskau und spricht dort bis morgen mit russischen Regierungsvertretern. Altmaier könnte im Streit zwischen Russland und der Ukraine vermitteln.mehr...

Moskau. Bei einer zugelassenen Demonstration in Moskau für ein freies Internet hat die Polizei rund 20 Menschen festgenommen. Dabei habe es sich um Nationalisten gehandelt, berichtete das Bürgerrechtsportal OVD-Info. Der Agentur Interfax zufolge hatten die Festgenommenen Parolen skandiert, die nichts mit der Thematik der Kundgebung zu tun hatten. An der Demonstration nahmen mehrere Oppositionspolitiker teil, darunter der frühere Ministerpräsident Michail Kassjanow.mehr...

Schlaglichter

13.05.2018

Verband fordert Visum für Seppelt

Moskau. Der Chef des russischen Journalistenverbands hat ein Visum für den ARD-Journalisten Hajo Seppelt zur Fußball-WM gefordert, aber zugleich eine indirekte Warnung ausgesprochen. „Seppelt muss unbedingt ein russisches Visum bekommen“, sagte Wladimir Solowjow der Agentur Ria Nowosti zufolge. „Allerdings sollte man ihn unbedingt unter Schutz stellen, damit er nicht zufällig von einem Kenner seines "journalistischen Talents" verprügelt wird“, sagte er. Die ARD hatte zuvor berichtet, dass Russland ihrem Mitarbeiter und Doping-Experten Seppelt das Visum für die Fußball-WM verweigert habe.mehr...

Berlin. Die Jamaika-Sondierungen ließ die FDP platzen. Nun will die Partei das Neinsager-Image loswerden. Parteichef Lindner wirbt: um die SPD, die Frauen und Emmanuel Macron. Und tritt ins Fettnäpfchen.mehr...

Berlin. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran erneut einen anderen Umgang mit Russland gefordert.mehr...

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bricht heute zu einer zweitägigen Reise zunächst in die Ukraine und anschließend nach Russland auf. Er will bis Dienstag mit seinen Amtskollegen über energie- und wirtschaftspolitische Fragen sprechen. Ein wichtiges Thema werde das umstrittene Ostsee-Pipeline Projekt „Nord Stream 2“ sein sowie die künftige Rolle der Ukraine als Erdgas-Transitland, hieß es in Regierungskreisen. Ein weiterer Schwerpunkt seien die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.mehr...

Berlin/Moskau. Die Verweigerung des Einreise-Visums für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sorgt in Deutschland für Proteste. Die russische Seite verteidigt das Vorgehen, es gibt sogar eine Warnung an den Journalisten.mehr...

St. Petersburg. Der russische Fußball-Erstligist Zenit St. Petersburg hat die Trennung von Trainer Roberto Mancini bestätigt. Der Vertrag werde in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst, eine Abfindung sei nicht vorgesehen, teilte der Verein mit.mehr...

Berlin. Es ist der erste Parteitag seit dem Platzen der Jamaika-Gespräche. Lindner versucht, die FDP als eigenständige Kraft zu stärken, geht mit der Kanzlerin ins Gericht - und will den internen Russland-Streit befrieden.mehr...

Auslandsfußball

11.05.2018

Brasilianer Dani Alves fällt für WM aus

Rio de Janeiro. Wegen einer Knieverletzung fällt der brasilianische Außenverteidiger Dani Alves für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland aus. Entgegen einer früheren Diagnose müsse er nun doch operiert werden, teilte der brasilianische Fußballverband mit.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat die Verweigerung eines Visums für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland scharf kritisiert. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, dies sei ein „denkbar schlechter Vorbote für eine objektive und unabhängige Berichterstattung“ über die WM. Mayer forderte Russland auf, diesen Schritt rückgängig zu machen.mehr...

Berlin. Russland verweigert dem ARD-Journalisten Hajo Seppelt das Visum für die Fußball-Weltmeisterschaft. Das vom SWR für ihn beantragte Visum für die Titelkämpfe vom 14. Juni bis 15. Juli sei für ungültig erklärt worden, teilte der öffentlich-rechtliche TV-Sender mit. Seppelt stehe auf einer Liste der in Russland „unerwünschten Personen“ und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Seppelt ist durch seine Beiträge zum Thema Doping bekannt geworden. Er trug damit maßgeblich dazu bei, das russische Doping-System aufzudecken.mehr...

Palanga. Außenminister Heiko Maas hat bei seinem Baltikum-Besuch Unterstützung für seinen harten Kurs gegenüber Russland bekommen. „Wir sind dankbar für seine prinzipientreue Position zu Russland“. Das sagte der litauische Außenminister Linas Antanas Linkevicius nach einem Treffen mit Maas und den Amtskollegen aus Estland und Lettland im litauischen Badeort Palanga an Ostsee. Der Außenminister steht in seiner eigenen Partei, der SPD, wegen seiner harten Haltung gegenüber Russland in der Kritik.mehr...

Berlin. Russland hat dem ARD-Journalisten Hajo Seppelt das Visum für die Fußball-Weltmeisterschaft verweigert. Seppelt ist vor allem durch seine Beiträge zum Thema Doping bekannt geworden. Ein Eingriff in die Pressefreiheit wird angeprangert.mehr...

Berlin. Russland verweigert dem ARD-Doping-Experten Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-Weltmeisterschaft. Seppelt stehe auf der Liste der „unerwünschten Personen“, teilte der TV-Sender mit.mehr...

Berlin. Russland verweigert dem ARD-Doping-Experten Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-Weltmeisterschaft. Seppelt stehe auf der Liste der „unerwünschten Personen“, teilte der TV-Sender am Freitag weiter mit.mehr...

Berlin. Die meisten im Ausland tätigen deutschen Unternehmen erwarten für das laufende Jahr gute Geschäfte, aber die Sorgen wegen der US-Politik gegenüber Russland und dem Iran schlagen aufs Gemüt. „Das ist ein enormes Damoklesschwert“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, in Berlin. Denn wegen des US-Sanktionsrechts würden von den neuen Sanktionen auch deutsche Unternehmen getroffen, wenn diese zum Beispiel im Iran Geschäfte machen und zugleich in den USA tätig sind.mehr...

Reise und Tourismus

11.05.2018

Ein Besuch in der WM-Stadt Kasan in Russland

Kasan. Zwischen Tradition und Aufbruchsstimmung: Die WM-Mannschaften erwartet im russischen Kasan eine Stadt der Kontraste. Schon vor ihrem Beginn hat die Fußballweltmeisterschaft in dem kulturellen Schmelztiegel einiges in Bewegung gesetzt.mehr...

Berlin. Unmittelbar nach seinem Antrittsbesuch in Moskau besucht Außenminister Heiko Maas am Freitag Litauen, um dort seine Kollegen aus den drei baltischen Staaten zu treffen. Neben der Zukunft der Europäischen Union wird es auch um die Nato-Truppenstationierung in Litauen, Lettland und Estland gehen. Die drei kleinen EU-Staaten fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn Russland bedroht. Es ist der erste Besuch des neuen deutschen Außenministers bei den Nato- und EU-Verbündeten im Baltikum.mehr...

Palanga. Mit seiner Russland-Politik hat sich SPD-Außenminister Maas viel Ärger in der eigenen Partei eingehandelt. Es gibt aber auch Verbündete, die ihm sehr dankbar dafür sind.mehr...

Greifswald. Der Nabu hatte bereits am 2. Februar Klage und Eilantrag gegen den Planfeststellungsbeschluss des Bergamtes Stralsund eingereicht. Das Gericht hat die ausstehende Entscheidung über den Eilantrag bislang damit begründet, dass der Schriftwechsel nicht abgeschlossen sei.mehr...

Greifswald. Der Umweltverband Nabu will den in Kürze erwarteten Baubeginn für die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 mit einem weiteren Antrag vor Gericht verhindern. Der Verband beantragte nach eigenen Angaben beim Oberverwaltungsgericht Greifswald eine gerichtliche Zwischenverfügung, mit der das Gericht bis zum 15. Mai zu einer Entscheidung über einen sofortigen Baustopp bewegt werden soll. Laut Genehmigung kann die Gazprom-Tochter am 15. Mai im Greifswalder Bodden mit den Bauarbeiten für die Gasleitung beginnen.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas reist heute zu einem Treffen mit seinen Kollegen aus den drei baltischen Staaten nach Litauen. Zu den Hauptthemen wird die Nato-Truppenstationierung in Litauen, Lettland und Estland zählen. Die drei kleinen EU-Staaten fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn Russland bedroht. Das Treffen findet nicht weit von der russischen Exklave Kaliningrad statt. Die russischen Streitkräfte hatten kürzlich die Stationierung von Iskander-Raketen in der Exklave bestätigt. Die atomar bestückbaren Flugkörper können Warschau, Berlin oder Kopenhagen erreichen.mehr...

London. Die britische Premierministerin Theresa May hat im bedrohlichen Konflikt zwischen Israel und dem Iran alle Seiten zur Besonnenheit aufgerufen. Der Iran dürfe keine weiteren Raketenangriffe auf israelische Truppen ausführen, sagte sie in einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Israel habe das Recht, sich gegen Attacken zu wehren. Die israelische Luftwaffe hatte zuvor auf einen iranischen Raketenangriff aus Syrien mit massiven Attacken auf iranische Ziele in dem Bürgerkriegsland reagiert.mehr...

Moskau. Russland und Deutschland wollen sich gemeinsam für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran einsetzen. „Es ist wichtig, dass alle Länder, die daran festhalten wollen, darüber Gespräche führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Moskau. Russland halte trotz des Ausstiegs der USA an der Vereinbarung fest. Moskau wolle darüber auch mit Berlin in Kontakt bleiben. Maas äußerte Hoffnung, dass Russland eine Vermittlerrolle einnehmen kann. Man müsse sehen, „inwieweit die russische Regierung auf den Iran einwirken kann“.mehr...

Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Spannungen zwischen Israel und dem Iran als beunruhigend bezeichnet. „Alle Fragen müssen im Dialog gelöst werden“, sagte er bei einem Treffen mit Außenminister Heiko Maas in Moskau. Russland habe bei seinen Gesprächen mit dem Iran und Israel dazu aufgerufen, auf gegenseitige Provokationen zu verzichten. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien.mehr...

Kasan. Russland hat Israel und den Iran nach neuerlichem Raketenbeschuss zur Zurückhaltung und Deeskalation aufgerufen. Das sei alles sehr beunruhigend, sagte der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow in Kasan der Agentur Tass zufolge. Russland bemühe sich seit langem um eine Entspannung der Lage, sagte er. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien. Russland pflegt enge Kontakte zu beiden Seiten.mehr...

Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat seine Forderung nach einer neuen deutschen Russland-Politik bekräftigt. Die FDP wolle, dass Russland seinen Platz im Haus Europa einnehmen kann, wenn es sich an die Hausordnung halte, sagte Lindner der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Dazu gehöre ein neuer Dialog, etwa in einem Format G7 plus eins oder einer Wiederaufnahme von jährlichen EU-Russland-Gipfeln. Lindner stellte zudem die Ukraine-Politik zur Debatte.mehr...

Moskau. Streitthemen zwischen Deutschland und Russland gibt es viele. Doch beim ersten Besuch von Bundesaußenminister Maas geht es auch darum, Spielräume für eine Annäherung zu finden.mehr...

St. Petersburg. Paläste, Brücken und Kanäle: „Wie eine Filmkulisse“, so beschreiben Petersburger Russlands zweitgrößte Stadt. Zur Fußball-WM werden noch mehr Touristen als sonst in die frühere Zarenmetropole strömen. Beim Streifzug durch die Stadt treffen sie auf eine schwangere Spionin.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas reist heute zu Gesprächen über das Atomabkommen mit dem Iran, den Syrien-Krieg und den Ukraine-Konflikt nach Moskau. Maas trifft dort den russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Neben den zahlreichen Differenzen zwischen den beiden Ländern wird es auch um eine Gemeinsamkeit gehen. Russland und Deutschland zählen zu den sechs Staaten, die das Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgehandelt haben. Auch nach dem Ausstieg der USA wollen beide Länder möglichst an der Vereinbarung festhalten.mehr...