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Mino in Nordkirchen

So ist das Fazit nach zwei Jahren Quartiersmangament

Nordkirchen Seit zwei Jahren ist das Quartiersmanagement Mino in Nordkirchen im Einsatz. Gemeinsam hat das Team mehrere Projekte angestoßen. Vor allem ein Thema ist für die Mitarbeiter des Dortmunder Büros Stadtraumkonzept dabei besonders wichtig.

So ist das Fazit nach zwei Jahren Quartiersmangament

Zug um Zug das Leben in der Gemeinde verbessern: Bürgermeister Dietmar Bergmann sagt, die Verwaltung habe sehr von der Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement, zu dem Sofie Eichner (M.) und Anne Behlau gehören, profitiert. Foto: Foto: Karim Laouari

Das Quartiersmanagement Miteinander in Nordkirchen (Mino) ist in sein letztes Jahr gestartet. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung, der Kinderheilstätte, den Caritaswerkstätten und den Nordkirchener Bürgern hat das Team des Dortmunder Büros Stadtraumkonzept einige Projekte angestoßen, die das Zusammenleben in der Schlossgemeinde nachhaltig verbessern sollen. Eine Übersicht über den Stand der Projekte, an denen das Mino-Team gerade arbeitet.

1. Inklusion:
Die Inklusion ist gleich eines der größten Themen für die Quartiersmanager, weil es sich auf alle Mino-Projekte auswirke, wie Raumplanerin Sofie Eichner im Gespräch mit der Redaktion erklärt. „Auch weil das Thema immer noch viele abschreckt, versuchen wir, die Inklusion in unsere Pläne einzuflechten“, fügt sie hinzu. Die Leitfrage, die das Mino-Team voranstellt, laute: „Können alle an allem teilhaben?“

Ein Teilaspekt dessen ist das laufende Audit zur familiengerechten Kommune mit dem Teilaspekt Inklusion. Hier befinde sich die Gemeinde zurzeit in der Rezertifizierung, erklärt Bürgermeister Dietmar Bergmann. Das Mino-Team unterstützt den Prozess. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen sein, kündigt Bergmann an.

2. Austausch und Vernetzung:


Das Quartiersmanagement wollte von Beginn an nicht als Strippenzieher auftreten, sondern mehr als Vermittler. Viel Organisationsarbeit für Projekte und Veranstaltungen läuft zwar im Hintergrund beim Mino-Team, allerdings sei ein Ziel des Quartiersmanagements von Beginn an gewesen, Vereine, Organisationen, Einrichtungen und Privatleute zu vernetzen.

Ein Beispiel ist die neue Veranstaltungsreihe „Gut leben in Südkirchen“, die in den Räumen der neuen Tagespflege an der Unterstraße stattfindet. Bei den kommenden Terminen (26. April, 2. Mai und 4. Oktober) wird es unter anderem um die Themen „Sicherheit für Senioren“ und Demenz gehen, kündigt Sofie Eichner an.

3. Angebote für die öffentlichen Plätze:


Zum festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde scheint sich das Rudelsingen „Nordkirchen singt!“ zu entwickeln. Nach der Premiere im vergangenen Jahr, wird es am 5. Mai eine Fortsetzung geben.

Dieses Mal kombiniert mit dem „Markt der Möglichkeiten“ – einer weiteren Idee des Quartiersmanagements. Die Idee dahinter ist simpel: Bei einer Ehrenamtsbörse sollen sich Hilfesuchende und Helfer finden. Beide Gruppen können Kärtchen ausfüllen, bei welchen Hilfe angeboten beziehungsweise gesucht werden kann. Denkbar sind zum Beispiel Garten- und Heimwerkerarbeiten, Nachbarschaftshilfe oder einfach Gesprächspartner, die sich finden.

Über 20 Vereine beteiligen sich wieder bei „Nordkirchen singt!“. Los geht es um 14.30 Uhr. Dieses Mal soll die Veranstaltung etwas länger gehen, bis 22 Uhr.


4. Wohnwünsche:


Gemeinsam mit Jugendlichen der Kinderheilstätte und Mitarbeitern der Caritaswerkstätten hat das Quartiersmanagement Workshops veranstaltet. Die Frage: Wie wollen Menschen mit Behinderung leben? Zum Hintergrund: Im Haus-Westermann-Neubau sollen Wohnungen für Menschen mit Behinderung entstehen. Aus dem Workshop haben Mino und Verwaltung gelernt, dass sich die Wünsche kaum von denen anderer Jugendlicher unterscheiden.

So gehörten laut Sofie Eichner zwar auch Unterstützungsangebote in der Nähe zu den Wünschen. Besonders wichtig seien aber gute Einkaufsmöglichkeiten (Bäcker, Supermärkte) und eine schnelle Internetversorgung.

Bei den beiden Workshops soll es nicht bleiben: Im nächsten Schritt will das Mino-Team einen ähnlichen Workshop mit Jugendlichen im Jugend- und Kulturhaus Nordkirchen (Juno) anbieten.

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