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Alle Artikel zum Thema: Spionage

Spionage

Prag/Salisbury. Die Ermittlungen im Fall Skripal laufen auf Hochtouren. Auch zum Nervengift Nowitschok werden immer mehr Details bekannt. Was aus Tschechien gemeldet wird, kommt aber überraschend.mehr...

Moskau. Russland hält den Bericht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen über den Giftanschlag auf den Ex- Doppelagenten Sergej Skripal für unvollständig. Ein Schweizer Labor habe in den Blutproben Spuren des chemischen Kampfstoffes BZ gefunden, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Die Erkenntnisse des Labors blieben jedoch in dem Bericht unerwähnt. Lawrow sagte, weder in Russland noch in der Sowjetunion seien Giftstoffe entwickelt worden, die der Formel entsprechen. „Diese Substanz findet sich im Arsenal der US-Armee, Großbritanniens und anderer Nato-Länder.“mehr...

Moskau. Russland hält den Bericht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) über den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal für unvollständig.mehr...

London. Russische Geheimdienste haben nach britischen Angaben mindestens fünf Jahre lang den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia ausgespäht. Der russische Militärgeheimdienst GRU habe die E-Mail-Accounts der Tochter etwa seit 2013 ausgespäht, schrieb der britische Sicherheitsberater Mark Sedwill in einem Brief an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. In dem Schreiben wiederholt Großbritannien den Vorwurf, dass Russland in den vergangenen Jahren kleine Mengen des Kampfstoffes Nowitschok produziert und gelagert habe.mehr...

London. Die Fronten im Fall Skripal sind verhärtet. London wirft Moskau vor, den vergifteten Ex-Spion Skripal und seine Tochter schon seit Langem beobachtet zu haben. Die Russen geben sich gelassen.mehr...

Schlaglichter

12.04.2018

Russland weist OPCW-Bericht zurück

Moskau. Russland hat die Ergebnisse der Chemiewaffenexperten zum Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal zurückgewiesen. Russland akzeptiere keinerlei Ermittlungsergebnisse, so lange Moskau keinen Zugang zu den Untersuchungen Großbritanniens und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen erhalte, sagte die Sprecherin des Außenministeriums Agenturen zufolge. Die OPCW hatte zuvor einen Bericht veröffentlicht, worin sie den Einsatz des Nervengiftes Nowitschok gegen Skripal und seine Tochter bestätigt. Die Experten lieferten aber keine Hinweise auf die Täter.mehr...

Berlin. Wenn ausländische Investoren Firmen in Deutschland kaufen, erwerben sie auch Know-how. Das ist nicht ungefährlich, meint Verfassungsschutz-Präsident Maaßen.mehr...

Moskau. Die gemeinsam mit ihrem Vater vergiftete Russin Julia Skripal ist aus dem Krankenhaus im britischen Salisbury entlassen worden. Das sei nicht das Ende ihrer Behandlung, aber es markiere einen bedeutenden Meilenstein, hieß es in der Klinik. Die 33-Jährige soll an einem sicheren Ort sein. Der Vater, der ehemalige russische Agent Sergej Skripal, erhole sich dagegen langsamer von dem Anschlag. Beide waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank gefunden worden. Laut britischen Experten wurden sie mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Die Substanz wurde einst in der Sowjetunion hergestellt.mehr...

Salisbury. Die bei einem Attentat in England vergiftete Russin Julia Skripal ist aus dem Krankenhaus im britischen Salisbury entlassen worden. Das bestätigte heute die medizinische Direktorin der Klinik, Christine Blanshard. „Das ist nicht das Ende ihrer Behandlung, aber es markiert einen bedeutenden Meilenstein.“ Julias Vater, der ehemalige russische Agent Sergej Skripal, erhole sich hingegen langsamer von dem Anschlag, berichtete die Ärztin. London beschuldigt Russland, an dem Attentat auf Julia Sripal und ihren Vater beteiligt gewesen zu sein. Der Kreml weist das vehement zurück.mehr...

Salisbury. Die bei einem Attentat vergiftete Julia Skripal ist Berichten zufolge aus dem Krankenhaus entlassen worden. BBC und Sky News nannten aber keine nähere Quelle. Die 33-Jährige war am 4. März gemeinsam mit ihrem Vater, dem früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal, bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury gefunden worden. Nach britischen Angaben wurden die beiden mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. London bezichtigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Drahtzieher des Anschlags. Der Kreml weist das vehement zurück; der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus.mehr...

London/Moskau. Nach ihrer Genesung könnten der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia mit neuer Identität in den USA leben. Auf diese Weise sollten sie vor weiteren Mordversuchen geschützt werden, berichtet die britische Zeitung „Sunday Times“. Über die Zukunft der beiden Anschlagsopfer hätten bereits Vertreter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 mit US-Kollegen von der CIA diskutiert. „Ihnen werden neue Identitäten angeboten“, zitiert die Zeitung eine Regierungsquelle.mehr...

London. Im Konflikt um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal hat die russische Botschaft in London die Zusammenarbeit mit Großbritannien kritisiert und ein Treffen mit Außenminister Boris Johnson beantragt. Botschafter Alexander Jakowenko warte seit langem auf ein Gespräch mit Johnson und habe eine Note an das Ministerium geschickt, um über die Ermittlungen in dem Fall zu sprechen, teilte Moskaus Vertretung in Großbritannien der Agentur Tass zufolge mit. Russland fordert, in die Ermittlungen des Giftanschlags gegen den früheren russischen Doppelagenten Skripal eingebunden zu werden.mehr...

London/Moskau. Dem vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter geht es viel besser. Können sie zur Aufklärung des Anschlags beitragen? Moskau drängt auf ein Gespräch mit Außenminister Johnson.mehr...

London. Großbritannien hat der Cousine der vergifteten Julia Skripal die Einreise nach Großbritannien verweigert. Der Antrag von Viktoria Skripal auf ein Besuchervisum wurde abgelehnt. Der Antrag habe die Einreisebestimmungen nicht erfüllt, heißt es aus dem Innenministerium. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt. Julia und ihr Vater, der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal, waren nach britischen Angaben mit Nowitschok vergiftet worden. London macht Moskau dafür verantwortlich. Russland weist das zurück.mehr...

Salisbury. Der vergiftete frühere russische Doppelagent Sergej Skripal ist wie seine Tochter Julia nicht mehr in kritischem Zustand. „Er spricht gut auf die Behandlung an, seine Gesundheit verbessert sich schnell“, teilte die Klinikärztin im südenglischen Salisbury mit. Dies nährt Hoffnungen, dass eine Befragung Skripals mehr Klarheit bringen und helfen könnte, den Streit zwischen Großbritannien und Russland wegen des Falls zu lösen. Die britische „The Times“ berichtete indes, das gegen die Skripals verwendete Nervengift stamme aus einer russischen Militärforschungsanlage.mehr...

Salisbury. Mehr als einen Monat nach dem Giftanschlag geht es dem ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal deutlich besser. Das berichteten seine Ärzte im südenglischen Salisbury. „Er spricht gut auf die Behandlung an, seine Gesundheit verbessert sich schnell, und er ist nicht mehr in kritischem Zustand“, teilten die Mediziner mit. Sergej Skripal und seine Tochter Julia wurden am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury entdeckt. Sie wurden nach britischen Angaben mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Das Nervengift wurde einst in der früheren Sowjetunion produziert.mehr...

Salisbury. Mehr als einen Monat nach dem Giftanschlag geht es dem ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal deutlich besser. Das berichteten seine Ärzte in der südenglischen Kleinstadt Salisbury. Er sei nicht mehr in kritischem Zustand.mehr...

Salisbury. Mehr als einen Monat nach dem Giftanschlag geht es dem ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal deutlich besser. Das berichteten seine Ärzte am Freitag in der südenglischen Kleinstadt Salisbury. Er sei nicht mehr in kritischem Zustand.mehr...

London. Das bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verwendete Gift stammt einem Bericht zufolge aus einer russischen Militärforschungsanlage in Schichany. Dort seien kleinere Mengen des Nervengifts Nowitschok gelagert worden, berichtete die britische Zeitung „The Times“. Die Einrichtung liegt im Gebiet Saratow an der Wolga. Geheimdienstinformationen wiesen klar auf Schichany hin, sagte der britische Chemiewaffen-Experte Hamish de Bretton-Gordon der Zeitung.mehr...

Salisbury/Moskau. Sergej und Julia Skripal geht es besser, sie haben das Attentat mit dem Kampfstoff Nowitschok überlebt. Das nährt Hoffnungen auf eine Aufklärung des Falls. Doch das Ringen um Beweise geht weiter.mehr...

New York. Russland und Großbritannien haben sich im UN-Sicherheitsrat einen heftigen Schlagabtausch angesichts der Giftattacke auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Großbritannien geliefert. „Wir haben unseren britischen Kollegen gesagt, dass sie mit dem Feuer spielen und das noch bereuen werden“, sagte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja. Russland habe mit der Vergiftung der Skripals nichts zu tun. Das Ganze sei „Teil eines größeren Musters von unverantwortlichem Verhalten Russlands“, sagte dagegen die britische UN-Botschafterin Karen Pierce.mehr...

Moskau. 60 ausgewiesene US-Diplomaten haben am Donnerstag die Botschaft in Moskau verlassen. Aus dem US-Außenministerium hieß es, man bedaure die zugrundeliegende Entscheidung der russischen Regierung sehr. Die jetzt zu unerwünschten Personen erklärten Diplomaten seien Brückenbauer zwischen Russland und den USA gewesen. Anlass der Ausweisung ist der schwere internationale Konflikt nach der Vergiftung des russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien. Russland hatte Dutzende westliche Diplomaten ausgewiesen, darunter auch die 60 US-Diplomaten. mehr...

London. Erstmals hat sich die nach einem Giftanschlag schwer erkrankte Julia Skripal in Großbritannien zu Wort gemeldet. „Ich bin vor über einer Woche aufgewacht und bin glücklich sagen zu können, dass es mir von Tag zu Tag besser geht“, sagte die 33-Jährige in einer von Scotland Yard verbreiteten Mitteilung. Sie dankte den vielen Menschen, die zu ihrer Genesung beigetragen hatten. Zugleich bat sie um die Achtung ihrer Privatsphäre. Ihr Vater, der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal liegt noch im Krankenhaus.mehr...

London/Moskau. Einen Monat nach dem Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal (66) und seine Tochter Julia (33) nimmt der Streit zwischen London und Moskau bizarre Züge an. Im Fokus am Donnerstag stand die 33-Jährige, die sich erstmals aus dem Krankenhaus im englischen Salisbury meldete.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat befasst sich am heutigen Donnerstag mit dem Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Großbritannien. Die Sitzung sollte um 15 Uhr (Ortszeit, 21 Uhr MESZ) in New York stattfinden. Die britische Regierung macht Russland für die Attacke am 4. März im südenglischen Salisbury verantwortlich. Am Mittwoch waren Vertreter Großbritanniens und Russlands in einer Sitzung der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen in Den Haag bereits direkt aneinandergeraten.mehr...

London. Britische Experten haben einem Medienbericht zufolge das russische Labor identifiziert, aus dem das Gift für den Anschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal stammen soll. Dies sei mit Hilfe von wissenschaftlichen Analysen und der Geheimdienste gelungen, berichtete die Zeitung „The Times“. Die Experten seien sich recht sicher, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Eine klare Quelle nannte das Blatt allerdings nicht. Ein Regierungssprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.mehr...

London/Moskau. Vor einem Monat wurde der Ex-Spion Sergej Skripal vergiftet. Viele offene Fragen belasten die Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen schwer. Nun meldet sich Skripals Tochter zu Wort. Was weiß die Russin?mehr...

Washington. Die USA wollen einem Bericht zufolge bis Freitag neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Die „Washington Post“ berichtete unter Berufung auf US-Behörden, dass es sich um Wirtschaftssanktionen gegen Oligarchen mit Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin handele. Nach der Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in England und der mutmaßlichen russischen Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 hatten Sicherheitsberater US-Präsident Donald Trump aufgefordert, noch mehr Sanktionen gegen Russland zu verhängen.mehr...

Den Haag. Nach dem Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter wird es vorerst keine gemeinsamen Ermittlungen Großbritanniens mit Russland geben. Die erste direkte Konfrontation der beiden Länder seit dem Vorfall endete bei einer Sondersitzung des Exekutivrats der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen mit heftigen gegenseitigen Vorwürfen. Ein Vorschlag Moskaus zu einer unabhängigen Untersuchung mit Beteiligung Russland wurde bei der OPCW-Sitzung mehrheitlich abgelehnt. In New York forderte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.mehr...

Den Haag. Im Fall der Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelspion Sergej Skripal hat Russland eine unabhängige Untersuchung mit russischer Beteiligung gefordert. Die Ermittlungen Großbritanniens und der Experten der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen seien nicht transparent, sagte der russische Vertreter bei der OPCW, Alexander Schulgin, in Den Haag. Der Vorschlag zu einer unabhängigen Untersuchung sei gemeinsam mit China und dem Iran bei der Sitzung der OPCW eingebracht aber mehrheitlich abgelehnt worden.mehr...

Den Haag. Im Fall der Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelspion Sergej Skripal hat Russland eine unabhängige Untersuchung mit russischer Beteiligung gefordert. Die Ermittlungen Großbritanniens und der Experten der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen seien nicht transparent, sagte der russische Vertreter bei der OPCW, Alexander Schulgin, in Den Haag. Der Vorschlag zu einer unabhängigen Untersuchung sei gemeinsam mit China und dem Iran bei der Sitzung der OPCW eingebracht aber mehrheitlich abgelehnt worden.mehr...

Den Haag. Im Fall der Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal erwartet die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) in der kommenden Woche die Ergebnisse der Laboruntersuchungen. Ein Bericht werde dann Großbritannien übergeben, teilte die OPCW bei der Sondersitzung ihres Exekutivrates mit. Großbritannien hatte angekündigt, dass der Bericht auch anderen Vertragsstaaten zur Verfügung gestellt werden sollte. OPCW-Experten hatten Proben im britischen Salisbury entnommen sowie auch Blutproben der Opfer bekommen. Sie werden in internationalen Labors analysiert.mehr...

Berlin. Trotz fehlender Beweise hält die Bundesregierung an dem Verdacht fest, dass Russland vermutlich hinter dem Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal steckt. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte in Berlin, Deutschland teile die Einschätzung Großbritanniens, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Verantwortung Russlands gebe. „Daran hat sich nichts geändert.“ Tags zuvor hatten britische Forscher eingeräumt, die „präzise Quelle“ für die eingesetzte Substanz sei unklar.mehr...

Den Haag. Großbritannien hat einen Vorschlag Russlands zu gemeinsamen Ermittlungen im Fall Skripal als „pervers“ zurückgewiesen. Das sei ein Ablenkungsmanöver Russlands, um Fragen auszuweichen, twitterte die britische Delegation bei der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen. Der Exekutivrat der Kontrollbehörde berät zurzeit in Den Haag über die Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelspion Sergej Skripal und dessen Tochter von einem Monat im britischen Salisbury. London macht Russland dafür verantwortlich. Moskau weist die Vorwürfe vehement zurück.mehr...

Den Haag. Im Konflikt um die Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien ist der Exekutivrat der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen in Den Haag zusammengekommen. Die Diplomaten aus 41 Staaten, darunter Großbritannien und Russland, wollen hinter verschlossenen Türen über die Affäre beraten. Großbritannien macht Russland für den Einsatz des Nervengiftes verantwortlich. Moskau weist dies vehement zurück. Der Fall hat zu schweren diplomatischen Spannungen zwischen dem Westen und Russland geführt.mehr...

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen berät heute über den Fall Skripal. Die Sondersitzung des OPCW-Exekutivrats findet auf Antrag Russlands unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Den Haag statt. Die Affäre um die mutmaßliche Nervengift-Attacke auf zwei Russen in Großbritannien hatte zu erheblichen diplomatischen Spannungen zwischen dem Westen und Russland geführt. Großbritannien beschuldigt Russland, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Moskau bestreitet dies vehement.mehr...

London. Kurz vor einem Sondertreffen zum Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal haben britische Forscher keinen Beweis für die Herkunft des Giftes aus Russland vorlegen können. Die „präzise Quelle“ für die eingesetzte Substanz sei unklar, sagte der Chef eines Laboratoriums der Forschungsanlage Porton Down, Gary Aitkenhead, dem britischen Sender Sky News. Die britische Regierung blieb dennoch bei ihren Anschuldigungen, dass Russland für den Anschlag verantwortlich sei. „Es gibt keine andere plausible Erklärung dafür“, teilte das Außenministerium mit.mehr...

Ankara. Russland hat von Großbritannien eine Entschuldigung für Vorwürfe im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal gefordert. „Auf irgendeine Weise muss man sich bei Russland entschuldigen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Großbritannien verdächtigt Russland, an dem Anschlag auf Skripal beteiligt gewesen zu sein. London geht davon aus, dass der frühere Doppelagent mit dem sowjetischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Ein britisches Labor erklärte heute, es gebe keine präzisen Hinweise, dass das Gift aus Russland gekommen sei.mehr...

London. Vor einem Treffen im Fall Skripal haben britische Forscher keinen Beweis für die Herkunft des Giftes aus Russland vorlegen können. Die „präzise Quelle“ für Substanz sei unklar, sagte der Labor-Chef dem britischen Sender Sky News. Russlands Präsident Wladimir Putin hofft auf mehr Klarheit durch die Sondersitzung der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen morgen. „Ich hoffe, dass ein endgültiger Strich gezogen wird“, sagte Putin bei einem Besuch in der Türkei. Großbritannien wirft Russland vor, an der Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal beteiligt gewesen zu sein.mehr...

Moskau. Russland wartet im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal nach eigener Darstellung weiter auf Informationen. „Wir haben auf keine unserer Fragen eine Antwort erhalten“, sagte der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow im TV-Sender Rossija-24. Russland hatte eine Liste mit 13 Fragen bei der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen eingereicht. Unter anderem will Russland mehr über die Ermittlungen der OPCW-Experten erfahren. Auch an Großbritannien und Frankreich hatte Russland Fragen gerichtet. Morgen berät der Exekutivrat der OPCW in einer Sondersitzung über den Fall.mehr...

London. Einen Monat nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Südengland hat ein britisches Forschungslabor noch keine „präzise Quelle“ für das eingesetzte Nervengift herausfinden können. Bislang ist nur der Nachweis gelungen, dass bei dem Attentat Nowitschok oder ähnliche Substanzen verwendet wurden. Das Nervengift Nowitschok wurde in der früheren Sowjetunion hergestellt. London hat daher Moskau als Drahtzieher des Anschlags beschuldigt. Der Streit führte zu einer diplomatischen Krise. Dutzende Diplomaten wurden wechselseitig ausgewiesen.mehr...

Den Haag. Bei der ersten direkten Konfrontation zwischen Großbritannien und Russland nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Skripal kommt es zu einem heftigen Schlagabtausch. Ein Vorschlag Moskaus zu gemeinsamen Ermittlungen wird abgelehnt.mehr...

London. Im Fall des Anschlags auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat ein britisches Forschungslabor keine „präzise Quelle“ für das eingesetzte Gift herausfinden können. Bislang sei nur der Nachweis gelungen, dass bei dem Attentat Nowitschok oder ähnliche Substanzen verwendet worden seien, sagte am Dienstag Gary Aitkenhead, Chef eines Laboratoriums der Forschungsanlage Porton Down.mehr...

London. Im Fall des Anschlags auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat ein britisches Forschungslabor keine „präzise Quelle“ für das eingesetzte Gift herausfinden können. Bislang sei nur der Nachweis gelungen, dass bei dem Attentat Nowitschok oder ähnliche Substanzen verwendet worden seien, sagte der Chef eines Laboratoriums der Forschungsanlage Porton Down.mehr...

London. Im Fall des Anschlags auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat ein britisches Forschungslabor keine „präzise Quelle“ für das eingesetzte Gift herausfinden können. Bislang sei nur der Nachweis gelungen, dass bei dem Attentat Nowitschok oder ähnliche Substanzen verwendet worden seien, sagte am Dienstag Gary Aitkenhead, Chef eines Laboratoriums der Forschungsanlage Porton Down.mehr...

Berlin. Die vier wegen der Giftattacke auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal von der Bundesregierung ausgewiesenen russischen Diplomaten haben Deutschland fristgerecht verlassen. Das teilte das Auswärtige Amt mit. Der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt. Es ist das erste Mal seit mindestens zehn Jahren, dass russische Diplomaten formell aus Deutschland ausgewiesen wurden. Im Gegenzug hat die russische Regierung vier deutsche Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt - sie müssen ebenfalls innerhalb einer Woche bis kommenden Freitag aus Moskau ausreisen.mehr...

Moskau. Moskaus Beziehungen zum Westen sind wegen der Skripal-Affäre nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow so schlecht wie lange nicht mehr. „Vor allem Großbritannien, die USA und zahlreiche Staaten, die ihnen blind folgen, haben jeden Anstand verloren“, sagte Lawrow in Moskau. Sie würden offene Lügen und Desinformation nutzen. Zu Zeiten des Kalten Krieges habe man sich zumindest noch an bestimmte Regeln gehalten. Hintergrund ist die Vergiftung des Ex-Agenten Sergej Skripal und seiner Tochter in Großbritannien. Die britische Regierung macht Moskau verantwortlich.mehr...

Moskau. Die ersten von 60 ausgewiesenen russischen Diplomaten sind aus den USA in die Heimat zurückgekehrt. Ein Sonderflug aus Washington mit 46 Diplomaten und deren Familien an Bord landete in Moskau auf dem Flughafen Wnukowo, meldete die Agentur Tass. Ein zweites Flugzeug mit 14 Diplomaten des Generalkonsulats und der russischen UN-Vertretung in New York wurde im Lauf des Tages erwartet. Anlass der Ausweisung ist der internationale Konflikt nach der Vergiftung des russischen Ex-Agenten Skripal in Großbritannien.mehr...

Moskau/London/Berlin. 60 russische Diplomaten sind unfreiwillig aus den USA zurückgekehrt: Die Reisewelle im Streit zwischen Moskau und dem Westen rollt. Doch wo steht die Welt: In einer neuen Art Krieg? Oder helfen Gespräche?mehr...

Berlin. Nach der Ausweisung westlicher Diplomaten im Streit mit Russland um den Giftanschlag in Großbritannien betont Außenminister Heiko Maas die Dialogbereitschaft Deutschlands. „Durch das russische Verhalten der letzten Jahre ist ohne Zweifel viel Vertrauen verloren gegangen. Gleichzeitig brauchen wir Russland als Partner, etwa für die Lösung regionaler Konflikte, für Abrüstung und als wichtige Stütze der multilateralen Ordnung“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Man sei offen für den Dialog und setze darauf, das Vertrauen wieder aufzubauen, wenn Russland dazu bereit ist, so Maas.mehr...

Moskau. Von den vier von Russland im Zusammenhang mit der Giftattacke auf den Ex-Agenten Sergey Skripal ausgewiesenen deutschen Diplomaten sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwei Militärangehörige und zwei Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden. Außerdem sollen je ein Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und des Bundesnachrichtendienstes betroffen sein. Russland hatte am Freitag die Ausweisung von etwa 150 seiner Diplomaten damit beantwortet, dass es die genau gleiche Zahl ausländischer Diplomaten des Landes verwies.mehr...

Moskau. Im Streit mit Großbritannien will Russland die Mitarbeiterzahl an der britischen Botschaft in Moskau um etwa 50 reduzieren. So solle ein Gleichstand mit der Mitarbeiterzahl der russischen Vertretungen in Großbritannien erreicht werden. Das sagte eine Sprecherin des russischen Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Dabei handele es sich aber nicht nur um akkreditierte britische Diplomaten. Die Zeitvorgabe für den Personalabbau beträgt einen Monat. In einer Meldung der Agentur Interfax war von britischen Diplomaten und technischem Personal die Rede.mehr...

Berlin/Moskau. In der Affäre um den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal haben zahlreiche Staaten russische Diplomaten ausgewiesen. Russland hat darauf mit der Ausweisung von Diplomaten dieser Länder reagiert.mehr...

Moskau/London. Kofferpacken auf beiden Seiten des Atlantiks: In der Skripal-Affäre bereiten sich überall Diplomaten auf ihre erzwungene Abreise vor. Auch deutsche Offiziere sind betroffen. Und die Reibereien zwischen Moskau und London gehen weiter.mehr...

Moskau. Russland hat Großbritannien aufgefordert, 27 Fragen zum Fall des in England vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal zu klären. Der Fall hat die Beziehungen Russlands zu den westlichen Staaten erheblich verschlechtert und zur gegenseitigen Ausweisung Dutzender Diplomaten geführt. Auch Deutschland weist vier russische Diplomaten aus und muss im Gegenzug vier Diplomaten aus Russland heimholen. Am Londoner Flughafen Heathrow wurde Medienberichten zufolge unterdessen eine Maschine der russischen Fluglinie Aeroflot durchsucht.mehr...

Moskau. Eine Maschine der russischen Fluglinie Aeroflot ist Medienberichten zufolge am Londoner Flughafen Heathrow durchsucht worden. Die russische Botschaft in London verurteilte die Durchsuchung als „eine weitere offensichtliche Provokation durch die britischen Behörden“ und forderte vom Außenministerium eine Erklärung, wie die Nachrichtenagentur Tass berichtete. Grenz- und Zollbeamte hätten den Jet durchsucht, der auf der Strecke Moskau-London-Moskau unterwegs gewesen sei. Die Stimmung zwischen beiden Ländern ist wegen des Streits über den Nervengiftanschlags angespannt.mehr...

Hintergründe

30.03.2018

Konflikt mit Russland verhärtet sich

Moskau/Washington. Die Fronten im Fall Skripal verhärten sich. Russland weist Dutzende Diplomaten westlicher Botschaften aus. Droht eine weitere Eskalation?mehr...

Moskau. Russland weist im Streit mit dem Westen wegen des vergifteten Ex-Agenten Skripal auch vier Angehörige der deutschen Botschaft aus. Das russische Außenministerium hatte zahlreiche europäische Botschafter einbestellt und ihnen Ausweisungen verkündet. Bereits am Donnerstagabend hatte Russland die Ausweisung von 60 US-Diplomaten angekündigt. Damit regiert Moskau auf die Entscheidung von rund 25 Staaten sowie der Nato, mehr als 140 russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Auch Deutschland hatte vier Russen zu unerwünschten Personen erklärt.mehr...

Moskau. Russland hat im Streit mit dem Westen im Fall um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal auch vier Angehörige der deutschen Botschaft ausgewiesen. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.mehr...

Moskau/Berlin. Russland hat im Streit mit dem Westen im Fall um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal auch vier Angehörige der deutschen Botschaft ausgewiesen. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Freitag mit.mehr...

Moskau. Im diplomatischen Streit zwischen Russland und dem Westen hat das Außenministerium in Moskau den deutschen Botschafter einbestellt. Das sagte ein Sprecher der Botschaft der Deutschen Presse-Agentur. Es wird erwartet, dass Russland deutsche Diplomaten ausweist. Am Abend hatte Russland bereits die Ausweisung von 60 US-Diplomaten angekündigt. Damit regierte Moskau auf die Entscheidung von rund 25 Staaten sowie der Nato, mehr als 140 russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Der Schlagabtausch ist Teil des Konfliktes um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien.mehr...

Berlin. Nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal hätten die Briten gesehen, „wie gut es ist, wenn man in der Welt nicht alleine ist“, sagt Bundestagspräsident Schäuble. Vielleicht bleiben die Briten doch in der EU.mehr...

Moskau/Berlin. Als angemessen hat Russland seine Reaktion auf die Ausweisung zahlreicher Diplomaten angekündigt. Und so ist sie auch gekommen. Für Deutschland heißt das nun: Vier Botschaftsmitarbeiter müssen das Land verlassen.mehr...

Moskau. Nach dem Nervengiftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal weitet sich der Streit zwischen Russland und westlichen Staaten zu einer globalen diplomatischen Krise aus. Der Kreml hatte gestern die Ausweisung westlicher Diplomaten verfügt. Allein aus den USA müssen 60 diplomatische Mitarbeiter Russland verlassen, das US-Generalkonsulat in St. Petersburg wird geschlossen. Washington kritisierte die angekündigte Ausweisung. Russlands Vorgehen bedeute eine weitere Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern, hieß es aus dem Weißen Haus.mehr...

Berlin. Nach der Massenausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre hofft Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble auf ein Brexit-Umdenken in Großbritannien. „Ich habe durchaus noch Hoffnung, dass die Briten in der EU bleiben“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal hätten die Briten gesehen, „wie gut es ist, wenn man in der Welt nicht alleine ist“. Sie würden viel Solidarität erfahren und erkennen, dass „Europa funktioniert“.mehr...

Schlaglichter

30.03.2018

Weißes Haus kritisiert Ausweisung

Washington. Das Weiße Haus hat die angekündigte Ausweisung von 60 diplomatischen Mitarbeitern der US-Regierung aus Russland kritisiert. Russlands Vorgehen bedeute eine weitere Verschlechterung der Beziehungen zwischen beiden Ländern, hieß es am Abend in einer Stellungnahme des Weißen Hauses. Moskau hatte zuvor verfügt, dass allein 60 diplomatische Mitarbeiter der USA binnen einer Woche Russland verlassen müssen; zudem wird das amerikanische Generalkonsulat in St. Petersburg geschlossen.mehr...

Schlaglichter

30.03.2018

Russland weist Dutzende Diplomaten aus

Moskau. Der Streit zwischen Russland und westlichen Staaten über den Nervengiftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal spitzt sich zu. Die Regierung in Moskau verfügte die Ausweisung Dutzender westlicher Diplomaten. Allein aus den USA müssen 60 Diplomaten binnen einer Woche Russland verlassen, und das amerikanische Generalkonsulat in St. Petersburg wird geschlossen. Der Schritt ist Moskaus Antwort auf die Entscheidung von rund 25 Staaten sowie der Nato, mehr als 140 russische Diplomaten auszuweisen.mehr...

Washington. Die USA haben die angekündigte Ausweisung ihres diplomatischen Personals aus Russland als „nicht gerechtfertigt“ kritisiert. Das sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert. Moskau verfügte dass allein aus den USA 60 Diplomaten binnen einer Woche Russland verlassen müssen; zudem wird das amerikanische Generalkonsulat in St. Petersburg geschlossen. Zuvor hatten die USA die Ausweisung von 60 Russen angeordnet. Hintergrund ist der Giftangriff auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal.mehr...

Schlaglichter

29.03.2018

Russland weist Dutzende Diplomaten aus

Moskau. Als Reaktion auf die Ausweisung seiner Diplomaten aus Dutzenden Ländern will Russland unter anderem 60 US-Diplomaten des Landes verweisen und das US-Generalkonsulat in St. Petersburg schließen. Zudem werde Russland auch Diplomaten anderer Länder ausweisen, die ihrerseits russische Vertreter zu unerwünschten Personen erklärt hatten, wie Außenminister Sergej Lawrow in Moskau bekanntgab. Hintergrund sind die Vorwürfe nach dem Giftangriff Anfang März auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Yulia in Südengland.mehr...

Moskau. Als Reaktion auf die Ausweisung seiner Diplomaten aus Dutzenden Ländern will Russland unter anderem 60 US-Diplomaten ausweisen und das amerikanische Generalkonsulat in St. Petersburg schließen. Zudem wolle Russland auch Diplomaten anderer Länder ausweisen, die russische Vertreter zu unerwünschten Personen erklärt hatten, sagte Außenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge in Moskau.mehr...

Moskau. Am Anfang stand ein Giftanschlag auf einen russischen Ex-Agenten in England. Inzwischen hat sich der Fall Skripal zu einer globalen diplomatischen Krise ausgewachsen. Der UN-Generalsekretär sieht gar einen neuen Kalten Krieg heraufziehen.mehr...

Moskau. Als Reaktion auf die Ausweisung seiner Diplomaten aus Dutzenden Ländern will Russland unter anderem 60 US-Diplomaten ausweisen und das amerikanische Generalkonsulat in St. Petersburg schließen. Zudem wolle Russland auch Diplomaten anderer Länder ausweisen, die russische Vertreter zu unerwünschten Personen erklärt hatten, sagte Außenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge am Donnerstagabend in Moskau.mehr...

Salisbury. Der Gesundheitszustand der Tochter des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal bessert sich zusehends. Yulia Skripal spreche gut auf die Behandlung an, teilte das Krankenhaus im englischen Salisbury mit. Der Zustand von Sergej Skripal habe sich nicht verändert, er bleibe „kritisch aber stabil“. Die beiden waren waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurden. London macht Moskau für das Attentat verantwortlich. Russland bestreitet die Vorwürfe.mehr...

Schlaglichter

29.03.2018

Gift im Fall Skripal war an Haustür

London. Zum ersten Mal gibt es einen Hinweis, wie die Täter im Fall des vergifteten russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal vorgegangen sein könnten. Skripal und seine Tochter kamen wohl an ihrer eigenen Haustür im englischen Salisbury mit dem Gift in Kontakt. Dort wurde die höchste Konzentration des Nervengifts entdeckt. Einem BBC-Bericht zufolge soll es an der Türklinke gewesen sein, möglicherweise in Form eine klebrigen Masse, die jemand dort hingeschmiert haben könnte. Skripal und seine Tochter waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden.mehr...

Moskau. Russische Behörden haben Großbritannien offiziell um Einblick in die Ermittlungen zu dem Giftanschlag auf Yulia Skripal gebeten. Die Tochter des Ex-Agenten Sergej Skripal sei russische Staatsbürgerin, hieß es in einer Mitteilung des Staatlichen Ermittlungskomitees in Moskau. Großbritannien macht Russland für die Attacke verantwortlich, die angeblich mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Nervengift Nowitschok verübt wurde. Der britischen Polizei zufolge wurden Skripal und seine Tochter vermutlich zu Hause vergiftet.mehr...

Salisbury. Der Fall des Ex-Doppelagenten Skripal schlägt weiter hohe Wellen. Skripal und seine Tochter kamen wohl an ihrer eigenen Haustür im englischen Salisbury mit dem Gift in Kontakt. Der jungen Frau geht es inzwischen etwas besser.mehr...

Londony. Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind wohl zuhause in Kontakt mit dem Kampfstoff gekommen. Das teilte die britische Polizei mit. Demnach wurde die höchste Konzentration des Gifts an der Tür des Wohnhauses von Sergej Skripal im englischen Salisbury gefunden. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab. Trotzdem wiesen weltweit inzwischen 26 Staaten russische Diplomaten aus, darunter auch Deutschland, Frankreich und die USA.mehr...

London. Gebeugt, versteinertes Gesicht - lange Zeit sah man Premierministerin Theresa May an, wie sehr der Brexit an ihr zehrte. Innerhalb des Kabinetts, aber auch außenpolitisch schien sie isoliert. Im Fall Skripal schart sie aber nun Kritiker und Verbündete um sich.mehr...

London/Salisbury. Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind wohl zuhause in Kontakt mit dem Kampfstoff gekommen. Das teilte die britische Polizei am Mittwochabend mit.mehr...

Washington. Das US-Außenministerium hat Vorwürfe des russischen Chefdiplomaten Sergej Lawrow zurückgewiesen, Washington setze seine Verbündeten in der Russland-Politik unter Druck. „Das ist albern“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. Es gebe aus US-Sicht keinen Zweifel an der britischen Darstellung, dass Russland für den Mordversuch an einem früheren Doppelagenten im englischen Salisbury verantwortlich zu machen sei. „Wir wissen, was da passiert ist“, sagte Nauert.mehr...

Brüssel. Im Fall des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat sich die Nato den Strafmaßnahmen zahlreicher Staaten gegen Russland angeschlossen. Das Bündnis ließ sieben Mitarbeiter der russischen Nato-Vertretung ausweisen. Außerdem sollen drei Akkreditierungsanfragen abgelehnt werden. Die Bündnisstaaten beschlossen zudem, die Maximalgröße der russischen Delegation bei der Nato auf 20 Personen zu begrenzen, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg ankündigte. Hintergrund ist der Anschlag gegen den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter. Russland weist alle Anschuldigungen zurück.mehr...

Hintergründe

27.03.2018

Warten auf die Antwort Russlands

Moskau/Brüssel. Im Fall des vergifteten Ex-Agenten Skripal stehen die Zeichen auf Konfrontation. Nach der Ausweisung russischen Diplomaten durch westliche Staaten wird nun auf die russische Antwort gewartet.mehr...

Warna. Wegen des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat nun auch die Nato Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt. Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte an, dass sieben Mitarbeitern der russischen Nato-Vertretung die Akkreditierung entzogen werde. Außerdem werde die russische Delegation künftig nur noch 20 Personen groß sein dürfen. Bei dem Anschlag in Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia schwer vergiftet worden. Russland streitet jede Verantwortung dafür ab.mehr...

Moskau/Brüssel. Immer mehr Länder solidarisieren sich im Skripal-Fall und weisen Moskauer Diplomaten aus. Nun entzieht auch die Nato mehreren russischen Diplomaten die Akkreditierung.mehr...

Moskau. Nach der Ausweisung russischer Diplomaten aus mehreren EU-Ländern und den USA sowie einer Reihe anderer Staaten will Moskau über Gegenmaßnahmen beraten. Das Außenministerium und andere Behörden bereiteten bereits Schritte vor, kündigte Kremlsprecher Dmitri Peskow an. Wann diese beschlossen werden, war zunächst nicht bekannt. Die endgültige Entscheidung werde Präsident Wladimir Putin treffen, hieß es. Es werde Maßnahmen gegen jedes einzelne Land geben, das russische Diplomaten ausweisen will, sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Abend im russischen Fernsehen.mehr...

Berlin. Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen hat das Vorgehen mehrerer EU-Staaten im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien kritisiert. „Generell sollten Sanktionen faktenbasiert sein und nicht auf Vermutungen aufbauen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Auch der Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin kritisierte die Ausweisung russischer Diplomaten aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Dagegen sagte der Grünen-Osteuropa-Experte Manuel Sarrazin, mit der Ausweisung der vier Diplomaten tue die Bundesregierung das Mindeste.mehr...

Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal weist nun auch Australien zwei russische Diplomaten aus. Sie hätten nunmehr sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen, sagte Premierminister Malcolm Turnbull. Nach Großbritannien hatten gestern eine Reihe von EU-Mitgliedern sowie zahlreiche andere Staaten entschieden, russische Diplomaten auszuweisen, darunter auch Deutschland. Die beiden nunmehr aus Australien ausgewiesenen Diplomaten stehen nach der Mitteilung Turnbulls unter dem Verdacht, Geheimdienstoffiziere zu sein. mehr...

Berlin. Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien haben die USA, Deutschland sowie 18 weitere Länder in einer beispiellosen Gemeinschafsaktion mehr als 100 russische Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter ausgewiesen. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Sie müssen binnen sieben Tagen Deutschland verlassen. Moskau sprach von einem „unfreundlichen Schritt“, den man scharf verurteile. Außerdem wurde eine angemessene Reaktion von Präsident Wladimir Putin angekündigt.mehr...

Schlaglichter

26.03.2018

Westen weist russische Diplomaten aus

Berlin. Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien haben die USA, Deutschland sowie 17 weitere Länder in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion mehr als 100 russische Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter ausgewiesen. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Sie müssen binnen sieben Tagen Deutschland verlassen. Moskau verurteilte den „unfreundlichen Schritt“ scharf und kündigte eine Reaktion von Präsident Wladimir Putin an.mehr...

Berlin. Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verschärfen die USA, Deutschland und mehrere andere westliche Staaten die Konfrontation mit Russland. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Insgesamt weisen nun neben Großbritannien 14 EU-Staaten mehr als 30 Diplomaten aus. Die USA schicken 60 Geheimdienstmitarbeiter außer Landes und schließen ein russisches Konsulat. Moskau verurteilte den „unfreundlichen Schritt“ scharf und kündigte eine Reaktion von Präsident Wladimir Putin auf Grundlage des „Prinzips der Gerechtigkeit“ an.mehr...

Moskau. Russland hat die Ausweisung mehrerer Dutzend Diplomaten aus 14 EU-Staaten und den USA scharf verurteilt. Moskau werde natürlich darauf reagieren, teilte das Außenministerium in der russischen Hauptstadt mit. Der unfreundliche Schritt der Ländergruppe werde nicht folgenlos bleiben, hieß es. Die Maßnahmen tragen nach Moskauer Ansicht nichts zur Aufklärung des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal bei. Es sei nur eine Fortsetzung der Konfrontation und eine Provokation.mehr...

Berlin. Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verschärfen die USA, Deutschland und mehrere andere westliche Staaten die Konfrontation mit Russland. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Sie müssen binnen sieben Tagen das Land verlassen. Insgesamt weisen 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus. Die USA verweisen 60 russische Geheimdienstmitarbeiter des Landes. Außerdem wird das russische Konsulat in Seattle geschlossen.mehr...

Berlin. Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien weisen die USA und 14 EU-Staaten zahlreiche russische Diplomaten aus.mehr...

Paris. Wegen des Giftanschlags auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien weist Frankreich vier russische Diplomaten aus. Sie müssten das Land innerhalb von einer Woche verlassen, teilte Außenminister Jean-Yves Le Drian am Montag in Paris mit.mehr...

Warna. Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien weisen insgesamt 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna mit.mehr...

Warna. Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien weisen insgesamt 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Montag in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna mit.mehr...

Berlin. Als Reaktion auf den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien müssen vier russische Diplomaten Deutschland innerhalb von sieben Tagen verlassen. Diese Aufforderung sei der russischen Botschaft übermittelt worden, teilte das Auswärtige Amt mit. Zugleich wurde betont, die Bundesregierung bleibe weiter zum Dialog mit Russland bereit.mehr...

Berlin. Als Reaktion auf den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien müssen vier russische Diplomaten Deutschland innerhalb von sieben Tagen verlassen. Diese Aufforderung sei der russischen Botschaft übermittelt worden, teilte das Auswärtige Amt am Montag mit. Zugleich wurde betont, die Bundesregierung bleibe weiterhin zum Dialog mit Russland bereit.mehr...

Washington. Die USA weisen wegen eines Russland zugeschriebenen Giftangriffs auf einen ehemaligen Doppelagenten in Großbritannien 60 russische Geheimdienstmitarbeiter aus. Außerdem werde das russische Konsulat in Seattle geschlossen, gab das Weiße Haus am Montag in Washington bekannt.mehr...