Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Schießerei bei SEK-Einsatz in Köln kommt nochmal vor Gericht

Köln. Fast sieben Jahre nach einer wilden Schießerei bei einem SEK-Einsatz am Kölner Großmarkt muss der Fall erneut vor Gericht verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof hat das 2016 gesprochene Urteil zum Teil aufgehoben, wie aus einem Beschluss hervorgeht. Dabei geht es um die Frage, ob die verhängte Strafe von einem Jahr auf Bewährung für den damals angeklagten Kaufmann Bestand hat oder geändert werden muss. Komplett neu aufgerollt wird der Fall nicht. Das Landgericht hat dafür einen einzigen Termin in der kommenden Woche angesetzt, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte.

Schießerei bei SEK-Einsatz in Köln kommt nochmal vor Gericht

Nach einem Schusswechsel sieht man Einschusslöcher an einem Sportwagen. Foto: Frank Fuchs/Archiv

Die Schießerei hatte sich im Juni 2011 ereignet. Polizisten versuchten damals, den Kaufmann in seinem Auto festzunehmen. Der Einsatz eskalierte und das SEK beschoss das Auto schließlich mit Sperrfeuer. Der Mann überlebte schwer verletzt. Eine Kernfrage vor Gericht war, wer wann geschossen hatte und wie es zu der Eskalation kommen konnte. Das Gericht verurteilte den Kaufmann wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Bedrohung. Vom Vorwurf des versuchten Totschlags wurde er freigesprochen.

Zum Prozess war es erst fünf Jahre nach dem Vorfall gekommen. Als Kompensation für die lange Verzögerung wurden daher vier Monate der Bewährungsstrafe im Urteil als bereits vollstreckt erklärt. Nach Angaben des Anwalts des Kaufmanns geht es bei der neuen Verhandlung nun darum, ob die lange Dauer auch Auswirkungen auf die gesamte Strafe von einem Jahr auf Bewährung haben muss, sie zum Beispiel verkürzt. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte zuerst berichtet.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sankt Augustin. Ein nicht angeleinter Hund hat in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) am Sonntag eine Radfahrerin zu Fall gebracht - die 46-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Die Besitzerin des Tieres, eine 28-Jährige, war mit dem etwa 30 Zentimeter hohen Mischlingshund in den Siegauen unterwegs. Die 46-Jährige und ihr ein Jahr älterer Begleiter waren auf einem nahen Rad- und Gehweg unterwegs. Der nicht angeleinte Hund lief den Radlern plötzlich in die Spur. Mit einer Vollbremsung gelang es dem Paar, immerhin dem Mischling auszuweichen. Die 46-Jährige bremste jedoch so stark, dass sie sich mit ihrem Fahrrad überschlug. Sie schlug auf dem Asphaltweg auf, wo sie sich einen Bruch und Schürfwunden zuzog.mehr...

Mönchengladbach/Viersen. Nach dem Wurf eines Gegenstandes von einer Autobahnbrücke in Willich am Niederrhein ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Samstagabend gegen 23.00 Uhr war die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eines 21-jährigen Mannes von einem Gegenstand getroffen worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag gemeinsam mitteilten. Der Mönchengladbacher konnte das Fahrzeug während der Fahrt bei Tempo 120 „abfangen“, die Scheibe hielt dem Aufprall stand.mehr...

Mannheim. Der KFC Uerdingen hat nach 13 Jahren die Rückkehr in die Drittklassigkeit geschafft. Der langjährige Bundesligist und Pokalsieger von 1985 führte im Rückspiel bei Waldhof Mannheim mit 2:1 (2:1), als die Partie wegen etlicher gezündeter Rauchbomben und Pyrotechnik aus dem Mannheimer Fanblock vorzeitig abgebrochen wurde. Auch das Hinspiel hatten die Krefelder mit 1:0 für sich entschieden.mehr...

Rheda-Wiedenbrück. Bei einer Karambolage auf der Autobahn A2 bei Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh sind am Sonntagmorgen sechs Autos zusammengestoßen. Ein Fahrzeug brannte komplett aus, neun Menschen wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst sei vor Ort gewesen. Ein Autofahrer hatte nach ersten Erkenntnissen ein Stauende zu spät bemerkt und war in einen anderen Wagen gefahren. Die Folge war eine Kettenreaktion über alle Spuren. Die Autobahn Richtung Dortmund war laut Polizei für zwei Stunden voll gesperrt und wurde danach über den Standstreifen geleitet. Fünf der sechs Wagen mussten abgeschleppt werden.mehr...

Herne. „Ich hau dir das Ding ab!“ Mit diesen drastischen Worten hat eine Frau in Herne im Ruhrgebiet einen etwa 50-Jährigen vertrieben, der vor ihr nackt aus einem Gebüsch gesprungen war. Der Mann soll sich am Samstagmorgen vor ihren Augen selbst befriedigt haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Hernerin sei mit ihrem Hund unterwegs gewesen, als der Mann auftauchte. Nachdem die Frau laut Polizei zu ihrem Stock griff, nahm der Mann auf einem Fahrrad Reißaus.mehr...

Essen. Die Menschen in Teilen von Nordrhein-Westfalen müssen sich am Sonntag auf schwere Gewitter einstellen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Unwetter mit Starkregen und Hagel für Teile des Rheinlands und den Regierungsbezirk Arnsberg ausgegeben. Bereits am Mittag zogen Schauer und Gewitterwolken über die Eifel und die Region um Aachen. Im Laufe des Tages verlagere sich die zunehmend feuchte Luft nach Südosten Richtung Bonn und Köln, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Auch dort können die Temperaturen rasch sinken.mehr...