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Kreinbergsiedlung: 1800 Piepser halten Wache

SCHWERTE-OST Ruhiger schlafen können Mieter der Kreinbergsiedlung: Flächendeckend montiert die Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft in den Häusern Rauchmelder.

von von Reinhard Schmitz

, 03.06.2008
Kreinbergsiedlung: 1800 Piepser halten Wache

Sicherheit durch Rauchmelder servieren EWG-Geschäftsführer Siegfried Dziemballa (l.) und der stellvertretende Wachenleiter Holger Vieregge (r.) allen Mieter der Kreinberg-Siedlung auf dem silbernen Tablett.

1800 Geräte hat Geschäftsführer Siegfried Dziemballa für sein Unternehmen bestellt, das damit eine Vorreiterrolle im Ruhrtal übernimmt. Wir mussten unbedingt was machen“, war er nach einer Übung der Feuerwehr Am Hohenstein überzeugt. Die geschulten Augen hatten darauf aufmerksam gemacht, dass die Treppenhäuser aller Gebäude komplett aus Holz gebaut waren.

Gemeinsam mit der Feuerwehr fand Dziemballa die Lösung: Neuartige Rauchmelder nach DIN-Norm, die beim Druck der Test-Taste nicht nur den Batteriezustand, sondern auch den Rauch-Detektor überprüfen. „Ab August kommen nur noch diese Geräte in den Verkauf“, weiß Holger Vieregge, stellvertretender Wachenleiter. Weitere Vorteile sind die zehnjährige Lebensdauer der Lithium-Batterie sowie die Befestigung per Klebeplatte. Das lästige Suchen für das Schraubenloch in den Spalierlatten der Decke fällt damit aus.

Nach einem Musterplan für die acht verschiedenen Gebäudetypen der Siedlung sollen jede bewohnte Etage und der jeweilige Kellerabgang einen Piepser erhalten. Um ihre Wohnungen zu sichern, können die Mieter zusätzlich bei der Genossenschaft zwei Rauchmelder zum gesponserten Stückpreis von zehn Euro erwerben. „Das sind die Lebensretter“, lobt Vieregge diese Maßnahmen. Denn drei Viertel der bundesweit 600 Brandtoten pro Jahr sterben durch Rauchvergiftung. Zehn Atemzüge im Schlaf können bei Feuer schon zuviel sein.

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