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Körperverletzung nicht nachgewiesen

SELM Eingestellt hat das Jugendschöffengericht in Lünen ein Strafverfahren gegen fünf Jugendliche aus Selm, die wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt waren. Nach dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft sollten die Jugendlichen am 13. Januar und 9. Februar 2007 in zwei Fällen in Selm jeweils eine Person körperlich misshandelt und an der Gesundheit geschädigt haben, indem sie auf diese einschlugen bzw. eintraten.

von Von Heinz Greve

, 05.06.2008
Körperverletzung nicht nachgewiesen

Das Gericht setzte die Freiheitsstrafe gegen Auflagen auf drei Jahre zur Bewährung aus.

Am 13. Januar 2007 kam es am Rande einer Gartenparty am Overbergweg zu einer Rangelei. Zwei Personen, die nicht unmittelbar Gäste der Party waren, haben sich nach Aussage eines Zeugen „gepulvert“. Verdachtsmomente bleiben Ob daran die angeklagten Jugendlichen beteiligt waren, konnte trotz umfangreicher Beweiserhebungen nicht eindeutig geklärt werden, wenn auch gewisse Verdachtsmomente blieben. Am 9. Februar 2007 wurde der Jugendtreff „Selbar“ eingeweiht. Gegen 23 Uhr kam es dann auf der Kreisstraße in Höhe der Apotheke zu Streitigkeiten zwischen einer größeren Anzahl von Jugendlichen. Alle Angeklagten waren dabei. Der Zeuge K. wurde geschlagen und getreten. Er erlitt Schürfwunden und Prellungen. Arbeitsauflagen für zwei Angeklagte Auch hier konnte den Angeklagten eine Tatbeteiligung nicht mit einer zur Verurteilung ausreichenden Sicherheit nachgewiesen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft stellte das Gericht daraufhin das Verfahren ein; jedoch wurden die Angeklagten vom Vorsitzenden, Richter Bußmann, eindringlich ermahnt. Gegen zwei Angeklagte verhängte das Gericht noch Arbeitsauflagen.

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