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Kluge Köpfe planen Chaos

Schülergruppe des Friedrich-Bährens-Gymnasiums nahm an Wettbewerb teil

17.05.2007

In den Worten der Projektgruppe hört sich das Vorhaben an wie ein Kinderspiel: «In einem Lager werden alle Waren wild gelagert. Über einen Code, den Transponder und Reader übermitteln, kann man das jeweilige Paket abrufen und direkt finden», erklären Joscha, Christian, Niklas, Julian und Patrick. Langes Suchen entfällt, Räume können optimal genutzt und Zeit und Geld gespart werden. Mit dieser Vision haben sie am Wettbewerb um den Gründerpreis für Schüler teilgenommen. Nach der Schule standen freiwillig Projektentwicklung, Kostenkalkulation, die Erstellung einer Internetseite und von Werbematerialien auf dem Plan. «Mehr Arbeit als wir gedacht haben», sagen Schüler und Lehrer Burkhard Althöfer unisono. Sogar in den Ferien haben sie sich getroffen, teilweise mehrmals wöchentlich. «Das Projekt hat Spaß gemacht, weil es echte Einblicke in die Wirtschaft gebracht hat, die es im normalen Schulalltag gar nicht gibt», meint Patrick. «Interessant waren auch die Firmengespräche. Die Partner haben uns richtig ernst genommen», war Niklas positiv überrascht. Die klugen Köpfe haben schon bei anderen Wettbewerben mitgemacht. Ihr Projekt für den Gründerpreis hat sie dann völlig in Beschlag genommen. Immer neue Aufgaben mussten erledigt werden, ganz einer realen Firmengründung nachempfunden. Die gute Anleitung des Planspiels machte den vermeintlichen Start ihrer Firma, der «Modern Technologies for Searching» (MTS), immer realistischer. «Drei Millionen Euro für die ersten drei Jahre, danach sind wir in der Gewinnzone», hat Christian mit den Kollegen ausgerechnet. «Und Fördermittel gibt es vom Existenzgründungsprogramm.» Im Vergleich mit den anderen 1 300 Schülergruppen lagen die Schwerter immer im vorderen Mittelfeld. Dann verpassten sie durch ein Missgeschick einen Abgabetermin und mussten die sichere Qualifikation für die nächste Runde abhaken. «Dabei haben wir es uns schwerer gemacht als nötig, weil wir sogar eine neue Idee umsetzen wollten», sagt Joscha. Das war von den Vorgaben her gar nicht nötig. Ob aus der Idee eine Firma wird? «Das Risiko wäre mir persönlich zu groß. Aber vorstellbar ist es», meint Julian. Jürgen Koers Lehrer Burkhard Althöfer war sehr zufrieden mit den Leistungen der Schüler: «Das war eine tolle Idee. Learning-by-doing bringt gute Erfahrungen.»

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