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Rohrmeisterei: Schicht nach Extraschicht für Müntefering

SCHWERTE Die Extraschicht hatte sie mit ihrem Schauspielteam noch mitgestaltet. Am Morgen danach soll Uta Müntefering, künstlerische Leiterin der Rohrmeisterei, die Kündigung erhalten haben.

von von Nicole Jankowski

, 26.06.2008
Rohrmeisterei: Schicht nach Extraschicht für Müntefering

Uta Müntefering hat für die Rohrmeisterei noch vieles geplant. Ob sie es in die Tat umsetzen kann, scheint nun fraglich.

Das erklärte Rainer Budde. Der Schwerter Hobbyschauspieler hatte für die „Kaffeehaus“-Produktion der Rohrmeisterei als Adeliger Don Marzio auf der Bühne gestanden. Budde konnte es nicht fassen. „Wir haben uns für Uta ein Bein ausgerissen. Sie konnte die Leute begeistern, war genau die Richtige an dieser Stelle“, machte er gegenüber unserer Zeitung seinem Ärger Luft. Die Laienschauspieler, die sich in der Arbeit mit Uta Müntefering ehrenamtlich engagiert hätten, fühlten sich durch die Entscheidung vor den Kopf gestoßen. „Unsere Arbeit war wirklich gut“, betonte er.Am 1. Oktober 2007 übernahm sie als Erste den Posten Mit der 31-Jährigen war erstmals der Posten einer künstlerischen Leiterin in der Rohrmeisterei besetzt worden. Seit 1. Oktober arbeitete sie in der Ruhrstadt, um bestehende Formate besser zu vernetzen und einheitlicher zu präsentieren. Vor allem aber wollte sie eigene Produktionen zu einem Markenzeichen des Veranstaltungsortes entwickeln. Mit der Produktion des „Kaffeehauses“, das von Laienschauspielern aufgeführt worden war, konnte sie das Publikum im März begeistern. Außerdem liefen die Vorbereitungen für eine Kammeroper, die eigentlich im Herbst aufgeführt werden sollte. Auch mit den Jugendlichen an der Halfpipe war ein Projekt geplant.Kein Kommentar vom Rohrmeisterei-Vorstand Uta Müntefering wollte sich gestern nicht zu dem Gerede um ihre Person äußern. Auch Tobias Bäcker, Vorstand der Rohrmeisterei-Stiftung, kommentierte die Personalie nicht. Er betonte jedoch, dass es für das Programm der Rohrmeisterei im zweiten Halbjahr keinen Dämpfer geben werde. Mit den Partnern vor Ort seien viele spannende kulturelle Veranstaltungen geplant.

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