Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Staatsanwaltschaft lehnt Freilassung Achenbachs ab

Kleve. Die Staatsanwaltschaft lehnt eine Entlassung von Kunstberater Helge Achenbach (66) nach zwei Dritteln seiner Haftstrafe ab. Das geht aus einem Schreiben des Landgerichts Kleve hervor, das Achenbach in sozialen Netzwerken veröffentlichte. Eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft Essen wollte dazu am Montag keine Stellung nehmen.

Staatsanwaltschaft lehnt Freilassung Achenbachs ab

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Das Landgericht plant demnach an diesem Mittwoch eine Anhörung zur Strafaussetzung auf Bewährung nach zwei Dritteln. Achenbach war 2015 wegen Betruges in Millionenhöhe an reichen Kunden, darunter dem verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht, zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Er saß bereits seit Juni 2014 in Untersuchungshaft. Demnach hat er im Juni 2018 zwei Drittel der Gesamtstrafe verbüßt. Meist wird der Rest der Strafe dann zur Bewährung ausgesetzt.

Das Landgericht Kleve hatte Achenbach bereits nach der Hälfte der Strafe aus der Haft entlassen wollen. Das Oberlandesgericht hatte dies aber abgelehnt, nachdem die Staatsanwaltschaft Essen dagegen Beschwerde eingelegt hatte. Achenbachs tadelloses Verhalten in der Haft rechtfertige diesen Schritt nicht, hieß es damals.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bochum. Bus- und Bahnfahren mit einer App für das Handy: Die zweite Phase des elektronischen Fahrkarten-Pilotprojekts „nextTicket“ ist nach Angaben des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) erfolgreich angelaufen. Seit dem 1. Juni wird bei den Teilnehmern des Pilotprojekts der Fahrpreis im Verbundgebiet nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern und nicht mehr nach Preisstufen berechnet. Rund 6600 Nutzer hätten sich registriert, sagte ein VRR-Sprecher am Montag. Die erste Phase hatte am 1. März begonnen. Die zweite Phase dauert bis Ende August. Eine Registrierung sei weiterhin möglich.mehr...

Schwerte. Rund drei Wochen nach Bombendrohungen und tagelangem Unterrichtsausfall an drei Schulen in Schwerte hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermittelt - einen Jungen. „Er ist ein Schüler der betroffenen Schulen, aber noch ein Kind“, sagte eine Polizeisprecherin des Kreises Unna am Montag der dpa. Zuvor hatte der WDR berichtet. Da der Schüler jünger als 14 Jahre alt ist, müsse er wegen fehlender Strafmündigkeit keine juristischen Konsequenzen befürchten. „Wir hatten den Jungen schon länger im Verdacht und seinen Computer sowie sein Handy beschlagnahmt. Am vergangenen Freitag hat er die Tat zugegeben“, sagte die Sprecherin.mehr...

Duisburg. Macheten, Messer, Eisenstangen: Zwei verfeindete rumänische Großfamilien sind in Duisburg vor dem Polizeipräsidium aufeinander losgegangen. Etwa 40 Menschen hätten sich an der Massenschlägerei beteiligt, berichtete die Polizei am Montag. 25 Polizisten hatten es nicht weit, um die Keilerei auf einem Tankstellengelände rasch zu beenden.mehr...

Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund soll Interesse an einer Verpflichtung des 21 Jahre alten Stürmers Moussa Dembélé von Celtic Glasgow haben. „Sport Bild“-Online bezog sich am Montag bei einer entsprechenden Meldung auf das Internetportal footmercato.net. Demnach soll der BVB in den vergangenen Tagen mehrfach Kontakt zu dem Franzosen aufgenommen haben. Sein Vertrag mit Glasgow läuft noch bis Sommer 2020.mehr...

Halle/Westfalen. Nach seinem Auftakt-Aus in Stuttgart hat Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff auch sein zweites Einzel in dieser Rasen-Saison verloren. Der 28-jährige Sauerländer unterlag am Montag im westfälischen Halle deutlich mit 4:6, 1:6 dem favorisierten Roberto Bautista Agut. Nach einem lange Zeit ausgeglichenen ersten Satz dominierte der an Nummer vier gesetzte spanische Tennisprofi das Match.mehr...

Düsseldorf. Mehr Lehrer, Fortbildungen und kleinere Klassen: Ein neues Inklusionsbündnis in Nordrhein-Westfalen fordert bessere Bedingungen für den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung. Die Landesregierung betreibe bei der Umsetzung der Inklusion derzeit „bloße Mängelverwaltung“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft GEW, Dorothea Schäfer, am Montag in Düsseldorf. Im Koalitionsvertrag hatte Schwarz-Gelb eine Neuausrichtung bei der Inklusion mit verbindlichen Qualitätsstandards angekündigt - die Bedingungen in sogenannten Schulen des gemeinsamen Lernens aber „haben sich in diesem Schuljahr tatsächlich verschlechtert und nicht verbessert“, sagte Schäfer. Das Bündnis verlangt einen konkreten Stufenplan für ein inklusives Schulsystem.mehr...