Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Selbst wenig Alkohol am Steuer ist gefährlich

Bonn (dpa/tmn) Gemeinsam Fußball gucken und den nächsten Sieg von «Jogis Jungs» mit Alkohol begießen - nach einer solchen Aktion lassen Fußballfans ihr Auto besser stehen.

«Auch zu Zeiten der 'Euro' ist Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt», sagt Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn. Selbst geringe Mengen könnten die Wahrnehmung des Fahrers einschränken und seine Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Diese Wirkungen seien bereits bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,2 Promille zu beobachten.

Schon ab einem Blutalkoholwert von 0,3 Promille müssen Autofahrer laut Rademacher bei einem Unfall auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen: Ihnen drohen dann bis zu sieben Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei, sechs Monate Fahrverbot und «eine saftige Geld- oder Freiheitsstrafe». Das gelte unabhängig davon, ob der Fahrer an dem Unfall letztlich schuld war oder nicht. «Wegen des Alkoholkonsums geht der Gesetzgeber von einer Mitschuld und somit auch von einer Mithaftung aus», erklärt der DVR-Sprecher.

Das kann sich negativ auf den Versicherungsschutz auswirken. Denn die Versicherung kann den Alkoholsünder ihrerseits in Regress nehmen. Der derzeitige Grenzwert für Alkohol im Straßenverkehr liegt laut Rademacher bei 0,5 Promille. Ab diesem Wert werden 250 Euro Geldbuße, vier Punkte in Flensburg und ein bis drei Monate Fahrverbot fällig. Zum 1. Januar 2009 sollen die Strafen noch einmal verschärft werden. Um auf der sicheren Seite zu sein, hilft Autofahrern eine einfache Regel: Wer noch fahren will, trinkt gar nichts. Und wer schon etwas getrunken hat, fährt anschließend nicht mehr.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin (dpa/tmn) Ende November ist wieder Stichtag für die Kündigung der alten Kfz-Versicherung. Ein aktueller Vergleich zeigt: Ein Wechsel der Police kann mehrere hundert Euro Ersparnis im Jahr bringen. Auch über die Leistungen können Autofahrer Beiträge nach unten drücken.mehr...

Essen (dpa/tmn) Nur Transportmittel oder doch Statussymbol? Ob nun bewusst oder unbewusst, beim Autokauf bestimmen praktische, aber auch emotionale Aspekte unseren Entscheidungsprozess.mehr...

Stuttgart (dpa/tmn) Vom eigenen Oldtimer träumen ist einfach, den richtigen zu finden, deutlich schwerer. Denn der Klassiker muss zu den eigenen Vorstellungen passen, darf nicht zu teuer und kein Blender sein.mehr...

Henstedt-Ulzburg (dpa/tmn) Wenn heftige Stürme durchs Land jagen und Bäume umwerfen, stehen oft leider Autos darunter. Die Schäden übernimmt meist die Versicherung. Halter sollten sie schnell informieren.mehr...

Dortmund (dpa/tmn) Wer über eine rote Ampel fährt, riskiert seinen Führerschein. Das gilt auch, wenn der Fahrer sich anschließend kaum von der Ampel entfernt. Dagegen wehrte sich ein Verkehrssünder, blieb damit jedoch ohne Erfolg.mehr...

Wiesbaden (dpa/tmn) Der gute alte Starenkasten war einmal. Moderne Blitzer kommen im schlanken Säulendesign daher, und sie haben auch keine Filmkassette mehr, die irgendwann voll ist. Selbst unsichtbare Infrarot-Blitzer kommen inzwischen zum Einsatz.mehr...