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Die geplanten Brücken für den Auenpark sind teurer als gedacht

Selmer Auenpark

Zur Ausschreibung der drei geplanten Brücken für den Auenpark in Selm gibt es nur ein einziges Angebot. Und das liegt nicht gerade im Rahmen der Kostenkalkulation.

Selm

, 25.06.2018
Die geplanten Brücken für den Auenpark sind teurer als gedacht

Ein Blick vom Sandforter Weg Richtung zukünftigem Auenpark (Archivfoto) © Arndt Brede

Ein „kleines Problem“ gibt es im geplanten neuen Auenpark mit den Brücken, die entstehen sollen. Das sagte im vergangenen Stadtentwicklungsausschuss Rolf Suhre, Projektleiter von der Firma nts. Und zwar: Auf die Ausschreibung der drei geplanten Brückenbauwerke ist nur ein einziges Angebot eingegangen. Die Folge: „Entsprechend der Auftragslage der Firmen liegen die Angebote deutlich über dem Budget.“ Das heißt im Klartext: Nach dem vorliegenden Angebot entstünden Mehrkosten von circa 80.000 Euro – pro Brücke.

Verschiebungen geplant

Und nun? Auf die Frage, wie mit den Mehrkosten umgegangen wird, hat Thomas Wirth, der bei der Stadt Selm für die Regionale 2016 zuständig ist, eine Antwort: „Wir haben weiterhin einen gedeckelten Betrag für das Gesamtprojekt, innerhalb dessen wir uns auch bewegen müssen“, sagte er in der Ausschusssitzung. „Wir haben ja im Moment bei sämtlichen Ausschreibungen die Problematik, dass wir sehr wenig Angebote bekommen, die dann immer auch etwas höher sind als kalkuliert.“ Mit den Brücken-Mehrkosten beschäftige man sich im Moment intensiv.

„Im gedeckelten Bereich“

„Wir müssen gucken: Haben wir Möglichkeiten, innerhalb des Gesamtbudget Verschiebungen vorzunehmen? Wir sind auch in Kontakt mit der Bezirksregierung und müssen schauen, ob es die Möglichkeit gibt, das Fördervolumen zu erhöhen. Aber alles läuft immer unter der Prämisse – da gibt es auch keine Änderung –, dass wir uns weiterhin im gedeckelten Bereich bewegen müssen“, so Wirth. Und weiter: „Erst, wenn wir da eine Verbindlichkeit drin haben und wissen, dass wir das finanztechnisch schultern, wird die Entscheidung gefällt und der Auftrag entsprechend vergeben“, versichert er.

Sollte das alles nicht klappen, bestehe auch die Möglichkeit, bezüglich der Brücken noch mal ganz umzudenken, erläuterte außerdem Ausschussvorsitzender Dieter Kleinwächter, der – wie Vertreter aller Selmer Ratsfraktionen – in einem Finanzbeirat sitzt, der für die Planung der Neuen Mitte eingesetzt wurde.

„Wenn wir keine Möglichkeiten kriegen, die Kosten zu kompensieren, dann muss man auch darüber nachdenken, ob wir statt drei Bücken nur zwei bauen. Oberstes Maß, das wir uns gesetzt haben, ist, dass wir mit dem Geld auskommen. Das ist ganz klipp und klar so geregelt und so haben wir das auch im Finanzbeirat gemeinsam diskutiert. Das war bei allen Fraktionen Konsens“, so der CDU-Politiker.

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