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Scheidender SPD-NRW-Chef Groschek: Seehofer schwächt Merkel

Angesichts des sich zuspitzenden Asylstreits der Unionsparteien hat der scheidende nordrhein-westfälische SPD-Chef Michael Groschek der CSU vorgeworfen, Kanzlerin Angela Merkel (CSU) gezielt zu schwächen. „Wenn Horst Seehofer in zehn Tagen noch im Amt ist, ist Merkel im Grunde nur noch Vizekanzlerin von eigenen Gnaden und nicht mehr Kanzlerin dieses Landes“, sagte Groschek am Samstag beim Parteitag der NRW-SPD in Bochum. Die Buchstaben CSU stünden für „chauvinistisch, skrupellos und unverantwortlich“.

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Bochum

, 23.06.2018
Scheidender SPD-NRW-Chef Groschek: Seehofer schwächt Merkel

Michael Groschek (SPD) sitzt vor einem SPD Schild und spricht. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Die CSU will Asylbewerber an der deutschen Grenze abweisen, wenn diese bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden. Die CSU-Spitze hat Kanzlerin Merkel bis Ende dieses Monats Zeit gegeben, die von ihr favorisierte europäische Lösung zu erreichen. Andernfalls will CSU-Chef Horst Seehofer als Bundesinnenminister gegen Merkels Willen im nationalen Alleingang eine Abweisung an den Grenzen anordnen - ein Schritt, der zum Bruch des Unionsbündnisses und damit der Koalition führen könnte.

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