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Keine zusätzlichen Maßnahmen zur Entlastung der Alten Werner Straße

SELM „Ich weiß nicht, was ich mit diesem Antrag machen soll. Der Zeitpunkt und Umfang hat mich schon überrascht!“ Stadtbetriebe-Vorstand Stephan Schwager brachte in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt schnell seine Verwunderung zum Ausdruck.

von Von Malte Woesmann

, 09.06.2008
Keine zusätzlichen Maßnahmen zur Entlastung der Alten Werner Straße

Die Straße Auf der Geist gehört zu den Straßen, für die sich die SPD mehr Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung gewünscht hatte.

Diese bezog sich auf einen Antrag der SPD-Fraktion „Maßnahmen durchzuführen, die zu einer Entlastung der Alten Werner Straße, Auf der Geist und Auf der Sagkuhl führen“.

Erst im April, so Schwager, hätte sich der Ausschuss doch bereits auf ein Maßnahmenpaket verständigt, die Verkehrsbelastung in diesem Bereich zu senken. Damals war ein Antrag gescheitert, die Alte Werner Straße für den LKW-Verkehr gänzlich zu sperren, weil das rechtlich nicht durchzusetzen ist.

Daher verständigten sich die Stadtbetriebe in Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Polizei auf andere Maßnahmen. LKW aus Richtung Werne sollen durch eine bessere Beschilderung nicht über die Alte Werner Straße in Richtung Lüdinghausen, sondern über die Kreisstraße geleitet werden. Der Kreisverkehr der an der Kreuzung Kreisstraße/Werner Straße entstehen soll, würde hier zudem für Entlastung sorgen.

Geschwindigkeit bereits gesenkt

Auch wäre seit kurzem die Geschwindigkeit auf der Straße Auf der Sagkuhl bereits auf 30 Stundenkilometer gesenkt. „Welche Maßnahmen wollen Sie denn jetzt noch“, fragte daher auch CDU-Ratsherr Michael-Franz Knobloch in Richtung der SPD.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Mario Löhr hielt dem entgegen, dass man über die Sorgen der Anwohner nicht einfach so hinweggehen könne. „Die Stellungnahme der Stadt hat mich aber nicht gewundert“, so Löhr. Nach SPD-Meinung solle halt mehr getan werden für eine Verkehrsberuhigung.

Aber auch für die UWG-Frakionsvorsitzende Mari Lipke war der Antrag „zu weich“ formuliert. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass er bei lediglich fünf Ja-Stimmen von der SPD abgelehnt wurde.

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