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Marke Münsterland erkennen

Regionaler Charakter soll in Häusern zur Geltung kommen

12.05.2007

Nordkirchen Rote Ziegel und Pfannen, steile Dächer, Symmetrie in den Giebeln ? diese Merkmale charakterisieren die traditionellen Häuser im Münsterland. Und auch die modernen Häuser in Nordkirchen sollen diese Merkmale tragen, damit der regionale Charakter erhalten bleibt. Das zumindest wünscht sich Darius Djahanschah, Architekt und Stadtplaner beim Westfälischen Amt für Landschafts- und Baukultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Er referierte in der Bauausschusssitzung über das Thema Baukultur und gab Anregungen zur Aufstellung von Bebauungsplänen. ?Wenn jeder mit seinem Fertighaus ,Sandra? oder ,Martina? kommt, erkennt man nicht mehr, wo man ist?, so Djahanschah. Es fänden sich in den Nordkirchener Wohngebieten bereits zum Teil Häuser mit riesigen Dachüberständen, die eher an der Schwarzwald erinnern würden, oder sogar mediterrane Rundbögen und Veranden und Häuser im britischen Cottage-Stil. Der Wunsch nach Individualität sei groß bei den Bauherren. ?Deshalb gilt es, die Marke Münsterland in den Vordergrund zu stellen, sie zu vermarkten und zu zeigen, wie sie aussieht?, forderte der Architekt. Dann würden sich die Bauherren sicherlich auch dafür interessieren. Wünschenswert seien in neuen Siedlungen am Dorfrand auch anstelle von Einzelgebäuden Baugruppen in Anlehnung an die höfische Siedlungssstruktur. Mit Hilfe der Vorgaben in einem Bebauungsplan könne man Bauherren an feste Vorgaben binden, z.B. Fachwerk ausschließen. Viel wichtiger jedoch als ein starres Reglement sei Überzeugung durch Beratung, Wettbewerbe und das Publizieren von guten Baubeispielen. Nur so könne man als Gemeinde oder Stadt nicht nur den regionalen Charakter erhalten, sondern bei der Vermarktung seiner Grundstücke auch wettbewerbsfähig gegenüber anderen Kommunen bleiben. ath

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