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Glasfaser-Quote im Gewerbegebiet Bork erreicht

Internetausbau in Bork

Genügend Betriebe haben in Bork ihr Interesse an schnellem Glasfaser-Internet bekundet. Mit dem Ausbau geht es aber noch nicht direkt los. Anbieter Innogy ist noch vorsichtig mit dem Zeitplan.

Bork

, 11.04.2018
Glasfaser-Quote im Gewerbegebiet Bork erreicht

Die Glassfaser-Quote ist erreicht - nun folgen die Ausschreibungen. © picture alliance / dpa

Das Gewerbegebiet in Bork ist dem Glasfaserausbau einen entscheidenden Schritt näher. Wie die Stadt Selm am Mittwoch in einer Pressemitteilung schreibt, sei die Vorvermarktung, die das Unternehmen Innogy Telnet durchgeführt hatte, erfolgreich verlaufen. Die nötige Quote sei erreicht, „Baubeginn soll noch im Mai sein“, heißt es in der Mitteilung.

Ausschreibungen beginnen

Auf Anfrage dieser Redaktion kann die RWE-Tochter Innogy diesen Start-Termin noch nicht bestätigen. Pressesprecherin Katrin Frendo sagte zwar, dass die Vorvermarktung erfolgreich beendet worden sei und der Breitbandausbau damit definitiv stattfinde, genaue Aussagen zum weiteren Zeitplan seien derzeit aber nicht möglich. Jetzt beginne für Innogy und Westnetz, die ebenfalls in die Planung eingebunden seien, die Vorbereitungsarbeit für den Ausbau, zum Beispiel die Ausschreibungen für den Tiefbau.

Erst wenn dieser Schritt abgeschlossen sei, könnten ein genauer Starttermin und ein Ablaufplan genannt werden, erklärt die Pressesprecherin. Was jetzt anstehe, sei „ein großer technischer Arbeitsaufwand“. Der Plan sei, noch vor den Sommerferien mit dem Ausbau zu starten, wenn bis dahin ein Tiefbauunternehmen gefunden sei.

Noch mehr geplant

Ende Februar hatte die Stadt Selm Gewerbetreibende zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Zwei private Partner stellten ihr Angebot vor, im Borker Gewerbegebiet inklusive dem Dieselweg ein Glasfasernetz auszubauen. Wie berichtet, hat Innogy bei der Vermarktung ein Punktesystem eingesetzt, je nachdem wie viele Unternehmen ihr Interesse bekunden und je nach Art der Verträge, die abgeschlossen werden. Insgesamt wurde die nötige Summe von 1050 Punkten genau erreicht, so Katrin Frendo.

Weitere Maßnahmen, um das Internet in Selm schneller zu machen, sind geplant“, kündigt die Stadt in ihrer Pressemitteilung an. So lägen seit vergangenem Jahr zwei Förderbescheide von Bund und Land über insgesamt 7,6 Millionen Euro für den Ausbau vor allem in den Außenbereichen vor. Das Interessenbekundungsverfahren sei mittlerweile abgeschlossen. Firmen konnten ihre Bereitschaft zum Ausbau bekunden. Insgesamt vier Bewerbungen seien eingegangen. So schnell wie möglich wolle die Stadt jetzt in die Umsetzung einsteigen.

Ebenfalls schneller ins Netz sollen in Zukunft die Selmer Schulen. Das Programm „Gute Schule 2020“ stellt Mittel für den Ausbau bereit. 30 Mbit/s für jedes Klassenzimmer ist das Ziel der Stadt.