Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schwerin: Erfolg durch Kontinuität

CASTROP-RAUXEL Wenn man Erfolg hat, herrscht immer große Harmonie. So auch bei der Spvg Schwerin, Bezirksliga-Meister und Aufsteiger in die Landesliga. Bei der Jahreshauptversammlung wurde der komplette Vorstand einstimmig wiedergewählt.

von Von Marc Stommer

, 09.06.2008
Schwerin: Erfolg durch Kontinuität

>Klaus Bode (vorne 2.v.r.) wurde bei der Jahreshauptversammlung der Spvg Schwerin für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, Hans-Dieter Baar (vorne links) für 20 Jahre. Der komplett wiedergewählte Vorstand der Schweriner gratulierte.

Damit bleiben Vorsitzender Horst-Dieter Reuter, die stellvertretenden Vorsitzenden Sascha Beleijew und Stefan Gönnewicht, Geschäftsführer Peter Wach, sein Stellvertreter Thomas Grenke und Kassierer Rainer Struckmeyer zwei weitere Jahre im Amt. Einziger Neuling in der Riege ist Daniel Wiencek, Spieler der Aufstiegsmannschaft, der künftig als zweiter Kassierer fungiert. Als Kassenprüfer bleibt Martin Loskill ein weiteres Jahr im Amt, Ehrenvorsitzender Klaus Winkelmann wurde als zweiter Kassenprüfer auf zwei Jahre gewählt.

Die Bilanzen, die der Vorstand und auch die Sportliche Leitung um Sascha Beleijew zogen, fielen natürlich durchweg positiv aus. "Es ist ja nicht damit getan, dass unsere Namen ab und zu in der Zeitung auftauchen. Der Vorstand ist sich seiner Verantwortung gegenüber dem Verein durchaus bewusst und wir haben viel Arbeit hineingesteckt. Dafür sind wir mit dem Aufstieg belohnt worden", so Peter Wach.

Um so erfreulicher sei dieser Aufstieg natürlich, weil niemand damit gerechnet habe. "Es war nach dem Aderlass vor der Saison nicht zu erwarten und auch eigentlich gar nicht unser Ziel. Es war wirklich eine tolle Saison und im Umfeld passte nachher auch alles", so Wach.

Mit "nachher" ist gemeint, dass am Anfang viele Stimmen unter den Zuschauern laut wurden, die Trainer Helmut Schulz den Erfolg nicht zutrauten. "Darauf habe ich in meinem Bericht natürlich besonders gerne hingewiesen, denn auch mir wurde vorgeworfen, einen unerfahren Mann geholt zu haben", so Sascha Beleijew. Er sprach dem Trainer daher ein Sonderlob aus, der es - gegen alle Widerstände zu Beginn - geschafft habe, aus der Mannschaft ein schlagkräftiges Team zu formen und es zum Aufstieg zu führen.

"Der Erfolg hat dem Trainer Recht gegeben", meinte auch Peter Wach. Und: "Es ist schön das Helmurt Schulz für die neue Saison verlängert hat. Und wer weiß: Vielleicht gelingt uns ja die nächste Überraschung, in dem wir uns in unserem ersten Jahr gleich gut in der Landesliga etablieren." Kontinuität ist ein Weg zum Erfolg. Im Vorstand herrscht diese, der Trainer darf auch noch ein Jahr dranhängen. Die Zeichen für eine Überraschung stehen tatsächlich gut.

Lesen Sie jetzt