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Alte Geschichten und lustige Streiche beim Ehemaligentreffen am Ruhrtal-Gymnasium

SCHWERTE Zurück in die Schulzeit – so ungefähr war das Gefühl für alle alten RTGler beim diesjährigen Ehemaligentreffen. Seit vier Jahren veranstaltet auch das Ruhrtal-Gymnasium das Fest der Erinnerungen, Geschichten, Schüler und Lehrer.

von Von Sarah Zaczek

, 01.06.2008
Alte Geschichten und lustige Streiche beim Ehemaligentreffen am Ruhrtal-Gymnasium

Ehemalige Schüler des Ruhrtal-Gymnasiums

Am vergangenen Samstag war es für die ehemaligen RTGler wieder soweit. Und ganz besonders für den Jahrgang 1998. Die Schüler dieses Abiturjahres durften sich nämlich ihre längst verjährten Abiturklausuren abholen.

Um aber den feierlichen Rahmen perfekt zu gestalten, spielte vor der Klausurenvergabe ein professionelles Streichquartett: Die bekannte Orchester-Leiterin Barbara Stanzeleit mit ihren beiden Kindern Susanne und Martin Stanzeleit und Professor Filip Pavlov.

Fantastischer Klang von Solocellist und Geigerin

Das Besondere dieser Zusammenkunft war neben dem fantastischen Klang die Tatsache, dass Solocellist Martin Stanzeleit aus Hiroshima und Susanne Stanzeleit, Leiterin der Streichabteilung für Geige an der Universität London, sich nach Jahren wiedersehen und zusammen musizieren konnten. Darüber hinaus sind sie als RTG-Ehemalige auch besonders mit der Schule verbunden.

Gut über eine Stunde entführten sie die Zuhörer – darunter viele begeisterte RTG-Lehrer – in die Welten von Schubert, Mozart, Richard Strauss und Prof. Pavlov selbst. „Es war großartig. Richtig schön“, kam RTG-Lehrer Bernd Göckmannn nicht aus dem Schwärmen heraus. Und auch die 2. Vorsitzende des Ehemaligenvereins Heike Grobe war begeistert von den professionellen Klangwelten, aber auch von dem Erfolg des Ehemaligenfestes selbst: „ Schön, dass es mittlerweile so institutionalisiert wurde.“

Einige präsentieren auch ihren Nachwuchs

Wieder zurück in die Schule wollte aber keiner der Ehemaligen mehr. Dennoch kommen sie jedes Jahr gern wieder zurück an ihre alte Schule. Das Ehemaligentreffen tut also gut, einfach mal wieder an die alten Geschichten, Streiche, guten und schlechten Noten, netten und kratzbürstigen Lehrer zu denken, sowie auch den eigenen Nachwuchs zu präsentieren.

Neben den „Schülern“ sind auch immer wieder Pauker zu entdecken – sie tummeln sich genauso gern auf dem Ehemaligentreffen. Und genießen es sichtlich zu erfahren, was aus ihren kleinen Schülern geworden ist. Aber auch Themen wie das Zentralabitur und die Veränderungen der Klassenräume werden bei Bierchen und Kartoffelsalat bequatscht. So macht Schule doch irgendwie wieder Spaß.

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