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Schätze der Nasca-Kultur: Keramik, Stoffe und Gold

Bonn. Die Nasca haben vor Menschengedenken im heutigen Peru gelebt. Hinterlassen haben sie prachtvolle, farbige Keramiken, sehr gut erhaltene Stoffe und vor allem riesige Bodenzeichnungen in der Wüste. Eine Ausstellung in Bonn begibt sich auf Spurensuche.

Schätze der Nasca-Kultur: Keramik, Stoffe und Gold

Eine Frau steht in der Ausstellung "Nasca - Im Zeichen der Götter". Foto: Marius Becker

Die untergegangene, rätselhafte Kultur der Nasca im heutigen Peru behandelt eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Nasca-Kultur ist vor allem bekannt durch riesige Bodenzeichnungen in der Wüste, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Die Nasca lebten von 200 vor Christus bis etwa 650 nach Christus im Süden des Andenstaates. In ihren Gräbern wurden prachtvolle Tonarbeiten, Goldschmuck und bunte, gemusterte Stoffe entdeckt. Die archäologische Schau „Nasca - Im Zeichen der Götter“ gibt mit über 200 Exponaten einen Überblick über Kultur und Forschungsstand. Die Schau ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Museen in Lima und Zürich. Die Bundeskunsthalle ist die letzte Station. Die Ausstellung dauert vom 10. Mai bis zum 16. September.

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