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SG Eintracht Ergste: Keine Anlaufschwierigkeiten in neuer Umgebung

ERGSTE In ihrer ersten Saison in der Kreisliga A wusste die SG Eintracht Ergste als Aufsteiger zu überzeugen.

von Von Bastian Bergmann

, 06.06.2008
SG Eintracht Ergste: Keine Anlaufschwierigkeiten in neuer Umgebung

Die erste Saison in der A-Liga nach dem Aufstieg konnte sich für die SG Eintracht Ergste sehen lassen. Es gab einige Erfolge zu bejubeln.

Am Ende stand ein sechster Platz zu Buche, mit dem man am Bürenbruch mehr als nur leben kann. Ohne große Anlaufschwierigkeiten hatte sich der Neuling schnell in der Liga etabliert und machte früh klar, dass er mit dem Abstieg nichts zu tun haben würde. Positiv fielen vor allem die vielen jungen Spieler auf, auf die Trainer Sven Migas in der Rückrunde zurückgreifen musste.

Mit einem 3:1-Auswärtssieg setzten die Ergster gleich am ersten Spieltag ein Ausrufezeichen. Nach sieben Spieltagen lag Ergste ganz vorne mit nur einer Niederlage. Dass das nicht so bleiben sollte, war eigentlich klar. "Wir haben eine gute Hinrunde gespielt", blickt Trainer Sven Migas zufrieden zurück. Auch die schlimmsten Befürchtungen sollten sich nicht bestätigen. "Einige haben gedacht, dass wir arg Federn lassen würden", erinnert sich Migas.

Konstant gute Leistungen

Denn mit Prodöhl und Scholz standen zwei gestandene Spieler nicht mehr zur Verfügung. Doch die Eintracht widerlegte alle Kritiker und schaffte es mit einer jungen Mannschaft trotz großer Verletzungssorgen sogar noch drei Zähler mehr zu holen, als in der Hinrunde. "Das wertet die ganze Sache sogar noch auf", so Migas.

Hervorheben mochte Migas eigentlich keinen Spieler. Dennoch nennt er Aladdin Zafer als eine wichtige Stütze, vor allem in der Rückrunde. Auch die jungen Dyckmanns, Wulff und Kay haben konstant gute Leistungen gezeigt.

Lücken schließen

Bei der SG Eintracht Ergste wird sich einiges tun. Migas wird nicht mehr Trainer sein, ebenso wie Harald Rose den Posten als sportlicher Leiter aufgibt. Rupert Gerl wird neuer Trainer - seine erste Station im Seniorenbereich. "Ich hoffe, dass die Jungs weiterhin einen guten Job machen. Dennoch müssen in Ergste einige Lücken geschlossen werden.

Ansonsten braucht die Mannschaft zwei oder drei erfahrene Spieler, die das Team führen", meint Migas. Seine "Baustelle" ist das nicht mehr. Seine eigene Zukunft sei noch völlig offen. Und auch in Ergste wird man wissen, dass das zweite Jahr nach einem Aufstieg meist das schwierigere ist.

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