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Aus der Erde spritzen bald 50 Wasserfontänen

Brunnen für den Campus Süd

Die Bauarbeiter haben eine große schwarze Kammer auf der Baustelle am Campus Süd der Aktiven Mitte versenkt. Darin wird die Steuerungstechnik für die Wasserspielfläche eingebaut. Bis zu 50 Düsen sollen dort bald Wasser spritzen lassen.

Selm

, 21.02.2018
Aus der Erde spritzen bald 50 Wasserfontänen

Im schwarzen Kasten steckt jede Menge Technik für den neuen Brunnen auf dem Campusplatz Nord. © Arndt Brede

Er sieht aus wie eine Fertiggarage. Nur in Schwarz. In Wahrheit ist er ein Container mit wichtigem Inhalt. Die Rede ist von der Kammer für die Steuerungstechnik für den neuen Brunnen auf dem künftigen Campusplatz Süd. Sie ist am Dienstag in die Erde gelassen worden.

Wo früher Amateurfußballer um Tore und Punkte kämpften, rackern derzeit, wie berichtet, Arbeiter, um auf der ehemaligen Fläche des alten Stadions an der Kreisstraße den Campusplatz zu errichten. Einer der Bestandteile des Platzes wird neben der Wohnbebauung und dem Haus der Wirtschaft auch eine Wasserspielfläche sein. 30 mal 20 Meter ist die Fläche groß, berichtet Rolf Suhre, Projektleiter der Firma „nts Ingenieurgesellschaft mbH“.

Viel Technik im Schacht

Attraktion dieser Wasserspielfläche ist ein Brunnen mit Düsen, aus denen dann hohe Wasserfontänen sprühen werden. Und das Innenleben dieser Attraktion ist eben die schwarze Kammer. „Darin sind Pumpen, Filter und Steuerung untergebracht.“ Sogar Glasfaseranschluss hat die Kammer, um die Technik auch bei Veranstaltungen nutzen zu können. Auch die geplante Zweifach-Turnhalle am Campus Süd profitiere von der Neuerung: „Von diesem Schacht aus erfolgt dann die Wasserversorgung für die Halle“, sagt Suhre.

Über der Kammer entstehe eine Art Fontänenfeld. Aus 50 Düsen spritze dann das Wasser hoch, „und zwar in unterschiedlicher Höhe“. Sie können in Gruppen geschaltet werden. Per Fernsteuerung, „damit man nicht immer wieder runter in den Schacht muss“. Die Fontänen werden weiß beleuchtet. „Bunte Fontänen wären etwas zu viel für den Platz“, sagt Suhre.

Die Düsen seien ebenerdig eingelassen, sodass das Feld begeh- und befahrbar sei.

Neue Trafostationen nötig

Die Stromversorgung für das Fontänenfeld liefert die Stadt, sagt Suhre. Zwar werde die bisherige Trafostation abgebaut. Dafür werden aber zwei neue Stationen aufgebaut. Sie stellen die Stromversorgung für den gesamten Campusplatz sicher, inklusive Zweifachhalle und eben auch Fontänenfeld.

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