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Sonos eröffnet in Berlin zweites europäisches Geschäft

Berlin. Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos setzt im Angesicht wachsender Konkurrenz stärker auf eigene Läden. Nach New York und London eröffnete die kalifornische Firma an diesem Donnerstag ihren dritten Store weltweit in Berlin.

Sonos eröffnet in Berlin zweites europäisches Geschäft

Der zuständige Manager des Anbieters vernetzter Lautsprecher Sonos, Whitney Walker, vor neuen Berliner Ladengeschäft der US-Firma. Foto: Andrej Sokolow

Traditionell hätten neue Kunden die Sonos-Systeme am ehesten zuhause bei ihren Freunden entdeckt, sagte der zuständige Sonos-Manager Whitney Walker. Klassische Elektronik-Märkte seien dagegen für den Lautsprecher-Verkauf schlechter geeignet, weil sie kein gutes Hörerlebnis erlauben.

Sonos entwickelte deshalb ein Laden-Konzept mit Hörkabinen, in denen man den Einsatz vernetzter Lautsprecher in bis zu drei Räumen durchspielen kann. Das Geschäft in Berlin Mitte hat zwei solcher Kabinen, der New Yorker Store sieben. Sonos plane grundsätzlich pro Land mit einem solchen Laden, in dem es auch diverse Musik-Events geben soll, sagte Walker.

Sonos war ein Wegbereiter bei vernetzten Lautsprecher für den gesamten Haushalt, erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten in den Geräten.

Dieser neue Markt wird von Amazons Echo-Lautsprechern mit der Assistenzsoftware Alexa beherrscht, während Google und Apple auf Aufholjagd gehen. Sonos reagierte und ließ als ersten Schritt seine Lautsprecher mit dem Echo zur Musikwiedergabe verknüpfen. Inzwischen gibt es auch den Lautsprecher Sonos One mit Alexa an Bord. In diesem Jahr sollen die Geräte auch mit der Konkurrenz-Software Google Assistant und Siri von Apple nutzbar werden, sagte Walker.

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