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Rock´n´Roll zwischen Kartoffeln und Margeriten

SCHWERTE Strahlender Sonnenschein, fröhliche Musik und ausgelassene Stimmung waren der gelungene Einstieg in die Jubiläumsfeier des Kleingartenvereins „Amsel“. Zwei Tage feierten Gartenliebhaber, Freunde und Bekannte das 60-jährige Bestehen der Anlage.

von Von Laura Pielken

, 22.06.2008
Rock´n´Roll zwischen Kartoffeln und Margeriten

Mit einer perfekten Rock´n´Roll-Vorführung begeisterte die Tanzschule Thiele die „Amsel“-Gärtner.

Eine Trumpf-Idee zur „Amsel“ hatten die Gründerväter Heinrich Keller, Heinrich Hoppe und die Gebrüder Weber 1948 beim Skat gehabt. Beim Kartenspiel in der Kneipe sprachen sie über Grabeland, das sie an verschiedenen Stellen der Stadt beackerten: Eine gemeinsame beständige Gartenanlage sollte her. Noch im selben Jahr wurde der „Kleingartenverein Amsel e.V.“ am Holzener Weg gegründet.    Mittlerweile buddeln und harken die Gartenfreunde „Im Reiche des Wassers“. Aus 28 Gärten sind 76 geworden. „Wir sind eine Anlage des öffentlichen Grüns, sie ist für alle Schwerter geöffnet“, erzählt Vorsitzende Helga Heinke, die sich auf rege Besucherzahlen freute: „Ich gucke seit einer Woche in den Wetterbericht. Wir haben großes Glück und können alle Aktionen draußen starten.“Tanzschule Thiele gab Unterricht Neben Torwandschießen, einer Tombola und einem Platzkonzert sorgte das „Spiel ohne Grenzen“ für jede Menge Spaß. Auch ein Zauberer besuchte die kleinen Gäste im Festzelt. Am Sonntag kam ebenfalls keine Langeweile auf der Wiese vor der Gaststätte „Amsel“ auf: Nachdem die Tanzschule Thiele eine Stunde Unterricht geboten hatte, überraschte der Kindernachmittag mit zahlreichen Spielen und Überraschungen. „Wir haben alle Spenden für die Tombola sowie die Preise für die Kinderspiele aus der Schwerter Geschäftswelt und von den Markthändlern“, freute sich Helga Heinke: „Ohne deren Hilfe und vor allem ohne das große Engagement unserer Frauengruppe wäre hier nichts gelaufen.“ Gerd Künzel seit 55 Jahren Mitglied Der Gemeinschaftsgedanke wird groß geschrieben: „Wir legen Wert darauf, dass die Mitglieder sich mit dem Verein identifizieren und in Gemeinschaft gearbeitet wird.“ Fast von Anfang an Teil der Gemeinschaft ist der 94-jährige Gerd Künzel, der seit 55 Jahren Mitglied im Verein ist. Für die Zukunft hoffen die Gartenfreunde, viele junge Leute aufnehmen zu können, so dass auch das nächste Jubiläum der grünen Daumen ein voller Erfolg wird.

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