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Spanien besiegt Argentinien 6:1 - deutsche WM-Gegner schwach

Berlin. Vier Tage nach dem 1:1 gegen Weltmeister Deutschland präsentiert sich Spanien gegen Argentinien in herausragender Form. Siege feiern auch Belgien und Frankreich. Gastgeber Russland verliert erneut und auch die deutschen Vorrunden-Gegner haben noch viel Arbeit vor sich.

Spanien besiegt Argentinien 6:1 - deutsche WM-Gegner schwach

Frankreichs Kylian Mbappe (l/10) hat das Tor zum 1:0 gegen Russland erzielt. Foto: Dmitri Lovetsky/AP

Mitfavorit Spanien hat knapp drei Monate vor Beginn der Fußball-WM erneut seine starke Form unter Beweis gestellt. Der Weltmeister von 2010 setzte sich in Madrid deutlich mit 6:1 (2:1) gegen Argentinien durch.

Einen Testspiel-Sieg gab es auch für Frankreich, das Gastgeber Russland mit 3:1 (1:0) bezwang. England kam nur zu einem 1:1 (1:0) gegen das nicht qualifizierte Italien. Die deutschen Gruppengegner Schweden und Südkorea kassierten Niederlagen.

Vier Tage nach dem 1:1 gegen Deutschland feierte Spanien einen deutlichen 6:1 (2:1)-Sieg gegen Argentinien. Stürmer Diego Costa (12. Minute), Isco (27./52./74.), Bayern-Profi Thiago (55.) und Iago Aspas (73.) erzielten die Tore für die Iberer. Den vor allem defensiv komplett enttäuschenden Südamerikanern gelang ohne Superstar Lionel Messi durch Nicolas Otamendi nur das zwischenzeitliche 1:2 (39.).

England musste in London gegen die Azzurri spät das 1:1 hinnehmen. Nach dem 1:0 durch Jamie Vardy (26.) hatten die Three Lions lange geführt, ehe Lorenzo Insigne kurz vor Schluss per Foulelfmeter traf. Vier Tage nach dem 1:0 gegen die ebenfalls nicht qualifizierten Niederlande verpasste England damit den nächsten Testspiel-Erfolg.

Schweden musste sich drei Tage nach dem 1:2 gegen Chile durch einen Treffer von Dorin Rotariu (57.) mit 0:1 gegen Rumänien geschlagen geben. Die Skandinavier sind am 23. Juni in Sotschi der zweite WM-Vorrundengegner Deutschlands. Südkorea - dritter deutscher Gegner - verlor gegen Polen mit 2:3 (0:2). Bayern-Torjäger Robert Lewandowski und Kamil Grosicki brachten Polen in der ersten Halbzeit in Führung. Lee Chang-Min und Hwang Hee-Chan konnten mit späten Toren ausgleichen - doch dann traf Piotr Zielinski in der Nachspielzeit.

Gastgeber Russland verlor mit den früheren Bundesliga-Profis Roman Neustädter und Konstantin Rausch auch den zweiten WM-Härtetest. Vier Tage nach dem 0:3 gegen Brasilien musste sich die Sbornaja am Dienstag Vize-Europameister Frankreich mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Kylian Mbappé (40./83.) und Paul Pogba (49.) erzielten die Tore für Frankreich, das seinen ersten WM-Test 2:3 gegen Kolumbien verloren hatte. Fedor Smolow gelang nur der Anschlusstreffer (68.).

Die Schweiz besiegte Panama mit 6:0 (4:0), die Bundesliga-Profis Breel Embolo vom FC Schalke und Steven Zuber von der TSG 1899 Hoffenheim steuerten jeweils einen Treffer bei. Belgien siegte dank eines Doppelpacks von Manchester Uniteds Stürmer Romelu Lukaku sowie Toren von BVB-Stürmer Michy Batshuay und Kevin De Bruyne mit 4:0 (2:0) gegen Saudi-Arabien. Japan dagegen blieb im zweiten WM-Test sieglos. Nach dem dürftigen 1:1 gegen Mali kassierten die Asiaten in Lüttich eine 1:2 (1:1)-Niederlage gegen die Ukraine.

Der deutsche Trainer Michael Skibbe feierte mit seinen nicht für die WM qualifizierten Griechen einen 1:0-Erfolg gegen Vize-Afrikameister Ägypten. Tunesien bezwang Costa Rica im Duell zweier WM-Teilnehmer mit 1:0 (1:0), Serbien siegte gegen Nigeria mit 2:0 (0:0). Dänemark und Chile trennten sich in WM-Testspielen ebenso 0:0 wie Australien und Kolumbien sowie Senegal und Bosnien-Herzegowina.

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