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Mutter schlägt Schließung des Freibades vor

SELM Abschied vom Freibad, Schließung von Spielplätzen, Rückführung des Jugend- und Sozialamts zum Kreis: Die Vorschläge des externen Beraters Michael Mutter liegen auf dem Tisch. Sie umfassen 81 mögliche Maßnahmen.

von Von Theo Wolters

, 06.06.2008
Mutter schlägt Schließung des Freibades vor

Wenn es nach den Sparvorschlägen von Michael Mutter geht, könnte der Spaß im Schwimmbad bald ein Ende haben.

Doch das Ziel, Möglichkeiten von insgesamt sechs Millionen Euro zu finden, wurde nicht erreicht. „Es ist schwierig, diese Summe zu erreichen, da die Stadt in den letzten Jahren ja nicht die Hände in den Schoß gelegt hat, sondern bereits viel getan hat“, sagte der 52-Jährige in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

3,9 Millionen Euro Einsparpotenzial

Rund 3,9 Millionen Euro Einsparpotenzial weist das Papier - ein dicker Aktenordner -  aus. Alle Bereiche sind aber noch nicht genau durchgerechnet. „Ich denke wir landen so bei 4,3 bis 4,5 Millionen.“ Eine Liste der Grausamkeiten wird das Papier oft genannt. Doch dieses Wort gefällt dem Schwarzwälder nicht. „Ich spreche lieber von einer Liste der notwendigen Maßnahmen. Es ist ein Marktplatz der Möglichkeiten.“

Die Politik ist nun gefragt

Bürgermeister Jörg Hußmann, Beigeordnete Sylvia Engemann und Michael Mutter betonten in einem Pressegespräch, es handele sich jetzt einmal nur um Eckwerte. Es seien noch keine Maßnahmen beschlossen, die Politik sei nun gefragt. Die Fachämter müssten nach einem Ratsbeschluss dann die Maßnahmen ausarbeiten. Michael Mutter: „Ich zeige Möglichkeiten auf. Will die Stadt Selm ihre Haushaltssituation aber verbessern, muss etwas getan werden.“ Sylvia Engemann betont, man müsse halt Standards überdenken und an die künftigen Generationen denken. „Wir wollen Selm nicht totsparen, sondern auch Angebote erhalten."

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