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Rat: Ja zu ANH - ABER...

SPD will Platz für Rewe im City-Centrum

24.05.2007

Die Verwaltung werde beauftragt, mit der ANH Hausverwaltung aus Arnsberg ein Konzept für den Bahnhofvorplatz zu entwickeln, entschied der Rat gestern Abend. Um das richtige Konzept war bis zuletzt gerungen worden. Während sich SPD, Grüne und WfS öffentlich hinter den von den Sozialdemokraten ins Rennen geworfenen Investor aus dem Sauerland stellten, legten sich nur FDP und SCD für die Konkurrenz aus Stade ins Zeug. Die Christdemokraten machten aus ihren Zweifeln keinen Hehl. «Kein Bürger wird es uns verzeihen, wenn wir wieder mal so was wie Rathaus II hinlegen», so Fraktionschef Joseph Bender zu den Beweggründen. Damals habe man gemäß dem Motto gehandelt: «Als Sieger abspringen, als Bettvorleger landen.» Besonders wies er aber auf die Detailarbeit hin, die jetzt folge. Und die sehen auch die Befürworter, wie Rupert Filthaus (Grüne): «Keine Lösung war optimal, aber eine eindeutig besser.» Die Frage, was mit Rewe-Hannig passieren soll, der ja im HGV-Konzept einen 3000 Quadratmeter großen Frischemarkt eröffnet hätte, beantwortete SPD-Fraktionschef Hubert Freistühler. Er glaubt an eine Lösung auf dem Grundstück oder besser noch im City-Centrum. Bei den Gegnern von ANH wie Hubert Sieweke (SCD) stand die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzepts im Vordergrund. Und die sei ohne einen großen Mieter aus dem Lebensmittelbereich nicht denkbar. Es sei «kein Magnet» wie Walter Hülscher (FDP) betonte. Eckehard Weist von der WFS wies noch einmal auf das städtebaulich verträglichere Konzept von ANH hin. Die Arnsberger wollen eine kleine C&A-Filiale, einen Elektronikmarkt (Expert) und Gastronomie am Bahnhof ansiedeln. Letztlich beantragte die CDU eine geheime Abstimmung mit dem bekannten Ergebnis. hm Rosemarie Seelig (CDU) erklärte sich befangen. Sie ist Vorstandsmitglied im Tierschutzverein, der zur Erbengemeinschaft gehört, der von einem Invest der HGV auf dem Gelände der Wilhelmshütte profitieren hätte.

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