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Abpfiff im Bürgerhaus: Keine WM-Übertragungen mehr

Public Viewing

Mehr als 500 Fans haben die drei WM-Public-Viewing-Veranstaltungen im Selmer Bürgerhaus verfolgt. Mehr werden es in diesem Jahr auch nicht.

Selm

, 28.06.2018
Abpfiff im Bürgerhaus: Keine WM-Übertragungen mehr

Die Resonanz auf die Public-Viewing-Veranstaltung im Bürgerhaus war gut, sagt die Stadt.

Mit dem Aus der deutschen Nationalmannschaft schon in der Vorrunde endet das Public-Viewing-Angebot der Stadt Selm, teilt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage mit.

Damit bleibt die Stadt bei der von Norbert Zolda (Stadtverwaltung) vor der WM öffentlich verkündeten Devise: „Wir werden alle Spiele der deutschen Mannschaft übertragen.“ Zoldas Zusatz „hoffentlich bis zum Endspiel“ hat die DFB-Elf mit der 0:2-Niederlage gegen Südkorea nicht mit Leben gefüllt.

Rund 200 Besucher

Dreimal hatten die Selmer in diesem Jahr die Gelegenheit, bei freiem Eintritt die Spiele der deutschen Mannschaft im Bürgerhaus auf einer 20-Quadratmeter-Leinwand in HD-Qualität zu verfolgen. Die Resonanz bei denn Spielen gegen Mexiko und Schweden habe bei jeweils 200 Besuchern gelegen, bilanziert Stadtsprecher Woesmann. Das Spiel gegen Südkorea am Mittwoch, das über Wohl und Wehe der Löw-Truppe entschied, verfolgten dann rund 120 Besucher.

Die unterschiedliche Resonanz habe an den Anstoßzeitengelegen. Hatten die ersten beiden Partien mit 17 und 20 Uhr jeweils besucherfreundliche Anstoßzeiten, war das Südkorea-Spiel mit dem Anpfiff um 16 Uhr eher arbeitnehmerunfreundlich.

Mitgefiebert

Unterschiedlich sei auch die Stimmung im Bürgerhaus während der drei Spiele gewesen, sagt Woesmann: „Beim Mexiko-Spiel war die Stimmung gedrückt, beim Schweden-Spiel haben die Fans mitgefiebert bis zum Schluss und am Mittwoch beim Südkorea-Spiel war die Enttäuschung groß. Das Bürgerhaus war danach auch schnell leer.“

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Hat sich das Angebot des Public Viewings gelohnt? Woesmann: „Auf jeden Fall. Der Zuspruch war da.“ Lässt sich daraus ableiten, dass es auch in Zukunft bei großen Fußball-Ereignissen Public-Viewing-Angebote der Stadt Selm geben wird? „Wir können uns das prinzipiell vorstellen“, sagt Malte Woesmann. Nach welchen Kriterien entscheidet die Stadt, ob übertragen wird oder nicht? Der Stadtsprecher listet auf: „Das Bürgerhaus muss zur Verfügung stehen, also müssen Termine für die Übertragungen geblockt werden. Das Jugendnetz, das die Betreuung übernommen hat, muss bereit sein mitzumachen und die Anstoßzeiten müssen günstig sein.“

Bei der Europameisterschaft 2020 dürfte das letzte Kriterium keine Rolle spielen. Ob das auch für die Anstoßzeiten der WM 2022 in Katar gelten wird, bleibe abzuwarten.