Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

SPD-Vorstand begrüßt Kandidatur von Hartmann

Düsseldorf. Der Vorstand der nordrhein-westfälischen SPD begrüßt die Kandidatur von Sebastian Hartmann als neuem Landeschef und Nadja Lüders als Generalsekretärin. Auf Namen für die einflussreichen Stellvertreter-Posten einigte sich die Parteispitze bei ihrer Sitzung am Freitagabend aber noch nicht. „Das Präsidium der NRW-SPD wird sich in den nächsten Tagen mit der Struktur und den weiteren Wahlvorschlägen für die engere Landesspitze beschäftigen“, teilte die Partei mit. „Ziel ist es, die gesamte Breite der Partei in Nordrhein-Westfalen zu repräsentieren.“

SPD-Vorstand begrüßt Kandidatur von Hartmann

Der designierte Parteivorsitzende der SPD in NRW, Sebastian Hartmann. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Das Personaltableau für die Neuaufstellung der Partei war in den vergangenen Tagen noch einmal in Bewegung geraten. Eine Findungskommission hatte Hartmann und Lüders für die wichtigen Posten an der Parteispitze vorgeschlagen. Doch unter anderem durch die überraschende Wahl von Thomas Kutschaty zum neuen SPD-Fraktionschef war das wichtige regionale Gleichgewicht bei der Postenverteilung ins Wanken geraten.

Mit Kutschaty als Fraktionschef und Hartmann als Parteichef wären zwei Politiker aus dem Rheinland auf den Spitzenposten - Westfalen ginge leer aus. Die Jusos wollen außerdem Veith Lemmen als einen der vier stellvertretenden Parteichefs platzieren. Bisher werden die Stellvertreterposten entsprechend den vier Parteiregionen vergeben.

Gewählt werden soll die neue Parteispitze beim Landesparteitag am 23. Juni.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bochum. Mit einem Messer sind in Bochum-Wattenscheid zwei junge Männer verletzt worden - mindestens einer davon so schwer, dass eine Mordkommission ermittelt. Auf einem Spielplatz sei es am späten Freitagabend zu einer Auseinandersetzung gekommen, teilte die Polizei mit. Dabei soll ein alkoholisierter 19-jähriger Bochumer zwei 27-jährige Wattenscheider mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Sie kamen in Krankenhäuser. „Lebensgefahr besteht zum jetzigen Zeitpunkt nicht“, hieß es am Sonntagmittag. Der 19-jährige mutmaßliche Täter wurde von Polizisten festgenommen, als er während der Aufnahme des Falls an den Tatort zurückkehrte. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.mehr...

Neukirchen-Vluyn. Nach einem Wohnungsbrand in Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel ist der 55-jährige Bewohner gestorben. Feuerwehrleute holten den allein lebenden Mann in der Nacht zum Sonntag aus seiner Wohnung im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses, teilte die Polizei mit. Er war bewusstlos. Der 55-Jährige starb später in einem Krankenhaus. Feuerwehrleute lüfteten das Gebäude, das den Angaben zufolge weiterhin bewohnbar ist. Die Ermittlungen zur Brand- und Todesursache dauern an.mehr...

Düsseldorf. Gute Nachricht vom Wanderfalken: Vor einem halben Jahrhundert galt der Raubvogel in NRW als ausgestorben. Nun sind die Bestände stabil. Große Veränderungen werde es nicht geben, meinen Naturschützer.mehr...

Düsseldorf. In Düsseldorf wird der Straßenverkehr der Zukunft getestet. In einem Versuchsprojekt kommt auf einem Teil des Stadt- und Autobahnverkehrs automatisiertes und vernetztes Fahren zur Anwendung. Über ein neues Kommunikationssystem an insgesamt 20 Kilometern Straße sollen von Juli an Ampeln und andere Verkehrsanlagen digitale Verkehrsdaten mit den Testfahrzeugen austauschen, teilte das Aachener Institut für Kraftfahrtechnik (ika) mit.mehr...

Düsseldorf. Wegen stark gestiegener Mieten sind Obdachlosenunterkünfte in Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Diakonie mittlerweile auch im Sommer oft überfüllt. „Ich finde es erschreckend, dass das auch schon in Städten der Fall ist, die gar nicht so einen hohen Mietspiegel haben“, sagte Sabine Damaschke von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe der Deutschen Presse-Agentur. „Wo sollen die Leute noch hin? Es ist sicherlich eine ganz dramatische Situation.“mehr...

Essen. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck ist unzufrieden mit der deutlichen Ausweitung der verkaufsoffenen Sonntage in Nordrhein-Westfalen, hat aber zugleich auch Verständnis für die Einzelhändler. „Ich bin froh über jeden Sonntag, an dem die Menschen mit ihren Familien zur Ruhe kommen können. Deshalb bin ich nicht glücklich mit der Ausweitung, aber pragmatisch genug damit zu leben, weil viel radikalere Lösungen im Raum standen“, sagte Overbeck der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ („WAZ“, Samstag).mehr...