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RVM-Betriebshof soll in Selm bleiben

SELM "Wir wollen, das der RVM-Betriebshof auf jeden Fall in Selm bleibt!" Michael Franz Knobloch unterstrich in der Ratssitzung am Donnerstag noch einmal, dass Bestrebungen seitens des Kreises Coesfeld, den Betrieb zu verlagern, in Selm keine Gegenliebe findet. Welche Chancen bleiben für den Erhalt?

von Von Malte Woesmann

, 20.06.2008
RVM-Betriebshof soll in Selm bleiben

Kann der RVM-Betriebshof in Selm bleiben?

Der CDU-Politiker Knobloch, Mitglied in der Gesellschafterversammlung der RVM, konnte aus erster Quelle berichten, dass erneut geplant ist, den Selmer RVM-Betriebshof in den Kreis Coesfeld zu verlagern.

Selmer profitieren beim Personennahverkehr

"Wenn das passiert, wird das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs in Selm deutlich abnehmen", so Knobloch. Gerade weil der Betriebshof in Selm steht, würden die Selmer von vielen Fahrten, die in Selm enden, profitieren. Dies würde bei einem Wegzug aus Selm nicht mehr der Fall sein. Daher hatte die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, dass der Bürgermeister beauftragt wird, sich für den Erhalt des Hofes einzusetzen. "Ist das nicht sowieso ihre Aufgabe", hinterfragte Maria Lipke (UWG) die Sinnhaftigkeit des CDU-Antrages. Dem stimmte Hußmann auch zu, betonte jedoch, dass nicht er alleine für den Erhalt des Hofes kämpfen könne.

Einigkeit zwischen Rat und Verwaltung

"Da ist die Politik gefordert", so der Bürgermeister. Zudem habe er bereits mit der RVM Gespräche geführt. "Eine Verlagerung ist im Moment nicht in Sicht", berichtete Hußmann. Trotzdem gab die Politik einstimmig Verwaltung und Bürgermeister auf den Weg, alles für den Erhalt des Betriebshofes zu unternehmen.

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