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Sieger läuft Umweg bei Düsseldorf-Marathon

Düsseldorf. Eine kuriose Panne hat den Düsseldorf-Marathon überschattet. Die beiden erstplatzierten Kenianer Gilbert Yegon (2:13:54) und Richard Mutai (2:14:08) waren am schnellsten - obwohl sie unfreiwillig einen Umweg von etwa einem Kilometer gelaufen waren. Hinter dem Duo aus Kenia wurde Tom Gröschel am Sonntag Dritter und damit ebenso wie Fabienne Amrhein deutscher Meister.

Sieger läuft Umweg bei Düsseldorf-Marathon

Läufer werfen Schatten auf die Straße. Foto: Paul Zinken/Archiv

Laut Veranstalter waren die beiden kenianischen Spitzenläufer einem Polizeifahrzeug hinterhergerannt, das wegen einer nicht richtig gesetzten Absperrung falsch gefahren war. Später seien sie auf die richtige Strecke zurückgeleitet worden. Welchen Einfluss die Panne auf das Ergebnis hat, war zunächst unklar.

Bei teilweise strömendem Regen absolvierte der 27-jährige Gröschel vom TC Fiko Rostock die Strecke beim 16. Düsseldorf-Marathon in 2:15:20 Stunden. Die 25-jährige Amrhein von der MTG Mannheim kam nach 2:32:34 Stunden ins Ziel. Damit verpassten sie die Einzelnormen (2:14:00/2:32:00) für die Leichtathletik-Europameisterschaften im August in Berlin. Sie dürfen sich aber Hoffnung auf einen Team-Start machen.

Deutscher Vizemeister wurde Sebastian Reinwand (ART Düsseldorf) in 2:15:27 Stunden. Marcus Schöfisch (lauftraining.com) landete auf Platz drei (2:15:59). Bei den deutschen Frauen ging Platz zwei Isabel Leibfried (TSG Heilbronn/2:41:40), Platz drei an Regina Högl (LG Region Landshut/2:45:56). Den Marathon der Frauen gewann Wolga Mazuronak aus Weißrussland. Die Olympia-Fünfte lief in 2:25:25 Stunden einen Streckenrekord.

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