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Bäume als Zeichen internationaler Freundschaften

International Police Association

Die knapp 200 Teilnehmer drückten auf dem Gala-Abend des vierten internationalen Freundschaftstreffens der International Police Association (IPA) dem deutschen Gastgeber mit zahlreichen Geschenken den Dank aus. Doch das wichtigere Zeichen wurde ein paar Minuten vorher gesetzt.

SELM

von Von Nico Drimecker

, 03.08.2012

Schnäppschen, Sektchen und traditionelle Kuchen, wie der fast ausschließlich aus Zucker und Butter bestehende aus Litauen. Das waren einige der Dankesgaben der Teilnehmer des einwöchigen Freundschaftstreffens. Aus acht Nationen waren die Polizisten nach Selm gekommen, teilweise mit ihre Familien.

Gäste aus Estland, Russland und Rumänien waren angereist, um sich eine Woche lang auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen. Denn der Polizeidienst unterscheidet sich in den Ländern zum Teil stark. So nehmen Gäste wie Gastgeber vor allem Erfahrungen mit nach Hause.

Aber bevor es nach Hause ging, kamen am Donnerstagabend noch einmal alle zusammen. Für die meisten war dies der Höhepunkt. Den Gala-Abend nutzte man natürlich auch, um dem Gastgeber zu danken. Jede ausländische Delegation schenke dem Vorsitenden der IPA, Konrad Bröker, und dem Direktor des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizeit (LAFP) schmeichelnde Worte und eben die einheimischen Produkte und Souvenirs.

Aber vor all dem war da noch die eigentliche Freundschaftsgeste: Alle standen auf dem Rasen zwischen den Gebäuden der LAFP, dem "parkähnlichen Gebiet", wie Pressewart Heiner Minzel es nannte. Dieses wurde für eine Baumpflanzaktion genutzt, inzwischen Tradition bei den Freundschaftstreffen. Jede Nation, die noch keinen Baum im "Park" der LAFP hat, pflanzt bei den alle zwei Jahre stattfinden Treffen einen eigenen. Dieser erhält dann ein Schild, auf dem steht, welcher Nation er gehört. „Wir haben hier Eichen, Rotbuchen, Linden, Mooreichen“, wusste Heiner Minzel. Vier Bäume sind jetzt hinzu gekommen: Australien, Holland, Österreich und der Ehre halber auch ein Vertreter des Landesministeriums für Inneres und Kommunales haben sich dort verewig.

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