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So beugt man Gefahren im DRK-Kindergarten vor

Sicherheit

Ob Herd, Treppe oder Küchenmesser: Vieles im Haushalt stellt eine Gefahrenquelle dar – gerade für kleine Kinder, die erst lernen müssen, sich sicher in der Welt zu bewegen. Die Leiterin des DRK-Kindergartens Petra Block zeigt, welche Sicherheitsmaßnahmen für Null- bis Sechsjährige unabdingbar sind.

SÜDKIRCHEN

von Von Anna Gellner

, 01.08.2012
So beugt man Gefahren im DRK-Kindergarten vor

Das Geländer ist niedriger, damit sich auch Florian, Josha, Joshua und Nils daran festhalten können. Außerdem wird die Treppe unten durch eine Tür abgesperrt, damit die Kinder sich dort nicht verletzen.

Schon von weitem ist das große Baugerüst am Gebäude im Pankratiusweg zu sehen. Doch hier wird nicht etwa umgebaut. "Das ist unsere Feuerleiter", erklärt Petra Block. "Die ist zwar nicht schön, aber notwendig." Der Kindergarten ist früher ein Wohnhaus gewesen, bis die Kleinen 1998 Einzug hielten. "Die Feuertreppe haben wir, seitdem wir auch in der zweiten Etage eine Kindergruppe betreuen."

 Petra Block legt sehr viel Wert auf Sicherheit, betont jedoch, dass Kindern Risiken nicht vollkommen vorenthalten werden dürfen. "Sie müssen den richtigen Umgang damit lernen. Ansonsten passieren eher mehr Unfälle." Dafür gibt es neben dem Plastikgeschirr, an das die Kinder ohne weiteres herankommen, auch Gläser und Porzellan. "Das benutzen sie allerdings nur unter Aufsicht", erzählt die 47-Jährige.

 Neben Tellern und Besteck aus Plastik findet sich gerade in der Küche einiges, das das Risiko, sich zu verletzen, minimiert. "Der Herd ist beispielsweise durch eine Vorrichtung versperrt", erzählt Petra Block. Auch die Ofenklappe ist verdeckt, damit sich die Kinder dort nicht verbrennen können. Zudem seien alle scharfen Messer so verstaut, dass sie für die Kleinen nicht erreichbar sind. Eine Schubladensicherung, die verhindert, dass sie sich die Finger einklemmen, gibt es auch.

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Sicherheit im Kindergarten

Ob Herd, Treppe oder ein Küchenmesser: Viele Dinge im Haushalt stellen eine Gefahrenquelle dar – gerade für kleine Kinder, die erst noch lernen müssen, sich sicher in der großen Welt zu bewegen. Der DRK-Kindergarten in Südkirchen zeigt, welche Sicherheitsmaßnahmen für Null- bis Sechsjährige unabdingbar sind.
31.07.2012
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Das Geländer ist niedriger, damit sich auch Florian, Josha, Joshua und Nils daran festhalten können. Außerdem wird die Treppe unten durch eine Tür abgesperrt, damit die Kinder sich dort nicht verletzen.© Foto: Anna Gellner
Das meiste Geschirr, das die Kinder benutzen, ist aus Plastik. Trotzdem gibt es auch Gläser, aus denen die Kinder unter Aufsicht trinken dürfen, um ihnen die Risiken bewusst werden zu lassen.© Foto: Anna Gellner
Petra Block zeigt die Werkzeuge, mit denen sich die Kinder unter Aufsicht beschäftigen dürfen. In der restlichen Zeit liegen sie gut verschlossen in der Werkzeugkiste.© Foto: Anna Gellner
Im Badezimmer hängen Plakate aus, die das richtige Verhalten bei einem Notfall aufzeigen. Der Medizinschrank daneben hängt so hoch, dass die Kinder ihn nicht erreichen können.© Foto: Anna Gellner
Die Gittertüren finden sich vor allen Türen und Treppen.© Foto: Anna Gellner
Die Gittertüren finden sich vor allen Türen und den Treppen.© Foto: Anna Gellner
Kindergartenleiterin Petra Block zeigt die Absicherung vor dem Herd und vor dem Backofen. Damit laufen die Kinder nicht Gefahr, sich zu verbrennen.© Foto: Anna Gellner
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