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Naturfreundehaus: Seit 80 Jahren Feuer und Flamme

WESTHOFEN Vor 80 Jahren wurde der erste Grundstein für das Naturfreundehaus Ebberg gelegt. Zum Jubiläum brannten rund 350 Naturfreunde ein einfallsreiches Tagesprogramm für Jung und Alt ab.

von von Melanie Tigges

, 24.06.2008
Naturfreundehaus: Seit 80 Jahren Feuer und Flamme

Zum 80-jährigen Jubiläum bot das Naturfreundehaus neben vielen Aktivitäten auch ein Lagerfeuer mit Feuerspucken.

Am Morgen traf sich die ältere Generation zur Wanderung, am Nachmittag und Abend wurde es dann „jünger“. Auf dem Programm standen unter anderem ein Selbstbehauptungsworkshop für Mädchen, ein Theaterstück, Aktivitäten mit Musik und Gesang und als Höhepunkt des Abends das Feuerspucken auf der Wiese. „Wir möchten ein harmonisches Zusammensein mit viel Spaß und Freude herstellen“, so die Erwartungen der Hausleiterin, Ute Gebhardt, über den Jubiläumstag.Erinnerungen zum Grillwürstchen Zwischen Grillwürstchen, Kuchen und Kaffee wurde vor allem im Gedächtnis gekramt und alte Erinnerungen in die Runde geworfen. Da fielen Begriffe wie die „50-Pfennig-Wiese“, die „Übernahme des Hauses durch die Nazis 1933“ und die „Rückeroberung 1953“. „Ich weiß noch, wie wir hier die alten Tapeten abgerissen haben – die fand ich vielleicht schrecklich“, lachte Ingrid Grothe, deren Mutter damals ein Kinderlager am Ebberg leitete. „Ich habe hier oben meine Jugend verbracht – diese Zeit möchte ich niemals missen“, schwärmt sie noch heute von den Wochenenden, wo jeden Samstag der Marsch von Dortmund zum Ebberg anstand.Das "Urgestein" erzählt Auch Bruno Koepke – „das Urgestein der Naturfreunde“, wie ihn seine „Kameraden“ nennen – erinnert sich gerne zurück. „Mit 15 Jahren, das war 1950, wurde ich Jugendleiter“, erzählt der Mann, dessen Großeltern am 4. November 1928 bei der Grundsteinlegung des Häuserwerks dabei waren. Heute ist auch er einer der „Übriggebliebenen“. „Früher waren wir fast 80 Leute in der Gruppe. Heute sind es vielleicht noch 20 Aktive“, so Koepke, der sich auch weiterhin mit Freude und Begeisterung für die Jugendtagesstätte einsetzt.

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