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Schmucke GSC-Arena eröffnet

CAPPENBERG Die GSC-Arena auf Cappenberg ist offiziell eröffnet. „Liebe Ureinwohner, Einwohner und Zugezogene“, begrüßte am Samstagmittag GS Cappenbergs Vorsitzender Thorsten Garber die zahlreichen Besucher, die sich um die neue Arena scharten.

von Von Heinz Krampe

, 08.06.2008

„Ich begrüße niemanden besonders, denn es soll ein Dorffest werden und da sind alle angesprochen, nur beim Kreisvorsitzenden Werner Kretschmer vom Fußballkreis Lüdinghausen mache ich eine Ausnahme. Er ist gekommen, obwohl wir vergessen haben, ihn schriftlich einzuladen“, führte Garber aus. Kretschmer bedankte sich mit einem Ball.

„Dass wir diese schmucke Sportstätte eröffnen können, ist vielen zu verdanken, aber zwei sind besonders herauszustellen, Michael Schröer und Peter Jücker vom Förderverein GSC-Arena, die durch ihr Engagement das Projekt angeschoben und mit großer Tatkraft begleitet haben“, blickte der Vorsitzende auf die vergangenen Jahre zurück und würdigte den Einsatz der „Macher“.

Ganz könne sich die Kommune nicht aus der Verantwortung ziehen. Jugendaufgaben zu verlagern, sei sicher nicht die richtige Lösung. Die Arena sei ein Symbol der Nachwuchsförderung und biete den vielen Mannschaften endlich ein Zuhause. Der Aufstieg der ersten Mannschaft und der A-Junioren in die Kreisliga A passe in das Bild des heutigen Anlasses, stellte Garber heraus.

Dank an Förderer und Sponsoren

Michael Schröer und Peter Jücker vom Förderverein „GSC-Arena“ hießen ebenfalls alle herzlich willkommen. „Was in den letzten vier Jahren gelaufen ist, ist einfach toll“, blickten beide zurück . „Wir vom Förderverein hatten die Aufgabe, Geld einzusammeln. Wir können nur allen Sponsoren und Förderern des Projektes Dank sagen.“

15 0000 Euro sind in den vergangenen drei Jahren zusammen gekommen. Kinder haben ihr Taschengeld geopfert, Handwerker und mittelständige Unternehmen, aber auch große Unternehmen wie Bosch und Henkel haben das Projekt gefördert.

Großes Verständnis brachten die Cappenberger Bürger auf, als Hildegard Scheunemann mit ihrem Schwein von Haus zu Haus ging und für die Arena sammelte. Beachtenswert sei, dass die gesamte Anlage in Eigenregie entstanden sei, von der Bauantragsstellung bis zur Fertigstellung.

50 000 Euro fehlen noch „Aber mit den 15 0000 Euro ist die Finanzierung der Arena noch nicht abgeschlossen. Es bestehen noch 50 000 Euro Schulden, die auch noch aufgebracht werden müssten“, appellierten Thorsten Garber, Michael Schröer und Peter Jücker, dem als „Antreiber“ mit einem Blumenstrauß gedankt wurde, an die Besucher um weitere Unterstützung.

Deshalb trete heute auch das Schwein wieder in Aktion. Spontan zückte Platzwart „Fitti“ Scheunemann seine Geldbörse und steckte den ersten Schein ins Schwein.

Der offizielle Teil der Eröffnung endete mit der feierlichen Enthüllung der Spendentafel. Michael Schröer und Peter Jücker zogen das schwarze Tuch herunter. Auf der am Clubhaus angebrachten großen Tafel sind alle Spender verewigt. Sie ist so konzipiert, dass sie ohne große Veränderungen noch erweitert werden kann.

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