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Kindergarten St. Marien zu Besuch bei der Feuerwehr

BORK Simon hat ein Ziel gefunden, die Laterne muss dran glauben. Der Fünfjährige hält den Wasserschlauch voll drauf. „Die ist viel zu dreckig“, rechtfertigt sich der kleine Mann und grinst vor sich hin. Simon ist eins von 15 Kindern des Borker Kindergartens St. Marien, die Theo Wallmeyer und Rudi Grötken zu Besuch haben. Auf der Feuerwache können die Kinder einiges sehen und ausprobieren.

von Von Daniel Maiß

, 21.06.2008
Kindergarten St. Marien zu Besuch bei der Feuerwehr

Unterbrandmeister Rudi Grötken ist zufrieden, die kleine Karla macht alles richtig.

Stadtbrandinspektor Wallmeyer und Unterbrandmeister Grötken erklären ihre Arbeit bei der Feuerwehr Selm. Zudem zeigen die beiden Experten den richtigen Umgang mit Feuer oder wie sich die Kinder im Brandfall verhalten sollen.Ab auf den RTW Brandschutzerziehung heißt das im Fachjargon, für die Nachwuchs-Feuerwehrleute ist es aber auch ein riesiges Abenteuer. Zum Beispiel, als Wallmeyer die einzelnen Feuerwehr-Fahrzeuge erklärt. Schwupps, in Windeseile haben die Kleinen den RTW bestiegen. Wallmeyer erklärt ausführlich, wie ein Einsatz abläuft, was zu beachten ist. Nur kurze Zeit später stehen die Kleinen im Umkleideraum und wundern sich: „Warum ist das hier denn so unordentlich?“. Wallmeyer erklärt geduldig: „Bei uns muss alles schnell gehen. Da bleibt dann schon mal was liegen. Ich glaube aber, dass es bei euch im Kinderzimmer auch nicht immer ordentlich ist, oder?“. Schweigen – der stellvertretende Wehrführer scheint Recht zu haben.Streichhölzer und Feuerzeuge Im Obergeschoss sitzen die Kinder dann im Kreis, Wallmeyer zeigt ihnen die Gefahren im Umgang mit Streichhölzern und die richtige Handhabung von Feuerzeugen. Zudem erklärt der Stadtbrandinspektor, was die Kleinen beachten sollen, wenn sie ein Feuer bemerken. Der Anruf bei der Feuerwehr wird gleich einmal geprobt. „Hallo, hier ist Clara Peters, bei uns brennt´s.“, „Wo denn genau?“. „In der Küche!“, „Sind deine Eltern da?“, „Nein, ich bin allein.“. Auch die genaue Anschrift hat die kleine Clara parat, meistert den Anruf perfekt. Und dann piept´s, die Brandschutzerziehung muss warten, Feueralarm in Cappenberg. Wallmeyer sprintet los, kehrt aber schnell vom Einsatz zurück – Fehlalarm. Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch In der Zwischenzeit haben die Kleinen mit ihren Erzieherinnen Margarete Brömmelkamp und Birgit Rosenthal eine Frühstücks-Pause eingelegt. Ohne weitere Einsätze geht es weiter. Um auch zu Hause üben zu könne, hat Feuerwehrmann Wallmeyer einen kleinen Freund mitgebracht: Fridulin Brenzlich. Der zeigt in einem Malbuch, was die Kinder beachten und wie sie sich im Brandfall verhalten sollen. Und dann gibt es für alle Kinder noch eine Urkunde und einen Button. Danach folgt aber das, worauf sich die Kleinen wahrscheinlich den ganzen Tag gefreut hatten. Sie dürfen mit dem Feuerwehrschlauch auf dem Vorplatz der Wache nach Herzenslust herumspritzen. Nass ist dabei keiner geworden, Spaß hatten alle, außer vielleicht die Laterne. 

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