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Auch der dritte Kämmerer sagt leise Servus

Christian Schuchardt geht nach Würzburg

24.05.2007

Schwerte Schon wieder verlässt ein Kämmerer die Stadt Schwerte, um Karriere zu machen. Am Montag wählte der Rat der Stadt Würzburg Christian Schuchardt zum Kämmerer und Personalreferenten. 32 der 47 abgegebenen Stimmen sprachen sich für Schuchardt aus, der seinen Dienst in der Ruhrstadt zum 31. August beendet. In der bayerischen Großstadt wird Schuchardt dann wieder als Kämmerer und nicht nur als Sparkommissar tätig werden können. Denn 2005 konnte die Kommune ihren Haushalt erstmals wieder ausgleichen. Und auch bis 2007 kann Schuchardt getrost in die Zukunft blicken. «Durch Zuwächse der Gewerbesteuer können wir derzeit einige Löcher stopfen», erklärte Würzburgs Stadtsprecher Ole Kruse gestern auf Anfrage. Insgesamt hat der Kämmerer in der Residenzstadt einen Etat von 330 Millionen Euro zu verwalten. In Schwerte waren es gerade mal 40 Millionen Euro. Wann Schuchardt, der aus Frankfurt stammt, den neuen Job antreten wird, ist Verhandlungssache. Sein Vorgänger geht allerdings bereits am 1. Juni aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand. Mit Christian Schuchardt verlässt bereits der dritte Kämmerer nach nur wenigen Jahren die Stadt. Dr. Gabriele Buchholz hatte etwas über ein Jahr im Rathaus die Finanzen geführt, Klaus Weimer rund zwei Jahre und Christian Schuchardt letztlich gut drei Jahre. Vor seiner Tätigkeit in Schwerte war der gelernte Banker bei der Hessisch-Thüringischen Landesbank als Abteilungsleiter tätig. An seinem neuen Wirkungskreis kann er übrigens wieder Abschied vom Kommunalen Finanzmanagement nehmen. Denn anders als in NRW, wo man die kommunalen Haushalte an die Finanzbuchhaltung der freien Wirtschaft angenähert hat, gilt in Bayern noch die Kameralistik. hm

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