Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Das Morgen-Update

Schnee in NRW, mehr Strafen für Hartz-IV-Empfänger, Igel lebt Diät

NRW Schnee, Glätte und Sturm machen NRW zu schaffen, Deniz Yücel will keinen Tauschhandel für seine Freilassung, ein viel zu dicker Igel ist ein Diät-Vorbild für manche Menschen. Mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger, der Prozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs und das umstrittene Streikrecht für Beamte - hier ist das Morgen Update.

Das Wetter:

Heute wechseln sich viele Wolken mit kurzen sonnigen Abschnitten ab. Dazu gibt es immer wieder Schnee- und Graupelschauer. Die Temperaturen liegen bei 0 bis 6 Grad.

Der Verkehr

NRW In der Nacht zu Mittwoch hat es in weiten Teilen NRWs geschneit, Schnee und Glätte behindern am Morgen den Verkehr. Die A2 wurde zwischen Herford und Vlotho in Fahrtrichtung Hannover gesperrt. Auf der A40 gab es mehrere kleine Unfälle. Auch Schulkinder wurden verletzt. Eine Übersicht über die Lage und den Verkehr in NRW.mehr...

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Der seit elf Monaten in der Türkei inhaftierte „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel lehnt einen etwaigen Tauschhandel zwischen Berlin und Ankara für seine Freilassung ab. „Für schmutzige Deals stehe ich nicht zur Verfügung“, sagte Yücel in einem schriftlich über seine Anwälte geführten Interview der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle seine Freiheit nicht „mit Panzergeschäften von Rheinmetall oder dem Treiben irgendwelcher anderen Waffenbrüder befleckt wissen“. Auch wolle er keinen etwaigen Austausch mit Anhängern der Gülen-Bewegung, nach denen die Türkei fahndet. Zudem kündigte Yücel ein Buch an, das er in der Haft geschrieben habe.

  • Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist in den ersten neun Monaten 2017 leicht auf 718.803 gestiegen. Das waren 14 410 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit berichtete. Im September sei ihre Zahl so stark gestiegen wie noch in keinem Monat zuvor seit Einführung von Hartz IV - und zwar um 30,3 Prozent auf 91.590 Strafen. Hartz-Empfänger werden etwa wegen der Verweigerung eines Jobangebots, des Verschweigens von zusätzlichem Einkommen oder der Ablehnung einer Fortbildung sanktioniert.

  • In einem Stahlwerk in Mailand sind drei Arbeiter gestorben, als sie giftige Gase einatmeten. Ein weiterer Mann liege im Krankenhaus und sei in einem kritischen Zustand, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Insgesamt seien sechs Männer bewusstlos aufgefunden worden, nachdem sie einen Stahlofen gereinigt hatten, berichtete die Zeitung „La Repubblica“. Wie es zu dem Unfall bei Routinearbeiten kam, ist noch unklar.

  • „Sie ist hier“: Mit diesen Worten haben Reality-Star Kim Kardashian und Rapper Kanye West die Ankunft ihres dritten Kindes bekanntgegeben. Sie freuten sich über ein „gesundes, wunderschönes kleines Mädchen“, teilte Kardashian auf ihrer Webseite mit. Sie bedankte sich bei der Leihmutter, die das Kind ausgetragen hatte. Das Paar hatte sich wegen gesundheitlicher Risiken für eine Leihmutter entschieden. Wie Kardashian weiter mitteilte, wurde das Mädchen am Montag geboren. Den Namen gab sie noch nicht bekannt.

  • Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie sie eingesetzt würden. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich vor der Ankündigung „sehr besorgt“ über die Auswirkungen möglicher Kürzungen im US-Budget. Palästinenservertreter kritisierten die Entscheidung scharf.

  • Innerhalb eines Tages sind rund 1400 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet worden. Mindestens zwei Menschen starben auf dem Weg von Afrika nach Europa, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Die Flüchtlinge hätten sich an Bord von sieben Schlauchbooten, drei kleinen Kähnen und einem größeren Boot befunden. Im vergangenen Jahr gingen fast 120.000 im Mittelmeer Gerettete in Italien an Land. Die allermeisten starten von Libyen aus, wo Schlepper das Chaos des Bürgerkrieges nutzen und Hunderttausende Menschen auf eine Überfahrt nach Europa hoffen.

  • Ein stark übergewichtiger Igel, der in einem israelischen Zoo auf Diät gesetzt werden musste, hat einen schlankeren Start ins neue Jahr geschafft. Das zum Jahreswechsel noch 1,6 Kilo schwere Tier habe bereits gut 150 Gramm abgenommen, teilte eine Sprecherin des Zoos mit. Das sind fast zehn Prozent seines Gewichts. Ein durchschnittlicher Igel wiegt etwa 600 bis 900 Gramm. Schwergewicht „Sherman“ war von Menschen mit Katzenfutter gefüttert worden und Ende des Jahres zur Behandlung in die Wildtier-Klinik des israelischen Safari-Zoos bei Tel Aviv gebracht worden. Damals konnte er wegen seines Übergewichts kaum noch laufen und war auch nicht mehr in der Lage, sich einzuigeln.

Schnee in NRW, mehr Strafen für Hartz-IV-Empfänger, Igel lebt Diät

Igel Sherman wog mehr als 1,6 Kilo - jetzt hat er bereits 150 Gramm abgenommen. Foto: dpa Foto: dpa

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Knapp neun Jahre nach dem Einsturz des Kölner StadtarchivsF mit zwei Toten beginnt heute der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung und Baugefährdung vor. Die vier Männer und eine Frau waren als Mitarbeiter von Baufirmen oder der Kölner Verkehrsbetriebe am Ausbau der U-Bahn beteiligt.

  • Vier Tage vor dem entscheidenden Bundesparteitag will SPD-Chef Martin Schulz heute bei den Sozialdemokraten in Bayern und Rheinland-Pfalz um Zustimmung zu förmlichen Koalitionsverhandlungen mit der Union werben. Dazu nimmt er am Nachmittag an der Winterklausur der SPD-Landtagsfraktion im schwäbischen Kloster Irsee teil.

  • Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf geht es um die Höhe der Gewinne von Strom- und Gasnetzbetreibern in Deutschland und mögliche Entlastungen für Stromverbraucher. Die Bundesnetznetzagentur hat den Stadtwerken und anderen Netzbetreibern die staatlich garantierten Renditen gekürzt - um gut zwei Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren. Dagegen haben rund 1100 Netzbetreiber Beschwerde eingelegt.

  • Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über das Streikrecht für Beamte. Konkret geht es um Lehrer, die an Warnstreiks teilgenommen haben und dafür von ihrem Dienstherrn bestraft wurden. Sie werden von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem DGB unterstützt und verweisen auf internationales Recht.

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe will seine Entscheidung zur Klage eines Paares auf Kostenerstattung für eine China-Rundreise bekanntgeben. Die beiden hatten die Tour im Sommer 2015 wenige Tage vor Reisebeginn storniert. Grund dafür war der ebenfalls sehr kurzfristige Hinweis des Reiseveranstalters, dass zwei der Hauptsehenswürdigkeiten Pekings nicht besichtigt werden könnten. Die beiden Kläger sagten daraufhin die gesamte Rundreise ab und wollen vom Veranstalter das Geld dafür zurück.

  • Julia Görges bestreitet ihre Zweitrunden-Partie bei den Australian Open in der Night Session. Die deutsche Nummer eins trifft auf die Französin Alizé Cornet. Das Match von Mona Barthel gegen Anett Kontaveit aus Estland wurde als dritte Begegnung des Tages angesetzt. Görges und Barthel sind die einzigen deutschen Tennisprofis, die heute im Einsatz sind.

  • Deutschlands Handballer wollen bei der Europameisterschaft als ungeschlagener Gruppensieger in die Hauptrunde einziehen. Dafür muss der Titelverteidiger sein letztes Vorrundenspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Mazedonien heute unbedingt gewinnen.

  • Der deutsche Meister Paul Fentz und sein Berliner Trainingskollege Peter Liebers starten heute als erste deutsche Teilnehmer bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Moskau. Das Kurzprogramm der Herren beginnt um 9.45 Uhr (Ortszeit). Die Paare müssen ab 17 Uhr auf das Eis in der Megasport-Arena der russischen Hauptstadt.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...


...10 Jahren gelingt es Forschern aus den USA nach eigenen Angaben erstmals einen menschlichen Embryo aus einer erwachsenen Körperzelle zu klonen. Nach diesem Verfahren war 1996 auch Klonschaf Dolly zur Welt gekommen.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Offenbar hat es nicht überall geschneit.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hamburg. Haben Nutzer von sozialen Medien wie Facebook einen Hang zum Hass? Nein, sagt eine neue Studie. Hinter Posts, die andere beleidigen, herabwürdigen oder beschimpfen, steckt nur eine Minderheit. Und die geht oft gezielt vor.mehr...

NRW NRW muss sich wohl an den Wolf gewöhnen - die Ansiedlung ist nur noch eine Frage der Zeit. So gibt es in Niedersachsen bereits Rudel. Von etlichen Wolfssichtungen in der Region konnte jetzt eine weitere bestätigt werden.mehr...

Bialowieza. Die Abholzung in Europas ursprünglichstem Wald brachte Polen bis vor das EU-Gericht. Zwar stellte das Land den Baumschlag im Bialowieza vorerst ein, doch Umweltschützer warnen: Die Gefahr für das Unesco-Naturerbe und seine geschützten Tierarten ist nicht gebannt.mehr...

Karlsruhe. Die Welt der Formulare ist männlich. Werden Frauen benachteiligt, wenn nur vom „Kunden“ oder „Kontoinhaber“ die Rede ist? Eine Sparkassen-Kundin findet das. Am 13. März will der BGH darüber entscheiden. Auf das Urteil darf man/frau gespannt sein.mehr...

Opel-Flächen werden zu Gewerbegebiet

So geht es mit dem Bochumer Industriegelände weiter

BOCHUM Als vor drei Jahren die Bagger anrollten und die ersten ehemaligen Opel-Gebäude in Bochum abrissen, war die Baustelle eine klaffende Wunde im Herzen der Stadt. Heute haben sich die Bürger offenbar mit dem Weggang des einstmals größten Arbeitgebers abgefunden. 1500 Menschen könnten schon Ende 2019 wieder auf dem Gelände arbeiten.mehr...

Puerto Adolfo López Mateos. Geglückte Rettungsaktion für einen gestrandeten Grauwal: Der an der Küste des mexikanischen Bundesstaates Süd-Niederkalifornien angespülte Meeressäuger konnte nach drei Tagen auf Sand mit steigender Flut zurück ins Meer manövriert werden.mehr...