Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Auftakt für die neue Anlage für Skater geschafft

Skateanlage an der Aktiven Mitte

Noch ist wenig zu sehen von der Anlage, auf der bald Skater ihre Tricks üben werden. Am Dienstag haben die Verantwortlichen aber schon mal mit dem Spatenstich auf dem Campus Nord den ersten Schritt gemacht. Mit einem Hauch Olympia-Flair.

Selm

, 21.02.2018
Auftakt für die neue Anlage für Skater geschafft

So soll der Skatepark mal aussehen. © Model nts

Der erste Spatenstich für die neue Skateanlage am Jugendzentrum Sunshine war ja eigentlich eher ein symbolischer Akt. Dienstag war jedoch allein schon wegen des strahlenden Sonnenscheins zu ahnen, wie demnächst überwiegend junge Menschen ihre Pirouetten drehen und mit ihren Boards Figuren in die Luft zaubern werden.


Doch auch die Worte der Redner machten deutlich, dass die moderne Skateanlage kein schmückendes Beiwerk zum Millionen-Projekt „Aktive Mitte Selm“ sein soll.

Imposante Dimensionen


„Es ist ein weiterer Meilenstein für das Regionale-Projekt Aktive Mitte“, erklärte der für das Regionale-Projekt zuständige Mitarbeiter der Selmer Stadtverwaltung, Thomas Wirth. Ein Meilenstein mit imposanten Dimensionen: „Der Skatepark hat eine Abmessung von 30 mal 50 Metern“, berichtete Projektleiter Rolf Suhre. Der Park vereine sehr viele unterschiedliche Elemente miteinander. „Für Anfänger und auch für Geübte“, wie Suhre versicherte. Einzelelemente und ein Parcours seien es, die den Nutzern jede Menge Geschicklichkeit abverlangen.


Für die Skateboardschule Rollhouse aus Lüdinghausen, die in die Planung der Anlage involviert war, skizzierte Chef Thorsten Lohmann, was wichtig ist: „Wir haben ja mit den Jugendlichen aus dem Sunshine Ideen für die Anlage gesammelt. Der Skatepark, wie er jetzt geplant ist, ist eine perfekte Mischung. Egal, wo ich losfahre. Ich kann, ohne einmal abzusteigen, durch die Anlage fahren. Für jeden Nutzer ist Raum genug, um sich nicht gegenseitig zu behindern.“

Auch zum Zugucken

Positiv sei auch zu bewerten, dass der Skatepark direkt am Jugendzentrum Sunshine gebaut wird. „Und nicht irgendwo außerhalb.“ Und dann gab Lohmann noch einen wichtigen Hinweis: „Skateboarding ist olympisch, wird 2020 fester Bestandteil der Olympischen Sommerspiele sein und hat sich zu einer anerkannten Sportat gemausert. Es ist nicht mehr das Wilde, sondern etwas Schönes, wo man sich durchaus auch mal hinsetzen und zugucken kann.“

„Wir wollen ja auch, dass sich die Jugendlichen hier zukünftig aufhalten, ob tagsüber oder abends“, nahm Bürgermeister Mario Löhr diesen verbalen Steilpass in Sachen Aufenthalt auf. „Hier soll die Anlaufstelle sein. Und ich hoffe, den nehmen sie an.“

Sorgen, dass das nicht so sein könnte, zerstreute Maren Lobe, Sprecherin des Jugendnetzes: „Ich habe mir mehrmals die Pläne angeguckt. Sie sehen gut aus. Und vor allem freue ich mich, dass wir Jugendliche bald auch abends Aufenthaltsplätze haben werden.“

Sunshine wird barrierefrei

Und die Arbeiten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität junger Menschen gehen weiter: Es laufen die Umbauarbeiten für das Jugendzentrum Sunshine. Dazu wird der Klinker von der Fassade entfernt. Nach einer energetischen Sanierung des Gebäudes wird es eine neue Außenfassade geben.

Weitere Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten folgen in den kommenden Monaten. So erhält das Sunshine eine Außenbühne und neu gestaltete Räume, die barrierefrei sind.

Die Fertigstellung ist in der zweiten Jahreshälfte vorgesehen.

Lesen Sie jetzt