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St. Peter-Ording versetzt markante Pfahlbauten

St. Peter-Ording. Die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording sind durch Stürme und einen steigenden Meeresspiegel in Gefahr. Dem beugt die Gemeinde vor - und setzt einige an neue Plätze.

St. Peter-Ording versetzt markante Pfahlbauten

Die bis zu sieben Meter hohen Pfahlbauten stehen auf zehn bis zwölf Meter langen Lärchenpfählen, die im Abstand von drei Metern zueinander zur Hälfte im Boden eingeschlämmt werden. Foto: Carsten Rehder

Die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording sind das Wahrzeichen der Gemeinde. Seit mehr als 100 Jahren trotzen die hölzernen Hütten dem „Blanken Hans“. Doch Sturmfluten sind für sie nicht die einzige Gefahr.

Vor allem durch den Anstieg des Meeresspiegels wird der Strand schmaler. Experten des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz LKN haben berechnet, dass an einzelnen Abschnitten jedes Jahr sechs bis acht Meter Strand verloren gehen.

Deshalb müssen einige Pfahlbauten weiter oben am Strand neu aufgebaut werden, sagte Nils Koch von der Tourismus-Zentrale. Die Arbeiten beginnen Anfang Mai. Die Gesamtkosten betragen rund 2,6 Millionen Euro.

Der erste Pfahlbau - die „Giftbude“ - wurde 1911 gebaut. Dort gab es nicht, wie der Name vermuten lässt, ein Sortiment tödlicher Gifte. Sondern „Gift“ stand für das niederdeutsche „Dor gifft dat wat“ (Da gibt es etwas) - zum Beispiel Schnaps, aber auch alkoholfreie Erfrischungen. Denn „der Weg vom Ortszentrum oder vom Deich bis zur Wasserkante ist zu weit, um schnell mal ein Getränk zu beschaffen“, sagte Koch. Die „Giftbude“ wurde 1935 von einer Sturmflut zerstört. Heute stehen 15 Pfahlbauten am Strand: Je drei an den fünf bewachten Badestellen für Badeaufsicht, Sanitäranlagen und Gastronomie.

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