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Streit um Nokia-Boykott: CDU fordert Entschuldigung von Makiolla

KREIS UNNA Der Schlagabtausch zwischen Landrat Michael Makiolla (SPD) und der Jungen Union (JU) um den angekündigten Nokia-Boykott des Kreises geht weiter. Nachdem Makiolla am Dienstag verärgert auf einen offenen Brief der JU reagiert hatte, antwortet nun der JU-Kreisvorsitzende Martin Stoltefuß.

von Von Ruhr Nachrichten

, 13.02.2008
Streit um Nokia-Boykott: CDU fordert Entschuldigung von Makiolla

„Dieses Handy ist für die Tonne“, meinte Landrat Michael Makiolla noch im Januar. Jetzt rudert er zurück.

In seiner Stellungnahme zeigt er sich enttäuscht und verärgert über die deutlichen Äußerungen des Landrats: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Herr Makiolla unser politisches Engagement als „dümmliches Verhalten“ bezeichnet. Aus einem bekannten amerikanischen Film wissen wir „Dumm ist der, der Dummes tut“. Mit dem offenen Brief haben wir lediglich ein paar Fragen gestellt, die durch das medienwirksame „Wegwerfen des eigenen Diensthandys“ von Herrn Makiolla selbst provoziert wurden“ , so Stoltefuß. Die Junge Union habe demonstriert, dass sie sich auch für das politische Geschehen im Kreis Unna interessiert und mit ihrem Engagement die Dinge kritisch hinterfragt. "Und für dieses Engagement werden wir nun auch noch beschimpft“, so Martin Stoltefuß abschließend. Was war passiert? Michael Makiolla hatte im Zuge der Schließung des Bochumer Nokia-Werks am 22. Januar verkündet, er wolle aus Protest alle Nokia-Handys aus dem Kreishaus verbannen. Auch wolle er sämtliche Verträge kündigen und sein eigenes Diensthandy gegen eine andere Marke eintauschen. Nachdem dann die Junge Union am Dienstag in einem offenen Brief gefragt hatte, wer die Kosten für diesen Boykott trage, ruderte Makiolla zurück und erklärte, es habe sich um eine symbolische Aktion gehandelt. Die Handys sollten erst ausgetauscht werden, wenn die Verträge ausgelaufen seien.Entschuldigung für fehlenden Respekt gefordert CDU-Kreisgeschäftsführer und Kreistagsmitglied Helmut Krause kann die Enttäuschung und Verärgerung der Jungen Union verstehen. „Gerade der Satz  „Wenn diese Leute mich gefragt hätten“, offenbart den fehlenden Respekt vor politisch interessierten jungen Menschen.“ Er fordert daher den Landrat auf, sich für seine Bemerkungen bei der Jungen Union zu entschuldigen.

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